Archiv für 8. Oktober 2010

Der Wohlfahrts- und Kriegsführungsstaat garantiert Staatsbankrott, Hyperinflation und eine explodierende Steuerlast

Jacob Hornberger, Campaign For Liberty, 08.10.2010

Langsam beginnt jeder zu verstehen, dass die US-Regierung fröhlich gestimmt den Weg in Richtung Staatsbankrott eingeschlagen hat…und sie wird dabei eine ganze Reihe von Amerikanern mit in den Abgrund reißen. Die Regierungsausgaben sind mindestens USD 1 Billion höher als die Einnahmen – und zwar jährlich.

Jeder weiß, was passiert, wenn die Menschen dies im familiären Rahmen praktizieren. Ist man bereits hochverschuldet und gibt weiterhin viel mehr aus, als man einnimmt, dann kann am Ende nur eins dabei herauskommen – der Bankrott.

Na und jetzt raten Sie mal. Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben sollten, sei hier angemerkt, dass die Bundesregierung der Vereinigten Staaten sich massiv verschuldet hat. Fakt ist, dass dies für jeden Amerikaner, darunter auch die Kinder, einen Anteil in Höhe von rund USD 42.000 an der US-Staatsverschuldung bedeutet. Für eine vierköpfige Familie beläuft sich der Anteil der Staatsverschuldung somit auf USD 168.000.

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Eva Herman

Die Bundesregierung will das gesellschaftliche Engagement unter ihre Kontrolle stellen. Das Kabinett hat jetzt die »Nationale Engagementstrategie« und den »Aktionsplan CSR« beschlossen. »Eine zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft besser aufeinander abgestimmte Engagementförderung« solle damit in Deutschland geschaffen werden, heißt es in der Pressemitteilung von Bundesfamilienministerin Schröder. Soziales, freiwilliges Engagement einzelner Bürger, die aus uneigennützigen Gründen anderen Menschen Hilfe und Zuwendung gewähren, soll jetzt also vom Staat, von höchster Stelle eingefordert und koordiniert werden?

Familienministerin Schröder erklärt selbstbewusst: »Wir brauchen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, denn diejenigen, die sich freiwillig engagieren, tragen mit ihrem Einsatz, mit ihrer Kreativität und Eigeninitiative zum Fortschritt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bei.«

Schon heute engagieren sich etwa 36 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre freiwillig – das sind etwa 23 Millionen Menschen. Diese Zahl steigt seit Jahren – ohne dass etwa jemals staatliche Schub- oder Kontrollhilfen nötig gewesen wären: So waren es 1985 noch 27,6 Prozent, 1992 stieg die Zahl auf 27,6 Prozent und 1999 waren 34 Prozent der Wohnbevölkerung – oder hochgerechnet etwa 21,6 Millionen Menschen – in der Freiwilligenarbeit engagiert.

Warum also plötzlich derartig stramme Töne aus Berlin zu einem doch zutiefst menschelnden Thema? Wer bei der Suche nach Antworten sogleich den monetären Gedanken hegt, liegt nicht ganz falsch. Ein Blick auf die Zahlen erläutert, woher der Wind weht: Das Statistische Bundesamt zum Beispiel ermittelte für Deutschland für das Jahr 2000 folgende Zahlen:

Von den 132 Milliarden geleisteten Arbeitsstunden wurden 47 Milliarden bezahlt; 77 Milliarden wurden als unbezahlte Arbeit verrichtet, acht Milliarden entfielen auf Wegezeiten im Zusammenhang mit der Leistungserbringung.

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