Archiv für 7. Mai 2010

Mit 40 von 44 Stimmen ernannte der BR-Rundfunkrat am gestrigen Donnerstag-Abend den Regierungssprecher der deutschen Bundesregierung zum Intendanten der viertgrößten ARD-Anstalt … Die Einflussnahme der Politik, explizit der Bundesregierung auf deutsche Medien und die öffentlich-rechtlichen Sender, damit auch auf die Presse- und Meinungsfreiheit des Landes, erreicht damit ihren bisher schamlosesten Höhepunkt!

Nachdem jüngst bekannt wurde, dass Bundeskanzlerin Merkel verschiedene Vertreter der deutschen Leitmedien zu sich gerufen und dazu aufgefordert hatte, die Bevölkerung nicht über die wahre Lage des Landes und den bevorstehenden Crash zu unterrichten, und nachdem ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender kürzlich durch die massive Einflussnahme des CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch coram publico aus dem Amt geschossen wurde, ist nun der bisher unanständigste und dreisteste Skandal perfekt. Er toppt alles bisher Dagewesene – und unter den erstaunten Augen der gesamten Öffentlichkeit: Angela Merkels bisheriger Regierungssprecher Ulrich Wilhelm höchstpersönlich wurde zum neuen Intendanten des Bayerischen Rundfunks gewählt! Eine Notaktion? Vermutlich! Denn die Lage Deutschlands spitzt sich derzeit dramatisch zu, das weiß auch die Kanzlerin, Griechenland und der Untergang sind nicht weit! Und sie muss die Journaille im Griff behalten, solange es noch irgend geht! »Angela Berlusconi«, so wurde sie denn auch gestern vom Stern genannt.

In der Tat, so etwas hat es in der gesamten Mediengeschichte noch niemals gegeben: Der Bayerische Rundfunk, eines der größten öffentlich-rechtlichen Medienhäuser in Europa, hat die Sache minutiös und perfekt eingefädelt. Im zuständigen Gremium, dem Rundfunkrat des Senders, war die Mehrheit für den Noch-Regierungssprecher längst gesichert. Der bisherige Amtsinhaber Thomas Gruber ist willig vorzeitig zurückgetreten, um diesen Wechsel möglich zu machen. Bis auf eine kleine Minderheit sollen die Gremienmitglieder auch noch froh und stolz sein, eine so bedeutende Persönlichkeit gewonnen zu haben, heißt es unterdessen.

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Eine Selbsttötung und ein Medikament

Veröffentlicht: 7. Mai 2010 von infowars in Gesundheit, Pharmaindustrie, Psychopharmaka
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Am Suizid seiner Frau sei ein Psychopharmakon der Firma Pfizer schuld, sagt Lothar Schröder. Seit Jahren kämpft er gegen den Pharmariesen. Der bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Von Detlef Schmalenberg

Seine Frau, die habe vielleicht gedacht, es liege nur an ihr. Sie sei selber schuld, dass es ihr so schlecht geht. „Wieso kann ich mich nicht zusammenreißen?“, könnte sie gedacht haben. Vielleicht war ihr die Hilflosigkeit auch peinlich. „Oder sie wollte mir nicht zur Last fallen“, sagt Lothar Schröder, der Blick geht ins Leere.

Als er Monika das letzte Mal lebend gesehen hat, lag sie im Bett. Für gewöhnlich stand sie immer mit auf, wenn Schröder vor der Arbeit frühstückte. Diesmal jedoch blieb sie liegen. Als er sich von ihr verabschiedete, antwortete sie nicht.

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Jim Kelly, Global Governance Watch, 28.04.2010

“Im Besonderen lancieren wir die Idee eines neuen multilateralen Überwachungsverfahrens…Ich glaube die Welt ist bereit für einen Wechsel hin zu einer ´systematischeren` Vision der Überwachung durch den IWF. Ein deutliches Zeichen ist der Start des ´Mutual Assessment Process` durch die G20. Das sogenannte MAP zielt darauf ab die Risiken des Systems zu reduzieren, indem die größten Weltwirtschaften einander gegenüber rechenschaftspflichtig gemacht werden um die weltweite Einheitlichkeit ihrer Wirtschaftspolitik zu gewährleisten…Natürlich gibt es eine Reihe viel weitreichenderer Herausforderungen als die, welche gerade durch das MAP Berücksichtigung finden und ein verbesserter multilateraler Ansatz mit einer erhöhten Rechenschaftspflicht unter den Ländern ist entscheidend um dauerhafte Lösungen zu finden. Ich verstehe die Rolle des IWF so, dass er beim Herangehen an diese Art der multilateralen Probleme hilft.“ – Dominique Strauss-Kahn, geschäftsführender Direktor des IWF am 26.02.2010 auf dem jährlichen Treffen des Bretton Woods Ausschusses.

Die Gruppe der 20 Länder (G20), das neue Forum für Finanzstabilität (Financial Stability Board, FSB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) machen an zwei Fronten Fortschritte: Bei der Überwachung und Überprüfung nationaler und regionaler Wirtschaftspläne um die Weltwirtschaftsregierung zu vereinfachen und bei der Verfolgung einer regulatorischen Reformagenda der Finanzbranche. Die jüngsten Anmerkungen des geschäftsführenden Direktors des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, deuten darauf hin, dass diese beiden Bereiche nur der Anfang sein könnten und Maßnahmen eingeleitet werden um andere Wirtschafts- und spezielle Industriebereiche global zu regieren, die nach Meinung internationaler Wirtschafts- und Menschenrechtsexperten ein Risiko für die Stabilität der Weltwirtschaft darstellen. Daher sollten Konzernchefs, Angestellte, Aktienbesitzer und andere Anteilseigner in diesen Branchen, wie der Energie-, Pharma- und Nahrungsmittelbranche – deren Produkte oder der Mangel ihrer Produkte „Risiken“ darstellen, welche einen möglichen Beitrag zur weltweiten Armut leisten können – auf eine neue globale Ebene der Kontrolle, Intervention und Regulierung durch die G20, die Weltbank und andere Organisationen vorbereitet sein.

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Polen

Fema Camper
Prisonplanet.com
Dienstag, 4.Mai 2010

[Übersetzer: Shapy]infokrieg.tv

Vor fast einem Monat wurde ein Amateurvideo veröffentlicht, das angeblich einen russischen Spurenbeseitigungstrupp am Absturzort zeigte, der die wenigen Überlebenden der polnischen Präsidentenmaschine tötete. Es ist unwahrscheinlich, dass sich dort eine reguläre Einheit befand, da es sich hier um ein eigentlich unwichtiges Waldgebiet handelt, welches nicht unter dauernder Überwachung durch die russischen Behörden steht. Das heißt, es sei denn sie hätten auf etwas gewartet. Dieser Flugzeugabsturz hatte einige ernstzunehmende Anzeichen eines geplanten Unfalls. Irreführende und widersprüchliche Verlautbarungen von offizieller Seite sowie Aufzeichnungen vom Unglücksort führten zu der Forderung der Polen nach einer internationalen Untersuchung, die mehr enthüllen soll als die fadenscheinige Zusamenarbeit der Untergebenen Putins und des polnischen Premierministers Donald Tusk.

Der georgische Präsident Saakaschwili sagte, im Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und seiner Begleitung „liegt etwas unglaublich Böses“. Zwingende neue Beweise dafür dass der Flugzeugabsturz, der Präsident Lech Kaczynski sowie fast einhundert der ranghöchsten militärischen und zivilen Anführer Polens tötete, arrangiert worden war, führen zu einer wachsenden Kritik am Premierminister. Auch ist dies nicht das erste Mal, dass ein polnisches Staatsoberhaupt bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz starb. (mehr …)

Heute beginnt das viertägige Treffen der Trilateral Commission (TC) im exklusiven Four Seasons Hotel in Dublin Irland. Etwa 300 Personen werden an der jährlichen geheimen Zusammenkunft teilnehmen, die immer einen Monat vor dem Bilderberg-Meeting stattfindet.

Wir mir aus Dublin berichtet wird, ist das Hotel hermetisch abgeriegelt und von Polizisten mit Wachhunden geschützt. Keiner kommt rein. Der Flughafen Dublin war bis gestern wegen der neuen Aschewolke geschlossen, aber heute wieder offen, damit die Bonzen mit ihren Privatjets einfliegen können. Ich werde versuchen die Namen einiger Teilnehmer am Treffen der Trilateral Commission herauszufinden.

Die TC entstand aus den Bilderbergern, als David Rockefeller mit Widerstand konfrontiert wurde, weil er auch Japaner in die Gruppe einführen wollte. Die versnobten „Weissen“ duldeten unter keinen Umständen, dass Asiaten in ihren Klub aufgenommen werden. Deshalb entschied er sich eine neue Dreieckgruppe zu gründen, welche Europa, Amerika und Asien verbindet, darum der Name „Trilateral“.

So beauftragte Rockefeller seinen Ziehsohn Zbigniew Brzezinski 1973 die Trilaterale Commission als Architekt mit Sitz in New York aufzubauen und finanzierte die Gründung. Die erste Versammlung fand dann auch symbolisch in Tokyo statt.

Insgesamt hat die TC als exklusiver Klub 390 Mitglieder, die alle führende Positionen in der Wirtschaft, den Medien, in Regierungen oder Weltorganisationen einnehmen. Davon kommen 160 aus Europa, 120 aus Nordamerika und 110 aus Asien und dem pazifischen Raum.

Die TC ist wie gesagt in drei Regionen aufgeteilt, mit jeweils einen Vorsitzenden. Chef der europäischen Gruppe ist Peter Sutherland, Vorstandsvorsitzender von BP, Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, Vorstandsvorsitzender der London School of Economics, UNO Sonderbeauftragter für Migration und Entwicklung, ehemaliger Generaldirektor von GATT/WTO, ehemaliges Mitglied der Europäischen Kommission und ehemaliger Justizminister von Irland.

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Globalisten und Ökofaschisten im Bundestag handeln erwartungsgemäß, was zur Auslöschung Ihrer Papiergeldersparnisse führen wird

Propagandafront.de, 06.05.2010

Gestern gab die Rating-Agentur Moody´s bekannt, dass nach Meinung der Analysten des Unternehmens die Krise der griechischen Staatsanleihen leicht auf andere Länder überspringen könne. Moody´s Investor Service erklärte am Donnerstag, dass Portugal, Spanien, Irland, Italien und Großbritannien „in zunehmendem Maße in den Fokus der Märkte geraten“.

Der Autor des jüngsten Berichts und leitender Analyst bei Moodys, Ross Abercromby, sagte dazu:

„Obwohl die Herausforderungen in diesen sechs Ländern unterschiedlich sind, besteht die Möglichkeit einer von ihren Staatsschulden ausgehenden Ansteckung, wie wir es in Griechenland beobachtet haben und es auch auf andere Länder übergreift und zu einem gewissen Grad betrifft das diese Länder, könnte einige der inhärenten Unterschiede der Bankensysteme verwischen und zu einer gemeinschaftlichen Bedrohung werden…Und diese Ansteckung könnte auch auf die Systeme von Spanien, Irland und Großbritannien übergehen, deren Staatsschulden durch Entwicklungen innerhalb des Bankensystems geschwächt worden sind.“

Auf gut Deutsch heißt das so viel wie: Nachdem Deutschland den griechischen Staat auf Geheiß der EU-Diktatur und der IWF-Bilderberg-Illuminierten mit Milliardengeldspritzen vom Markt genommen hat, sind die westlich von der Ägäis gelegene Ölivenölflanke und Großbritannien an der Reihe in den Staatsbankrott zu schlittern.

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F. William Engdahl

Am 20. April starben bei einer Explosion der von der Ölgesellschaft BP betriebenen Bohrinsel »Deepwater Horizon« vor der Küste von Louisiana im Golf von Mexiko elf Menschen, wenig später sank überraschend die gesamte Bohrinsel. Durch das Unglück wurde die bislang größte Ölpest der Geschichte ausgelöst – wahrscheinlich um Größenordnungen schlimmer, als bei der Havarie der »Exxon Valdez« 1989 – und noch ist sie nicht unter Kontrolle. BP beteuert, die Sicherheitsvorkehrungen seien ausreichend gewesen, der Fehler müsse an anderer Stelle liegen. Eine genauere Untersuchung fördert hingegen einige sehr bezeichnende Dinge im Zusammenhang mit der Ölpest zutage.

Bemerkenswert ist zunächst einmal die Doppelzüngigkeit von BP, eine der Großen Vier angloamerikanischen Ölgesellschaften, die zusammen mit Goldman Sachs und den Wall-Street-Banken de facto den gesamten weltweiten Ölmarkt beherrschen. Der Chef von BP-Amerika, Lamar McKay, verteidigte zunächst öffentlich im US-Fernsehen die Sicherheitsvorkehrungen seines Unternehmens und erklärte, der »Ausfall eines einzelnen Bauteils« habe zu der massiven Ölpest an der Golfküste geführt. Laut einem Sprecher habe es sich von dem von McKay erwähnten defekten Bauteil, welches das Desaster verursacht habe, um einen Bohrlochschieber, einen sogenannten Blow-Out-Preventer, gehandelt.

Während also der BP-Chef erklärt, verantwortlich sei ein defekter Blow-Out-Preventer, ein Bauteil bei einer Ölplattform, das im Falle einer Explosion oder eines anderen Unfalls das Austreten des Öls verhindern soll, sprach Salvin, der offizielle Unternehmenssprecher von BP, davon, die Ursache der Explosion sei ungeklärt und betonte: »Wir schließen nichts aus.«

Könnte es sein, dass es bei der schlimmsten Ölpest der Geschichte einen politisch brisanten Hintergrund gibt?

BP wie auch die Obama-Regierungen gerieten schwer unter Druck aufgrund der Ölpest im Golf von Mexico. Die ökologischen Folgen für die US-Küstenregionen sind nicht abschätzbar.

Es stellt sich nämlich heraus, dass die BP – vormals British Petroleum, ein Unternehmen mit engen Verbindungen zum ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair, das diesen 2003 darin bestärkt hatte, George W. Bushs Irakkrieg zu unterstützen – seit Jahren mit den amerikanischen Aufsichtsbehörden im Streit liegt, und zwar genau hinsichtlich der Frage, wie viele Sicherheitsstufen erforderlich sind, um einen Unfall bei einer Tiefseebohrung wie in diesem Fall zu verhindern.

In einem Brief an das US-Innenministerium, das für die Aufsicht über Ölbohrungen vor der amerikanischen Küste verantwortlich ist, erhob BP 2009 Einwände gegen neue Bestimmungen, die die Regierung zur Verbesserung der Sicherheitsstandards auf Ölplattformen vorgeschlagen hatte. BP schrieb damals an die US-Regierung: »Wir sind der Ansicht, dass die derzeitige Sicherheits- und Umweltstatistik der Ölindustrie beweist, dass die freiwilligen Programme … auch weiterhin erfolgreich sind.« Was wohl so viel heißen sollte wie: »Vertrauen Sie uns …«