Archiv für 9. Juni 2010

Andreas von Rétyi

Die »Hohepriester der Macht und Globalisierung« haben vor wenigen Tagen ihr aktuelles Jahrestreffen abgehalten, diesmal im Dolce-Hotel, Sitges, Spanien. Ein tolles Luxushotel, Sonne und Meer, Sicherheitskräfte, Machtpolitik hinter Mauern des Schweigens. Also alles wie gehabt? Nein, keineswegs. Denn bei den Bilderbergern lief diesmal doch so einiges anders, die jahrelange beharrliche Berichterstattung alternativer Medien und einzelner investigativer Journalisten hat die Öffentlichkeit bereits deutlich wach gerüttelt. Das macht sich jetzt bemerkbar! Und das spüren zunehmend auch die Bilderberger selbst! Es tut sich was!

Anfang dieses Monats war es wieder soweit – die machtvolle Bilderberg-Gruppe traf sich hinter verschlossenen Türen, bestens bewacht und unter größter Geheimhaltung, um weiter über ihren enormen Weltenplan zu beraten. Wie im Vorjahr und wie überhaupt so oft, traf man sich erneut in einem schönen Urlaubsort am Meer, wählte ein modernes Luxushotel, das sich bestens abschotten lässt und zog sich dort für einige Tage in die absolute Verschwiegenheit zurück.

»Man«, das sind die mächtigsten Menschen dieser Erde, die jene jährlichen Treffen angeblich nur deshalb frequentieren, um sich privat austauschen zu können, ohne dabei jegliche aktive politische Entscheidungen zu fällen. Wer’s heute noch glaubt, der werde selig! Allein die Tatsache, dass Vertreter der obersten »Elite« dieses Planeten in ihrem ohnehin knüppelvollen Terminkalender mehrere Tage hintereinander für eine solche Versammlung einplanen, zeugt von deren immenser Bedeutung – so viel kostbare Zeit für ein harmloses Kaffeekränzchen?

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Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 08.06.2010

Ein Top-Investmentbanker hat davor gewarnt, dass die negativen Auswirkungen der Staatsschuldenkrise innerhalb der nächsten 5 Jahre wirklich scheußlich werden könnten und es ratsam wäre die Märkte zu verlassen und stattdessen Land, Stacheldraht und Waffen zu kaufen.

Während der Goldpreis diesen Morgen aufgrund von Ängsten vor einer Rezession mit zwei Talsohlen alle Allzeitrekorde brach, werden die Analysten im Hinblick auf die Finanzmärkte zunehmend pessimistisch. Der leitende Geschäftsführer von Evercore Partners, Anthony Fry, erklärte gegenüber CNBC, dass sich die Entwicklung an den Anleihemärkten innerhalb der nächsten Monate als schlimm herausstellen und uns die gegenwärtigen durch die europäische Schuldenkrise geschaffenen Probleme über mindestens fünf Jahre begleiten könnten.

„Schauen Sie sich die aktuelle Situation an. Sie haben Griechenland, jetzt haben sie Ungarn und riesige Problem um Spanien und Portugal herum.“ so Fry, der vor einem „Horror-Szenario“ der Hyperstagflation warnte, wo die Inflation drastisch anspringt, Vermögenswerte hingegen von einer deflationären Preisentwicklung gekennzeichnet sind.

„Ich will hier Niemanden Angst machen, aber ich denke über die Investition in Stacheldraht und Waffen nach, die Dinge sehen nicht gut aus und die Zinssätze sind auf dem Weg nach oben.“ so Fry.

Der Chef-Stratege der Royal Bank of Scotland, Bob Janjuah, wiederholte Frys Anschauung und sagte voraus, dass die Regierungen im Rahmen der quantitativen Lockerung wenigstens USD 15 Billionen zusätzlicher Gelder ins System schießen müssten und Investoren ins Gold gehen sollten um der Kaufkraftabwertung der Fiat-Währungen zu entgehen:

„Innerhalb der nächsten sechs Monate werden wir erleben, wie die Deflation des privaten Sektors die 10-Jahres-Renditen auf 2% drücken wird. Das wird dazu führen, dass die politischen Entscheidungsträger fälschlicherweise versuchen werden die Wirtschaft und den Markt mit einem globalen Programm der quantitativen Lockerung im Wert von USD 10 Billionen bis USD 15 Billionen wieder anspringen zu lassen.

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