Archiv für 3. Mai 2010

Kurt Nimmo, Infowars.com, 01.05.2010

An der Golfküste ist eine zweite Bohrinsel gesunken. Das wurde nicht großartig berichtet. Das Journal MarketWatch vom Wall Street Journal schreibt:

„Die US-Küstenwache sagte am Freitag, dass es gerade auf einen zweiten Unfall einer Bohrinsel reagiert. Eine ´mobile Inlandsbohreinheit` mit einem 75.000 Liter Leistung für Dieselkraftstoff stürzte in den Charenton Navigationskanal südlich des US-Highways 90 nahe Morgan City im US-Bundesstaat Louisiana. Es wurde nichts über einen Austreten von Öl oder über Verletzte berichtet, aber es hat sich ein 150 Meter breiter Film um die Bohrinsel herum ausgebreitet, so ein Bediensteter der Küstenwache.“

Am Freitag beschuldigte der Radiomoderator und frühere Kabinettsberater unter Reagan, Mark Levin, die Obama-Regierung einer Verschwörung die Ölwirtschaft verstaatlichen zu wollen.

„Ich denke diese Sondereinsatzkommandos (SWAT-Teams) sind dort und werden vom Büro den Bundesstaatsanwalts, dem Innenministerium und der Heimatschutzbehörde, vielleicht auch der US-Umweltschutzbehörde koordiniert…um vor Ort Aufzeichnungen zu beschlagnahmen und den Grundstock für eine weitere Regierungsübernahme zu legen.“

Obama teilte am Donnerstag mit, dass er SWAT-Teams entsendet um die Ölbohrtürme im Golf von Mexiko zu untersuchen, eine Reaktion die vielen Beobachtern sonderbar vorkam.

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Gestern Abend lief auf RTL in Spiegel TV die Bilder vom 1. Mai und diese waren wieder mal perfekt propagandistisch aufbereitet. Ich habe in dem Beitrag „1. Mai – Tag der Arbeit oder propagandistisches Herrschaftsinstrument?“ beschrieben, wie ich die Lage durch das reflektieren unterschiedlichster Quellen einschätze, um den Fokus eben wieder auf das auszurichten, für was einst die politische Bewegung, die heut höhnisch Alt-68er genannt wird, gestanden hat. Man machte auf die Nazifizierung in Politik und weiteren Ämtern, welche Einfluss auf die Öffentliche Meinung haben, aufmerksam.

Ein Beispiel

Umgang mit NS-Vergangenheit im eigenen Magazin

Nachdem der Medienforscher Lutz Hachmeister die Tätigkeit ehemaliger SS-Offiziere als Spiegel-Redakteure und Serienautoren für den frühen Spiegel belegen konnte,[23] geriet das Magazin 2006 verstärkt in die Kritik, weil es seine eigene NS-belastete Vergangenheit nicht ausreichend reflektiere. So bemängelte die Süddeutsche Zeitung in einem ganzseitigen Beitrag vom 14. Juni 2006 ebenso wie das medienpolitische Magazin M der Gewerkschaft ver.di in seiner September-Ausgabe,[24][25] dass die Rolle des ehemaligen Pressechefs im NS-Außenministerium und SS-Obersturmbannführers Paul Karl Schmidt alias Nachkriegsbestsellerautor Paul Carell als Serienautor des Magazins marginalisiert würde und der Tatbestand, dass die SS-Hauptsturmführer Georg Wolff und Horst Mahnke in den 1950er Jahren zu leitenden Redakteuren avancierten, von dem sonst NS-kritischen Magazin ausgeblendet sei. Schon im Jahre 2000 hatte die Neue Zürcher Zeitung Rudolf Augstein vorgeworfen, ehemaligen Nationalsozialisten bewusst die Möglichkeit gegeben zu haben, wieder gesellschaftsfähig zu werden. Zudem soll Augstein im Falle des Reichstagsbrandes mit dazu beigetragen haben, die kontroverse Alleintäterthese als allein gültig darzustellen.[26]

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Am vergangegen Mittwoch habe ich vorhergesagt, die EZB wird nichts anderes übrigbleiben, als die griechischen Bonds aufzukaufen und ich stellte die Frage: „Muss die EZB den Notfall ausrufen und die Bonds die niemand mehr will mit Gelddrucken aufkaufen?“ Genau das ist heute passiert.

Die EZB setzte die Minimalanforderungen bei der Bewertung von griechischen Staatsanleihen in ihrem Offenmarktgeschäft mit Geschäftsbanken „bis auf weiteres“ aus. Damit knickt die Notenbank ein und gibt Euros gegen wertloses Papier raus. Sie ist damit auch ins „quantitiv easing“ wie es so schön heisst umgeschwengt, was nichts anderes als Geldrucken bedeutet. Willkommen in der baldigen Inflation.

Da die Banken auf einen riesigen Haufen an wertlosen grieschischen Staatsanleihen sitzen und diese in ihrer Bilanz abgeschrieben werden müssen, was wieder zu einer Bankenpleite führt, musst die EZB diesen Giftmüll jetzt den Banken abnehmen, gegen Cash. Die EZB hat einfach während des Spiels die Spielregeln geändert, denn bisher durfte sie nur Sicherheiten mit hervorragender Bonität akzeptieren. Sie nimmt nun auch minderwertiges an, um die Geschäftsbanken über Wasser zu halten.

Die Banken haben billiges Geld von der EZB im vergangegen Jahr genommen (aus dem Rettungspaket) und griechische Bonds damit gekauft, die mehr Zinsen bringen. Sie kannten das Risiko, sind aber wie immer profitgeil. Jetzt wo die Spekulation nicht aufgeht und die Bonds praktisch wertlos sind, muss die EZB ihnen wieder helfen und diesen Schrott abnehmen. Es ist unglaublich was hier für ein kriminelles Geschäftsgebahren abläuft und niemand macht was dagegen.

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Jeder der die Ereignisse der letzten Jahrzehnte beobachtet und die Gesetzesänderungen, Verhaltensmassnahmen und Propaganda die in dieser Zeit auf uns zuströmt analysiert, muss zum Schluss kommen, es handelt sich um einen schrittweise Wiedereinführung von faschistischen Ideologien. Wir gehen geradewegs und sind in vielerlei Hinsicht im Faschimus gelandet, denn eines der Merkmale dieser Ideologie ist, das Gemeinwohl geht vor dem Recht des Einzelnen, der Staat weiss viel besser was für einen gut ist, kontrolliert und schreibt alles vor, selbstverständlich immer mit der Begründung, es geht nur um den „Schutz“ der Volksgemeinschaft, denn wir sind zu blöd um selber zu denken.

Viele werden jetzt protestieren und diese Aussage als absurd bezeichnen, aber schauen wir uns nur an, woher dieses Gedankengut, welches uns tagtäglich aufgezwungen wird, herstammt und man wird überraschend feststellen, vieles hat im III. Reich angefangen.

Interessant ist, die gesetzliche Regelung des Naturschutzes stammt aus dieser Zeit und das Reichsnaturschutzgesetz (RNG) vom 26. Juni 1935 regelte erstmals in Deutschland die amtlichen Belange des Naturschutzes. Das RNG bildete bis zum Inkrafttreten des Bundesnaturschutzgesetz im Jahr 1976, die Grundlage für staatliches Naturschutzhandeln in Deutschland. Deshalb ist die Frage berechtigt, waren die Nazis die ersten Naturschützer? Oder umgekehrt, sind die heutigen radikalen Naturschützer eigentlich Nazis? Berechtigt diese Verhaltensdiktatur, die uns über unser Leben aufgezwungen und mit permanenter Propaganda eingetrichtert wird, was wir als einzelne im Interesse des Gemeinwohls tun und lassen dürfen, die radikalen Naturschützer als Ökonazis zu bezeichnen?

Bereits in meinem Artikel: „Die Antiraucher Kampagne der Nazis heute“ habe ich dargelegt, Nichtrauchen ist eine Nazi-Ideologie, denn die NSDAP sagte damals: „Jeder Deutsche ist verantwortlich für seine Taten und Emissionen gegenüber der Volksgemeinschaft und deshalb hat er nicht das Recht seinen Körper mit Drogen zu schädigen.“ Und der Begriff Passivrauchen wurde von den Nazis erfunden und als schädlich für die Mitmenschen deklariert. Deshalb ist das, was wird heute an aggressiver Durchsetzung des Nichtrauchens erleben, nichts anderes als was es schon unter der Nazi-Herrschaft gab, ein totales Verbot des Rauchens in allen öffentlichen Räumen. Und die Warnhinweise auf den Zigarettenpackung gab es damals auch schon. Der einzelne darf nicht mehr entscheiden, auch nicht der Kneipenwirt, sondern es wird von oben diktiert, Rauchen ist schädlich für die Volksgesundheit und kostet dem Staat viel Geld, deshalb ist es fast überall verboten.

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Die EZB rückt Euros gegen wertlose Griechenland-Anleihen raus. Einmaliger Vorgang in der Notenbank-Geschichte. Eigene Regeln aufgehoben. Euro damit in größter Gefahr. Lage „sehr ernst“.

Für Athen gilt künftig nicht mehr die Regel, nach der die EZB Staatsanleihen als Sicherheit für Kredite nur akzeptiert, wenn sie mindestens ein befriedigendes Rating haben. Griechenland wurde in der vergangenen Woche von der Agentur Standard & Poor’s auf Ramschstatus abgewertet. Demnach darf die EZB nach eigenen Statuten für solche Papiere kein Geld herausgeben. Seit heute tut sie es aber trotzdem.

Das strenge Regelwerk wurde für Griechenland außer Kraft gesetzt. Hintergrund: Würde die EZB anders handeln, wären griechische Banken sofort bankrott.

Die Auswirkungen für den Euro dürften verheerend sein. Im Prinzip tauscht die EZB damit wertloses Papier gegen (noch) wertvolle Euros.

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