Archiv für 11. Juni 2010

Ja, es haben einige wenige Mainstreammedien berichtet, Bilderberg findet statt, mehr nicht, die kann man aber an einer Hand abzählen. Die Masse hat es verschwiegen und über Bilderberg und wer dort war hat praktisch keiner was erzählt. Warum? Deshalb, weil die Nachrichtenagenturen nichts darüber gebracht haben und wenn die Nachrichtenpipeline nicht mit so einer Meldung gefüttert wird, dann kommt auch am anderen Ende bei den Zeitungen und Fernsehsendern nichts auf dem Ticker raus.

Die vielen Medien werden ja nicht dauernd direkt kontrolliert, sondern man muss nur die wenigen Nachrichtenagenturen als Quelle unter Kontrolle haben und schon klappt es mit der Zensur.

Dazu kommt noch, von den ca. 1’200 Meldungen die pro Tag von den Agenturen reinkommen, werden nur 25 bis 30 dann tatsächlich verwendet. Da findet nochmal eine Auslese statt. Was wir lesen, hören und sehen ist nur ein winziger Bruchteil von dem was wirklich passiert.

Die Medien betreiben Copy & Paste Journalismus, kopieren nur was über die Agenturen reinkommt in ihre Blätter und vermelden es. Wenn nichts kommt, dann können sie auch nichts melden. Eigene Recherche betreiben sie ja schon lange nicht mehr. Von keinem grossem TV-Sender oder Zeitung ausserhalb Spaniens war ein Reporter in Sitges anwesend, ausser Charley Skelton im Auftrag des Guardian und jemand von Russia Today.

Warum war zum Beispiel niemand aus Holland da, wenn ihre Königin aber dort war? Ich meine, wenn sie sonst irgendwo auftaucht, würden hundert Paparazzi sie belagern und für die Boulevardpresse Fotos schiessen. Aber hier kein einziger. Die Abwesenheit der Medien muss doch extra so befohlen sein.

Hier ein Bildschirmausschnitt der Suchanfrage bei den Nachrichtenagenturen Reuters und bei AP mit dem Stichwort „Bilderberg“. Was für eine Überraschung, es gibt keine Artikel von ihnen darüber … nichts!!!

Reuters – „No results were found“
AP – „There were no matches for your search“

Das Geschäft mit dem Klima brummt weiterhin – Klimaanlagen dagegen waren dieses Jahr bisher ein Ladenhüter. Vielleicht lag es am Wetter?

Doch wer glaubt, der unübersehbare Trend zu einer Art globalen Abkühlung würde die Klimahysteriker jetzt endlich einbremsen und als Lügner enttarnen, der hat sich geschnitten. CO2 ist nämlich ein Zaubermolekül, welches unsere Erde zugleich erhitzt und abkühlt, je nach politischer Notwendigkeit.

Im letzten Winter wurden unsere Winterdienste völlig überrascht von der Dramatik der Klimaerwärmung: Dauerkälte, Unmengen an Schnee und viel zu wenig Streusalz. Die Schneeräumer hatten sich wegen der ständigen Katastrophenberieselung über die Medien schon so vom Ende der weißen Pracht in unseren Breitengraden überzeugen lassen, dass sie sich aufgrund dieser Prognosen nicht mehr mit ausreichend Salz eingedeckt hatten, wie es früher üblich war.

Wer konnte schließlich ahnen, dass sich das Wetter nicht wie vereinbart an die Klimalüge hält? Für echte “Klimawissenschaftler” ist das selbstverständlich kein Problem, denn das Klima hält offenbar noch einige Überraschungen für uns parat. Zumindest sind diese Experten um keine Ausrede verlegen, völlig egal, ob es nun wärmer oder kälter wird. Schuld trägt definitiv und ganz alleinig die CO2-bedingte Klimaerwärmung durch den Menschen, also durch Sie.

Die durchtriebenen Methoden dieses Irrsinns lassen sich am Bericht des Spiegels vom 20.05.2010 bilderbuchmäßig ablesen:

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Täglich geschehen eine unüberschaubare Anzahl von Ereignissen, die wir meist als ungeplant und willkürlich hinnehmen. Unser gesamtes Erleben geht davon aus, dass Nachrichten eine Folge von zufälligen Momenten sind.

Doch bei näherer Betrachtung erkennen wir, rein gar nichts geschieht aus Zufall oder aus Uneigennützigkeit. Jedes, wirklich jedes Geschehen ist entweder kommerzialisiert, politisiert oder wird aus ideologischen Gründen heraus durchgeführt.

Wie groß ist diese Manipulation wirklich?

Jeder von uns sollte sich darüber im Klaren sein, dass die gesamte Welt von uns Menschen explizit so gemacht wird, wie sie sich uns präsentiert. Wenn Sie früh am Morgen die sieben-Uhr-Meldungen hören, vermuten Sie wahrscheinlich nicht unbedingt einen gesteuerten Angriff auf Ihre Wahrnehmung. Dennoch erfahren Sie sehr selektiv von Begebenheiten, denen Sie höchstwahrscheinlich zumeist keine größere Relevanz beimessen.

Politik entwickelt sich eben, die Welt entwickelt sich genauso, Krisen und Wirtschaft entwickeln sich auch, selbst Krieg und Frieden entwickeln sich – so glauben Sie. All das soll sich quasi von selbst einfach so “entwickeln”, ohne fremden Einfluss oder eine planende Hand?

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Journalististische Unabhängigkeit?

Veröffentlicht: 11. Juni 2010 von infowars in Bilderberg, Medien, Pressefreiheit

Christa Meves

Die Printmedien haben es im Ansturm des Informationszeitalters nicht leicht. Nicht mehr nur den Wochenzeitungen allein, selbst schon den Tageszeitungen geht es mit ihren Schlagzeilen oft so, wie dem armen Hasen beim Umgang mit dem Igel: »Ik bün al dor.«

Fernsehen, Rundfunk und das Internet haben längst das Neueste und Wichtigste dokumentiert, ja, darüber hinaus oft auch flink bereits kommentiert und interpretiert. Allerdings lassen sich von verschiedenen Standpunkten her gewiss aus vielen Ereignissen sehr verschiedene Interpretationsmöglichkeiten ableiten, aber hier geht es den Journalisten nicht unähnlich wie den Parteien: Es zeichnet sich beim Vergleichen der Berichte oft mehr und mehr so etwas wie eine Angleichung ab, ja, bei aller Lust, sich zu unterscheiden, dennoch so etwas wie ein Hang (oder sogar ein heimlicher Zwang?) zur Uniformität.

Das ist eine Gefahr – denn es langweilt den Leser und lässt ihn in seinem Interesse erlahmen. Mehr als dreimal mag man das Gleiche nicht hören, es taucht das Unbehagen auf, mit dem Widergekäuten seine Zeit zu vertun.

Fragt man nach den Ursachen dieser Vereinheitlichungstendenz, so stößt man auf ein unbehaglich anmutendes Phänomen: Es gibt ausgerechnet in unserer auf Liberalität setzenden Gesellschaft, die radikal jede Menge Tabus eingestürzt hat, auch eine erhebliche Menge neuer Tabuzonen. Wer sie antastet, fällt aus der Rolle und setzt sich damit der Missachtung der Zunft aus. Und wer mag das riskieren?

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