Archiv für 4. Juni 2010

Dr. Olga Chetwerikowa, Strategic Culture Foundation, 03.06.2010

Die Bilderberg-Gruppe wird sich vom 04.06. bis 07.06. im spanischen Sitges, einer 30 km von Barcelona entfernten Gemeinde, versammeln. Wie üblich, gelangen die Informationen über James Tucker und Daniel Estulin an die Öffentlichkeit. Sie enthüllten, dass die diesjährigen Themen, welche bei dem Treffen auf der Agenda stehen, die weltweite Rezession sowie die Versuche sein werden wirtschaftliche Zusammenbrüche auszulösen, die als Rechtfertigung zur Schaffung einer vollumfänglichen Weltwirtschaftsregierung dienlich sein können.

Mit der Absicht die weltweite Wirtschaftskrise wenigstens noch um ein weiteres Jahr zu verlängern, erhofft sich die Bilderberg-Gruppe einen Vorteil aus der Situation um so ein „weltweites Finanzministerium“ im Rahmen der Vereinten Nationen etablieren zu können. Obwohl diese Entscheidung eigentlich auf dem letztjährigen Treffen der Gruppe getroffen wurde, ist dieser Plan laut Tucker von US-amerikanischen und europäischen „Nationalisten“ (für die Bilderberg-Gruppe ist das Wort „Nationalisten“ ein allgemeiner Begriff für national-orientierte Kräfte die für nationale Souveränität und Staatlichkeit eintreten) torpediert worden.

Während der vergangenen 12 Monate seit dem letzten Treffen haben die Vertreter des globalen Verwaltungsvorstands die Öffentlichkeit auf der ganzen Welt zu überzeugen versucht einer „neuen Finanzordnung“ offen gegenüberzustehen. Die Idee wurde in Aussagen von N. Sarkozy, G. Brown und des neu gewählten Präsidenten des Europäischen Rats, H. van Rompuy, aufgegriffen, wobei diese Maßnahmen – vor dem Hintergrund der relativ harmlosen Phase der Krise – zur psychologischen Konditionieren nur begrenzte Wirkung entfalteten und keine praktischen Schritte nach sich zogen. Genauso wurde es von Jacques Attali auch ziemlich vernünftig in seinem Buch „Nach der Krise“ dargelegt: Europa hat kein Recht eine Reform der weltweiten Finanzarchitektur zu fordern, solange es nicht in der Lage ist selbst Institutionen zu organisieren um seinen eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

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Demokratie? Schtonk!

(ef-RG) In einer Zeit, in der weltweit die Skepsis über Behauptungen hinsichtlich eines unmittelbar bevorstehenden, menschengemachten, katastrophalen Klimawandels rapide zunimmt und nur noch eine Minderheit daran glaubt, hat der vom britischen Gebührenzahler finanzierte Sender „BBC“ vor wenigen Tagen in einer Radiosendung über Klimapolitik wohlwollend die Aufhebung des demokratischen Willensbildungsprozesses diskutiert. In einem Beitrag von „Radio 4“ sprach Justin Rowlatt, der sogenannte „Ethical Man“ der „BBC“, mit Vertretern verschiedener Organisationen die jüngst gemachte Äußerung des Wissenschaftlers James Lovelock, wonach Regierungen den Klimawandel wie einen Kriegsnotstand betrachten und entsprechend handeln sollten.

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Nach Griechenland und Italien droht nun auch in Schweden ein Bargeldverbot. Kleiner Unterschied: Während man in der Südschiene geringe Summen noch in Cash bezahlen kann, will Schweden Bargeld ganz abschaffen.

Derzeit läuft in Skandinavien eine beispiellose Medienkampagne gegen Cash. Die Aktion adressiert die Angst der Menschen und kriminalisiert gleichzeitig Bargeldbesitzer. Eine einflußreiche Lobby kämpft für ein Komplettverbot für Bargeld. Widerstand? Zwecklos. Die meisten Schweden scheinen die Aktion sogar gut zu finden. Denn: „Wer Bares besitzt, hat etwas zu verbergen“.

Die Anti-Bargeld-Kampagne ist geschickt eingefädelt. Die Aktion adressiert zunächst die Angst der Menschen. „Wer Bargeld besitzt, läuft Gefahr, überfallen und ausgeraubt zu werden“ .

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