Archiv für 29. Juni 2010

Mike Adams

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen macht weltweit Druck für die Erhebung von Verbrauchersteuern, mit denen ihre verschiedenen Programme finanziert werden sollen. Unter anderem schlägt sie eine Steuer auf die Nutzung des Internets vor, damit Impfstoffe und andere Medikamente für Länder der Dritten Welt bezahlt werden können. Ja, Sie haben richtig gelesen – die WHO will, dass jeder Mensch auf der Welt hilft, für Medikamente zu bezahlen, die nur die großen Pharmaunternehmen – Big Pharma – noch reicher machen.

Es ist wie bei Robin Hood, nur umgekehrt: Sie stehlen von den Arbeitenden und geben den superreichen Pharmaunternehmen!

Natürlich ist es nicht das erste Mal, dass die UN mit dem Anliegen an die Regierungen in aller Welt herantritt, diese sollten zur Finanzierung von UN-Projekten ihre Bürger widerrechtlich besteuern. Diese Institution von nicht gewählten Vertretern hat erst im vergangenen Jahr versucht, angesichts des vermeintlichen Klimawandels Gesetze zum Emissionshandel (cap and trade) durchzudrücken (allerdings vergeblich, weil einige Regierungen nicht mitgemacht haben).

Für den jetzt vorgestellten Plan hat die WHO ein »Gremium medizinischer Experten« damit beauftragt, einen Bericht vorzubereiten. Darin sollen einige Ideen darüber vorgestellt werden, wie alle Projekte, welche die WHO weltweit durchsetzen will, zu finanzieren sind. Eine solche Idee ist, dass die Regierungen der einzelnen Länder eine Steuer auf die Nutzung des Internets erheben und das Geld an die WHO weiterleiten, für »medizinische Forschung und Entwicklung« in ärmeren Entwicklungsländern. (Im Klartext heißt das: im Namen der Wohltätigkeit sollen Steuergelder in Milliardenhöhe in die Kassen von Big Pharma wandern.)

Hier können Sie eine Kurzfassung des Berichts einsehen.
http://www.foxnews.com/projects/pdf/011510_executivesummary.PDF

Es werden auch andere Ideen zur Finanzierung vorgestellt, wie beispielsweise die Besteuerung von Privatpersonen, die finanzielle Transaktionen durchführen, d.h. ihre Rechnungen online bezahlen oder Geld abheben; außerdem die Besteuerung des internationalen Waffenhandels. Die WHO hat auch die Idee ins Spiel gebracht, dass Regierungen freiwillig spenden (tatsächlich ist dies die einzige einigermaßen legitime Idee in dem Bericht, denn eigentlich hat die UN keinerlei rechtliche Handhabe, irgendeine souveräne Regierung zu zwingen, Steuern für globale Zwecke zu zahlen.)

Wie üblich wird dem gesamten Vorschlag das Mäntelchen der Sorge um die Gesundheit der Menschen in ärmeren Ländern umgehängt, die nicht denselben Zugang zu medizinischer Versorgung haben wie die Menschen in reicheren Ländern. In der Theorie mag das alles schön und gut klingen, aber in Wirklichkeit sollen hier Gelder der entwickelten Länder an die UN übergeben werden und von dort entweder an die schwerreichen Pharmafirmen oder an die korrupten Regierungen ärmerer Länder fließen. Die einfachen Menschen in den armen Ländern haben, wenn überhaupt, nur sehr geringen Nutzen von den Steuergeldern (außer den Impfungen, zu denen sie gezwungen werden – wenn Sie das als Nutzen bezeichnen wollen).

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