Archiv für 17. November 2010

Notstand bei der EU-Diktatur: Griechenland liegt bereits auf der Intensivstation und jetzt haut es auch noch Irland und Portugal um. Die westliche Peripherie der Eurozone scheint nicht mehr auf die Beine zu kommen, während sich die britischen Medien schon die Hände reiben und von der EZB fordern die Druckerpresse auf Lichtgeschwindigkeit hochzufahren

Propagandafront.de, 15.11.2010

Die EU-Despoten haben den Völkern Europas mit ihrem Währungsexperiment gigantischen Schaden zugefügt. Während man vor der Zwangseinführung der überall verhassten Einheitswährung bei wirtschaftlichen Problemen oder zu hoher Staatsverschuldung einfach die Währung abwerten konnte oder die Zahlungsunfähigkeit erklärte, sorgen nun auch kleine Regionen wie Portugal, Belgien, Irland oder Griechenland für Panikattacken bei den Brüsseler Zentralplanern und ihren Statthaltern in den Protektoraten.

Es scheint so, als wäre der europäische Währungsraum wie ein riesiger Kreuzer auf stürmischer See, bei dem man den Einbau der Schotten vergaß, während ständig neue Torpedos in die Außenwände einschlagen. Mit dem händischen Hinausschaufeln des Wassers ist es nicht getan. Das Boot wird untergehen, und das ist eine Tatsache und keine Vermutung.

Der britische Finanzjournalist Ambrose Evans-Pritchard wirft der Europäischen Zentralbank in einem Artikel vom 14.11.2010 vor, sie würde nicht genug Geld drucken. Seiner Meinung nach müsste die EZB die Ränder mit gigantischen Mengen an Liquidität fluten, um den Zusammenhalt des Euros zu gewährleisten und den Ausbruch einer Großen Depression zu verhindern.

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In Großbritannien passiert gerade das, was den Deutschen in den kommenden Monaten erst noch bevorsteht: weite Teile der Bevölkerung verarmen rasend schnell. Rentner schließen sich aus purer Not zu Gangs zusammen, immer mehr Kinder leiden Hunger, Schulen werden geschlossen und die Abgaben immer weiter erhöht. In Deutschland zuckt man hinsichtlich dieser Entwicklung in Ländern wie Großbritannien noch hochnäsig mit den Schultern – und verdrängt, dass sie auch uns bevorsteht.

Seit Monaten schon steht Großbritannien am Rande des Staatsbankrotts. Die Regierung hat keine Wahl – sie muss sparen, weil es nichts mehr zu verteilen gibt. Im öffentlichen Dienst werden 490.000 Stellen gestrichen – viele Beamten werden entlassen. Zudem will die Regierung durch die Reform der Beamtenpensionen weitere 1,8 Milliarden Pfund einsparen. Parallel dazu werden die Rentenbeiträge erhöht. Das ist nichts anderes als eine Gehaltskürzung für die Pensionäre. Am härtesten sind die Gemeinden von den finanziellen Kürzungen betroffen. Sie verlieren bis 2015 jedes Jahr 7,1 Prozent ihres Budgets – und das in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Sozialbauwohnungen und Sozialhilfe vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise dramatisch steigt.

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