Archiv für 7. April 2010

Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, das Land ist auch weltweit führend in der Produktion von Haschisch, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) vergangene Woche berichtet hat. Und das unter Aufsicht und Duldung der NATO-Okkupationsarmee.

NATO-Soldat neben einem Kannabisfeld:

Wie bekannt ist, gab es unter der Taliban-Regierung bis zur Invasion durch amerikanische Truppen 2001 praktisch keinen Drogenanbau in Afghanistan. Erst als die ISAF-Truppen das Land besetzen, fingen die Bauern wieder damit an. Dies selbstverständlich mit voller Genehmigung der NATO.

Wie ist das zu erklären, wo doch der Westen offiziell soooo vehement einen „Krieg gegen Drogen“ führt?

Hier sehen wir wieder die Doppelmoral des Westens, ihre Heuchelei und alles was sie sagen ist erstunken und erlogen.

Die UNODC schätzt, dass 10’000 bis 24’000 Hektar Land mit Kannabis in Afghanistan bepflanzt wird, aus dem pro Jahr 1’500 bis 3’500 Tonnen Haschisch entsteht.

Während andere Länder sogar grössere Kannabisanpflanzungen haben, der erstaunliche Ertrag der afghanischen Ernte macht Afghanistan zum Welt grössten Produzenten von Haschisch,“ sagte UNODC-Chef Antonio Mario Costa in Wien.

Afghanistan produziert 145 Kilo Haschisch pro Hektar, im Vergleich zu 40 Kilo in Marokko, sagte Costa.

weiter

Gerhard Wisnewski

Bei »Greenpeace« liegen die Nerven blank: »Wir wissen, wo Sie sind. Wir wissen, wo Sie wohnen«, drohte ein Aktivist der Umweltorganisation nun den verhassten Klima-Skeptikern, die nicht an eine »Klimakatastrophe« glauben wollen. Werden aus »Umweltaktivisten« nun endgültig Öko-Terroristen?

So einem wie dem Greenpeace-Aktivisten Gene Hashmi möchte man lieber nicht im Dunkeln begegnen. Mit den weit auseinander stehenden Augen, dem an den Mundwinkeln nach unten gezogenen Oberlippenbart und den Tätowierungen auf den Oberarmen sieht er aus, wie einer aus der Todeszelle von San Quentin. Ist er aber nicht. Sondern Gene ist ganz lieb, versichert man neuerdings bei Greenpeace unermüdlich:

Greenpeace-Aktivist Hashmi: »Ein wirklich friedlicher Typ«

»Ich kenne Gene, er ist ein wirklich friedlicher Typ, der an die Macht des friedlichen Protestes glaubt, um die Welt zu verändern«, schreibt ein Verantwortlicher des Climate Rescue Webblog von Greenpeace – zu Deutsch: dem »Klimarettungs-Webblog«. Das Logo der Website zeigt das obere Halbrund der Erdkugel, aus dem gewaltige Windräder ragen. Schöne, neue Greenpeace-Welt. Manche Leute versuchten, Gene »anders darzustellen«, meint der Greenpeace-Mann. »Lesen Sie einfach, was er im Kontext sagt. Er ist sehr präzise hinsichtlich dessen, was die Menschen tun sollten.«

Das kann man wohl sagen. Irgendwie scheint man bei Greenpeace die eigene Militanz gar nicht mehr wahrzunehmen. Über zwei lange Texte hinweg schäumt der Greenpeace-Aktivist Gene Hashmi über das »Desaster von Kopenhagen« – die gescheiterte Klimakonferenz vom Dezember 2009. Er und die gesamte Organisation sehen sich offenbar in einem schicksalhaften Endkampf um das Überleben der Erde, in dem allmählich jedes Mittel recht ist und in dem nur noch einer die Gesetze macht – nämlich Greenpeace:

weiter