Archiv für 31. Mai 2010

Hochgiftiges Quecksilber kann zu massiven Gesundheitsschäden führen

Praktisch alle herkömmlichen Gasentladungslampen, also Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, enthalten als Gasfüllung Quecksilber. Üblicher Weise zwischen 2,5 bis 7 mg. Kommt es zum Bruch einer Lampe, wird das Quecksilber freigesetzt und verdampft in die Raumluft*. Es kann dann über die Atemluft in den Körper und in Körperorgane aufgenommen werden. Quecksilber ist ein Speichergift, d.h. es reichert sich in den Organen, insbesondere im Gehirn an.

weiter

Israelische U-Boote fahren vor dem Iran auf

Veröffentlicht: 31. Mai 2010 von infowars in Geopolitik, Iran, Israel, Krieg, Militär
Schlagwörter:

Die Bedrohung des Iran durch Israel geht weiter. Jetzt sollen drei von Deutschland gelieferte U-Boote der Flotte 7, die mit Atomwaffen bestückt sind, auf dem Weg zur iranischen Küste sein, wie die britische „The Sunday Times“ berichtet.

Die drei U-Boote mit Namen Dolphin, Tekuma und Leviathan werden in die Region geschick, wobei eines permanent dort stationiert bleibt. Laut dem Bericht soll ein israelischer Flottenkommandant bei einem Interview eine „sehr weite“ Mission bestätigt haben.

Wir sind eine Unterwasserangriffswaffe. Wir operieren tief und weit, sehr weit von unseren Grenzen entfernt,“ sagte der Offizier mit Namen „Oberst O.

Die U-Boote haben eine Besatzung von 35 Mann und sind in der Lage mit Atombomben bestückte Marschflugkörper abzufeuern. Die Abschussvorrichtungen sind in der deutschen Werft von israelischen Technikern montiert worden. Die Atomsprengköpfe sind die neuesten im israelischen Waffenarsenal. Insgesamt besitzt Israel jetzt fünf der modernsten U-Boote, die in Deutschland gebaut wurden.

Laut Bericht sollen die U-Boote Geheimdienstmissionen ausführen und Mossad-Agenten für Sabotage und Spionage an Land bringen.

Ein israelisches Elitekommando hat ein Schiff mit mehreren hundert Aktivisten gewaltsam übernommen, dabei wurden bis zu 20 Menschen getötet und 50 verletzt. Live-Aufnahmen vom türkischen Schiff zeigten, dass die Soldaten per Boot und Helikopter auf das Schiff gekommen seien. Der Angriff verlief gewaltsam. „Free Gaza“ erklärte, sie hätten inzwischen keinen Kontakt mehr zu den Schiffen.

Der Überfall auf das Schiff geschah 150 km ab der Küste von Gaza.

Die israelischen Truppen haben sich von Hubschraubern auf das Schiff abgeseilt, welches sich in internationalen Gewässern befand, und dann auf die Passagiere geschossen, die sich den Eindringlingen entgegenstellten. Dabei sind laut neuesten Angaben bis zu 20 Menschen getötet und mindestens 50 verletzt worden, einschliesslich der Anführer der palästinensischen islamishen Bewegung Sheikh Raed Salah.

Die israelische Militärzensur verhindert jede Berichterstattung über die genaue Opferzahl.

Eine MMnews Umfrage ergab: An den Universitäten findet das Thema „Finanzkrise“ nicht statt.  Aufforderung an Studenten, mit Professoren Geld+Krise gezielt zu thematisieren. Antwort: Geht nicht. Müssen Punkte sammeln. Sind im Bachelor-Stress.

Während das globale Geldsystem zerbröselt, nicht nur Banken sondern auch Länder pleite gehen und die Einschläge immer näher kommen, wird an den Unis rund um den Globus „Business as usual“ gelehrt. MMnews sprach mit Studenten der Volkswirtschaft in Deutschland und mit Ökomomie-Nachwuchs in den USA. Auf die Frage, ob die gegenwärtige Krise ebenfalls Lehrgegenstand sei, oder zumindest diskutiert würde, gab es nur ein ahnungsloses Schulterzucken.

Noch erstaunlicher aber war die Feststellung, dass sich der Wirtschaftsnachwuchs gar nicht für die Krise interessiert. Kritische Fragen werden nicht gestellt. Die Studenten hatten nicht mal eine vage Vorstellung davon, was der Auslöser der Krise sein könnte (außer: „Banken haben zu leichtfertig Kredite ausgegeben). Tiefergehende geldsystematische Kenntnisse fehlten völlig.

weiter

Bundespräsident Köhler verstört die Heuchler!

Veröffentlicht: 31. Mai 2010 von infowars in Deutschland, Geopolitik, Politik
Schlagwörter:

Wolfgang Effenberger

In ungewöhnlich ehrlicher Weise rechtfertigte Bundespräsident Horst Köhler den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan mit Wirtschaftsinteressen. Gefallen sind die Äußerungen in ei­nem Interview, das Köhler am Samstag, den 22. Mai 2010, nach dem Afghanistan-Besuch dem »Deutschlandfunk« gegeben hatte. Seiner Meinung nach müsse ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängig­keit wissen, »dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz not­wendig ist, um unsere Interessen zu wah­ren«. Es gelte, freie Handelswege zu si­chern und »ganze regionale Instabilitä­ten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurück­schlagen negativ durch Handel, Arbeits­plätze und Einkommen.«

Mit dieser Aussage sei der »Schwadroneur im Schloss Bellevue«, so der Kommentator Daniel Brössler von der Süddeutschen Zeitung (SZ), allen in den Rücken gefallen, die den Afghanistan-Einsatz im Bundestag beschlossen haben – und auch den Soldaten vor Ort. Und der SZ-Journalist Wolfgang Jaschensky geht noch weiter. Er fragt: »Schwingt sich der bislang eher harmlose Horst zum Imperialisten auf wie weiland Wilhelm II., der für das Reich Kolonien, kurz: einen ›Platz an der Sonne‹ beanspruchte? Macht der Präsident also auf Kaiser Horst I.?« Die Wortprägung »Platz an der Sonne« entstand durch eine Äußerung des deutschen Staatssekretärs im Auswärtigen Amt und späteren Reichskanzlers Bernhard von Bülow in einer Reichstagsdebatte am 6. Dezember 1897, wo er im Zusammenhang mit der deutschen Kolonialpolitik formulierte: »Mit einem Worte: Wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.«

Von den Parteien kamen ebenso heftige Reaktionen. Während der Vorsitzende des Auswärtigen Aus­schusses, Ruprecht Polenz (CDU), bemän­gelte, Köhler habe keine »besonders glückliche Formulierung« gewählt, sieht der au­ßenpolitische Sprecher der SPD-Frak­tion im Bundestag, Rolf Mützenich, es jetzt noch schwerer, »den Afghanis­tan-Einsatz zu erklären«. Für den Fraktionschef der Grü­nen, Jürgen Trittin, offenbare der Bundespräsident ent­weder Unkenntnis oder Ungeschicklich­keit. »Wir brauchen weder Ka­nonenboot-Politik noch eine lose rhetori­sche Deckskanone an der Spitze des Staa­tes«, verlangte Trittin. Linken-Fraktionschef Gre­gor Gysi nannte Köhlers Worte unverant­wortlich. »Für Export und Freihandel kann man alles Mögliche tun, aber sicher keine Kriege führen.«

weiter