Archiv für 4. Oktober 2010

Ethan A. Huff

Griechische Forscher empfehlen Müttern aufgrund neuester Forschungsergebnisse, ihre Säuglinge in den ersten sechs Monate ausschließlich zu stillen. Säuglinge, die im ersten halben Jahr ausschließlich gestillt wurden, so die Studie, erkrankten weniger an Infektionen als diejenigen Säuglinge, die entweder nur eine kürzere Zeit lang gestillt oder denen zusätzlich zur Muttermilch Milchnahrung verabreicht worden war.

Professor Emmanoiul Galanakis und seine Kollegen untersuchte den Gesundheitszustand von 1.000 Säuglingen über den Zeitraum eines Jahre hinweg und verglichen diese Ergebnisse dann vor dem Hintergrund, ob die Säuglinge gestillt worden waren oder nicht. Es stellte sich heraus, dass ausschließlich gestillte Kinder deutlich weniger oft an Infektionen erkrankt waren als die anderen Kinder. »Die Fachleute sollten den Müttern klarmachen, dass ausschließliches Stillen neben allen anderen Vorteilen vor Infektionen schützen hilft und die Häufigkeit und Schwere von Infektionen verringert«, erklärte die Wissenschaftler.

Absurde Terrorwarnungen vor Anschlägen in Europa

Veröffentlicht: 4. Oktober 2010 von infowars in EU, Propaganda, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Toter CIA-Agent soll hinter aktuellen Anschlagsplanungen auf europäische Ziele stecken

Kurt Nimmo, Infowars.com, 02.10.2010

Die Geheimdienstbehörden – berühmt für die Inszenierung zahlreicher Anschläge unter falscher Flagge – warnen nun davor, dass Osama bin Laden Anweisungen gegeben habe gegen drei europäische Ziele Anschläge im Stile des Terroranschlags von Mumbai durchzuführen.

Zu Beginn dieser Woche gaben US-Beamte eine Warnung heraus, Osama und seine Crew würden wieder einmal zuschlagen. Vom neuen Anschlagsplan, der zeitlich verdächtig nahe an den US-Zwischenwahlen liegt und mit der illegalen Mordkampagne des Pentagons in Pakistan zusammenfällt, heißt es, dass er „glaubwürdig, aber nicht konkret“ sei. Angeblich sei der Plan durch einen Verdächtigen ans Licht gekommen, der einem aktuell noch andauernden „Verhör“ in der Foltereinrichtung Bagram in Afghanistan unterzogen wird.

CNN meldete dazu am 29.09.2010:

„Ermittler glauben, der Führer von Al-Qaeda, Osama bin Laden, hat einen Anschlagsplan für Europa freigegeben, so eine einzelne Quelle der Strafermittlungsbehörden. US-Beamte und internationale Beamte sagen jedoch, dass keine Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Anschlag existieren.“

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Stuxnet-Virus: Erneute Kooperation zwischen BND und Siemens?

Experten der führenden Unternehmen für Computersicherheit äußerten sich bei der Konferenz “Virus Bulletin 2010″ im amerikanischen Vancouver über ihre Analysen des Stuxnet-Computervirus. Der Verdacht eines Inside Jobs kam beispielsweise bei Graham Cluley, einem ranghohen Technologieberater bei Sophos, auf. Gegenüber V3.co.uk meinte er, der Virus könnte von jemandem geschrieben worden sein, der detailliertes Wissen besitzt über die Computersysteme von Siemens, beispielsweise ein gegenwärtiger oder ehemaliger Angestellter.

Mikko Hyppönen, leitender Funktionär im Bereich Forschung bei F-Secure, sagte dass seiner Einschätzung der Faktenlage zufolge der Stuxnet-Wurm aussehe wie das Werk einer Regierung. Das Hauptmotiv, so wird allgemein angenommen, ist Sabotage.  Nicht nur Irans Nuklearanlagen und andere Industrieeinrichtungen seien getroffen worden; Symantec berichtet über mehr infizierte Systeme in Indonesien und Indien. Sporadische, uneindeutige Hinweise im Code, wie das Datum der Hinrichtung eines israelischen Geschäftsmannes im Iran im Jahr 1979, weisen auf Israel hin. Viel eher schreibt man Israel das wohl größte Motiv zu, die iranischen Atomanlagen zu sabotieren.

Siemens soll laut ehemaligen hochrangigen Managern lange Zeit eng mit dem deutschen Bundesnachrichtendienst verflochten gewesen sein; man nannte den Konzern und insbesondere die ICM Voice & Data Recording den Hauslieferanten des BND für Spionagetechnik und einen technischen Hilfsdienst für die Spione. Der SPIEGEL berichtete:

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Verwaltungsrats-Chefin der EFSA hat auch Top-Position bei Lebensmittellobby

Überall spielt das gleiche Lied:
Die Industrie bestimmt die Politik, macht die Gesetze und reguliert sich selbst.

Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA ist zuständig für die Zulassung von Gen-Pflanzen. Man sollte meinen, diese Behörde sei unabhängig, denn dafür sind solche Behörden ja gedacht – eigentlich.

Wenn man jedoch erfährt, dass die Verwaltungsrats-Chefin der EFSA, Diana Banati, gleichzeitig auch im Vorstand des International Life Science Institut (ILSI) sitzt, müssen wir wohl Mitleid mit dieser Frau bekommen, denn sie steckt in einem ernsthaften Dilemma.

Das Life Science Institut ist nämlich eine Lobbyorganisation der Lebensmittel- und Gentechnikindustrie. Dieses Institut vertritt die Interessen der Konzerne Monsanto, Syngenta, BASF, Dupont, Coca Cola, Nestlé, Unilever, Groupe Danone und andere mehr.

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