Archiv für 19. August 2010

Robert Bridge, RT.com, 19.08.2010

Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro setzt seine Sticheleien gegen den Westen fort, dieses Mal mit einem Artikel, in dem er die ultrageheime Bilderberg-Gruppe beschuldigt sich verschworen zu haben eine Weltregierung zu schaffen.

Trotz seines hohen Alters und wiederkehrender Krampfanfälle durch seine Darmerkrankung macht der 84-jährige Castro mit seinen Warnungen an den Westen weiter. Dieses Mal schenkte er in einem dreiseitigen Artikel von „Granma“, der Zeitung der Kommunistischen Partei, der Bilderberg-Gruppe seine Aufmerksamkeit. Der Artikel enthält Auszüge des 2006 erschienenen Buches „Die wahre Geschichte der Bilderberger“ des Investigativjournalisten Daniel Estulin.

Kurz gesagt liefert Estulins Buch auf bestechende Art Argumente dafür, dass eine elitäre Gruppe politischer, akademischer und wirtschaftlicher Führungspersönlichkeiten gerade „eine Weltregierung einführt, die keine Grenzen kennt und Niemanden gegenüber Verantwortlich ist, außer sich selbst.“

Castro nennt das Buch dann auch eine „fantastische Geschichte“, welche die öffentliche Aufmerksamkeit auf „finstere Seilschaften und die Bilderberg-Lobbyisten“ lenkt, die die Traditionen westlicher Demokratien zum Gespött machen.

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Udo Schulze

Ein neuer Superradar sorgt derzeit in der Schweiz bei Autofahrern für Aufregung. Das Gerät wurde in Genf getestet und soll ab Ende August regulär eingesetzt werden. Das Unangenehme daran: Mithilfe der neuen Entwicklung ist eine totale Verkehrsüberwachung möglich.

Für 80.000 Schweizer Franken (etwa 60.000 Euro) ist das gute Stück zu haben, das seine Anschaffungskosten offenbar locker in kürzester Zeit wieder einspielt. Das aus Zürich stammende Radargerät kann 22 Autos auf einmal erfassen und gleich mehrere Situationen festhalten. Gemessen wird nicht nur die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, sondern auch der Abstand zum nächsten Auto, die rote Ampel, sämtliche Überholmanöver, das Verhalten am Fußgängerüberweg, beim Abbiegen und in Einbahnstraßen. Und das Ganze über eine Distanz von 500 Metern. »Trackingradar«, so die offizielle Bezeichnung des Geräts, ist wie ein herkömmlicher Blitzer mit Blechkästen getarnt, kann vom Autofahrer allerdings nur ungenau wahrgenommen werden.

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