Archiv für 28. Oktober 2010

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Ein älterer Ausschnitt aus dem Frühjahr 2008 des Infokrieg Webradios, damals noch im Zweiergespann, mit Alexander Benesch und Nicolas Hofer. Das Thema ist weiterhin brandaktuell!!! Schaut euch um, wie viele Produkte man heutzutage mit Industriegiften, Müll und anderen Sonderresten als gesund in allen gängigen Einzelhandelsketten angeboten werden.

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Hier ein entlarvendes Video welches zeigt wie die Demonstrationen der französischen Gewerkschaft CGT von der Polizei bzw. in Zivil gekleideten Beamten infiltriert ist. Sie tragen sogar rote CGT Aufkleber als Tarnung.

Die als Gewerkschaftler verkleideten Polizisten sperren Demonstranten in der Eingangshalle eines Hauses in Lyon ein. Als die aufgebrachte Menge die Täuschung merkt und die Freilassung der Kollegen verlangt, muss eine Truppe Bereitschaftspolizei sie schützen und ihre Flucht decken.

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Wikileaks-Mythos Nummer 3:Die neueste Veröffentlichung hilft der  Friedensbewegung

Ganz im Gegenteil: Die Veröffentlichung und die Berichterstattung schirmen die Planer des Irak-Feldzugs ab und entbinden sie von den Hauptvorwürfen. Ein Normalbürger kann keine 400.000 Seiten über ein einzelnes Thema lesen und ist angewiesen auf  eine journalistische Aufbereitung bzw. eine Aufbereitung in Sachbüchern. Dies braucht Zeit und Kompetenz. Der Irak-Krieg und der Krieg gegen den Terror sind enorm umfangreiche Themen. Wikileaks hat alles andere Material liegen gelassen um innerhalb von einigen Wochen und Monaten die Afghanistan- und Irak-Dokumente von diversen Namen und Details zu bereinigen, es fand jedoch keine journalistische oder historische Aufarbeitung statt. Man hätte die Dokumente der ganzen Welt gleichzeitig übergeben können, vielleicht mit einer groben Übersicht und einem Warnhinweis, wie unvollständig und irreführend die enthaltene Darstellung ist. Dies wäre jedoch eine weitaus weniger medienwirksame Inszenierung gewesen und hätte wohl nur einen Bruchteil der erhofften Spendengelder eingetrieben. Stattdessen kooperierte man mit den Establishment-Massenmedien, die allesamt seit langem beste Geheimdienstkontakte pflegen und vom politischen Establishment und den Werbekunden als Sprachrohr gebraucht werden. Assange gab ihnen einen Vorsprung von Wochen und sorgte somit dafür, dass diese Presseorgane diejenigen waren, die mit Exklusivstories die Berichterstattung von der ersten Sekunde an dominierten.

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Wikileaks-Mythos Nummer 2: Wikileaks ist “unpolitisch”

Veröffentlicht: 28. Oktober 2010 von infowars in Nachrichten
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Wikileaks-Mythos Nummer 2: Wikileaks ist “unpolitisch”

Wikileaks behauptet von sich selbst, nicht politisch zu sein. Dass man sehr wohl politischen Einfluss nehmen möchte, sollte auch dem Dümmsten klar sein. Mit der Beteuerung soll wohl eher gemeint sein, dass man unvoreingenommen wäre und nicht selektiv das eine belastende Material zurückhält während man anderes veröffentlicht. In der Realität sah die Sache dann so aus: Wikileaks wurde überschwemmt mit Material, hatte aber nur stark begrenzte Ressourcen für die Aufbereitung. Die Echtheit von Dokumenten musste geprüft werden und das eine oder andere gehörte herausgestrichen um z.B. Menschenleben zu schützen. Also musste zwangsläufig jemand entscheiden, wie man die limitierten personellen und zeitlichen Ressourcen einsetzt. Dieser jemand war allem Anschein nach niemand anderes als Julian Assange.

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Wikileaks-Mythos Nummer 1: Wikileaks hat das akkurateste Bild vom Irakkrieg vermittelt

Veröffentlicht: 28. Oktober 2010 von infowars in Irak, Krieg
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Wikileaks-Mythos Nummer 1: Wikileaks hat das akkurateste Bild vom  Irakkrieg vermittelt

Niemand sonst hätte bisher auch nur annähernd eine solch repräsentative Darstellung geliefert.

Wikileaks hat hingegen eine lediglich als “geheim” eingestufte Datenbank von Schlachtfeldberichten gestohlen, welche randvoll mit Desinformation sind, diese Datenbank dann von Namen und anderen Details bereinigt und sie schließlich der Establishment-Presse gegeben, die sich mit dem Pentagon und der Obama-Administration abgesprochen und dem Establishment mit der Berichterstattung einen riesigen Gefallen getan hat.

In den Dokumenten finden wir rein gar nichts über die bewusst inszenierte Täuschung der Weltöffentlichkeit, um einen Angriffskrieg gegen den Irak zu legitimieren, wir finden nichts über Spezialeinheiten und verdeckte Kriegsführung, nichts über Operationen unter falscher Flagge zur Anheizung von Konflikten zwischen muslimischen Konfessionen, nichts über psychologische Kriegsführung, nichts über das organisierte Folterprogramm, nichts über das tatsächliche Ausmaß der toten Zivilisten durch Bombenkampagnen und andere Kampfandlungen, nichts über den Einsatz von abgereichertem Uran und anderer illegaler Waffen, nichts über das Mafia-artige Vorgehen von Söldnerfirmen. Keine Geschichte eines Krieges ist auch nur annähernd representativ ohne solche zentralen Themen. In der von Wikileaks beschafften Datenbank findet sich nichts davon, weil solche Dinge einer wesentlich höheren Geheimhaltungsstufe unterliegen. Der junge Militäranalyst Bradley Manning soll unter laschen Sicherheitsvorkehrungen im Irak das Material auf eine CD gebrannt haben, die mit “Lady Gaga” beschriftet war. Die Massenmedien betonen einzig und allein deshalb gebetsmühlenartig, wie repräsentativ das Material doch sei, weil es völlig in die Strategie des Establishments passt.

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