Gender Mainstreaming: Was haben MTV und die evangelische Kirche gemeinsam?

Veröffentlicht: 30. April 2010 von infowars in feminismus, Genderismus
Schlagwörter:

Wang Xin Long

Die Kultur des Westens basiert auf Werten, die unter anderem der Bibel entstammen. Es gibt bestimmte Werte. Wer sich auf die Spurensuche nach dem Gender-Wahnsinn macht, wird recht schnell fündig. Zumindest was die einschlägigen Institutionen angeht, und dabei geht es nicht nur um staatliche Instanzen, sondern auch um private Körperschaften und sogar kirchliche Einrichtungen.

Die Koordinierungsstelle des Girls’ Day in Bielefeld zum Beispiel gibt auf ihrer Website im Impressum bekannt, um was es sich hier eigentlich handelt:

Das Projekt Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Initiative D21, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Die Koordination des Projektes hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Da ist ja eine geballte Ladung von »Kompetenz« in Gestalt so einiger Institutionen vertreten. Und Förder- bzw. Steuergelder fließen hier wohl im Überfluss. Ganz besonders interessant ist, wer für die Leitung des Projektes zuständig ist. Denn die Koordination des Girls’ Day liegt nämlich beim im Impressum zuletzt genannten »Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V.«. Dieser Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, »den Weg Deutschlands in die Informations- und Wissensgesellschaft aktiv mitzugestalten. Dazu werden vielfältige Initiativen und Projekte entwickelt und durchgeführt, die die Potenziale von Frauen und Männern nutzen, um Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen zu verwirklichen.« Na, das ist doch mal ein Vereinsziel! Den Weg einer ganzen Nation aktiv mitgestalten zu wollen scheint ja nun mal für einen Verein kein Pappenstiel zu sein. Wer eine solche Satzung schreiben kann, darf auf Fördergelder hoffen. Die Tauben- und Hundezüchter, ja sogar die wackeren Schützenvereine haben es sicherlich schon immer geahnt, welches Potenzial bei ihnen liegt. Aber muss es denn ausgerechnet Gender sein? Gute Frage. Aber während sich Otto Normalverbraucher in seinem Verein um die Ecke ein paar Stunden der Entspannung mit offensichtlich primitivsten Hobbies gönnt, geht es im Kompetenzzentrum e.V. so richtig zu Sache. Ja, und der Vorstand des Kompetenzvereins ist auch nicht von Pappe: Die Personalien des Vorstandes lesen sich wie das akademische Who is who einer globalisierten, neo-humanistischen und genderisierten, schönen neuen Welt. Es sind 14 Frauen, und vier Männer, die sich den Vorstand teilen; mit der Quote dürfte man – Entschuldigung: frau – dort sehr zufrieden sein.

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