Archiv für 27. März 2010

Von Paul Craig Roberts

In der Schweizer Zeitschrift Zeit-Fragen fragt der deutsche Professor Dr. Eberhard Hamer: „Wie souverän ist Europa?“ Er untersucht die Angelegenheit und kommt zum Ergebnis, dass Europa nur sehr wenig, wenn überhaupt eine Souveränität besitzt.

Professor Hamer schreibt, dass die souveränen Rechte der Europäer als Bürger von Nationalstaaten mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags am 1. Dezember 2009 aufgelöst wurden. Die Rechte der Bürger wurden einem politischen Kommissariat in Brüssel übergeben. Die Franzosen, Deutschen, Belgier, Spanier, Briten, Iren, Italiener, Griechen usw. besitzen jetzt eine „europäische Staatsbürgerschaft, was immer das auch sein soll.“

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Die mächtigste globalistische Denkfabrik Europas fordert eine „neue Geldarchitektur“

Propagandafront.de, 25.03.2010

Die mächtigste und berüchtigte Denkfabrik der globalistischen Schattenregierung in Europa, Chatham House, welche bis 2004 „Royal Institute for International Affairs“ hieß, fordert in einem aktuellen Bericht die Schaffung einer neuen Finanzarchitektur mit dem Internationalen Währungsfonds (IMF) als Weltzentralbank an der Spitze und einer gemeinsamen Eine-Weltwährung für alle Länder. Die Sonderziehungsrechte des IMF (SDRs, Special Drawing Rights) werden dafür als geeignet angesehen.

In dem Bericht von März 2010 mit dem Titel „Über den Dollar hinaus: Das Überdenken des internationalen Finanzsystems“ finden sich zahlreiche Forderungen, wie die Implementierung dieser neuen Finanzarchitektur innerhalb der nächsten zehn Jahre „sanft“ von statten gehen kann.

Chatham House schreibt, dass das gegenwärtige Finanzsystem den Bedürfnissen einer sich verändernden Weltwirtschaft nicht mehr gerecht wird:

„In Zeiten der Anspannung, wenn die Länder versuchen eine kontinuierliche wirtschaftliche Erholung zu gewährleisten, könnten inländische Politikziele mit internationalen Verpflichtungen in Konflikt geraten.“

Übersetzung: Größte Priorität genießt, dass sich die Länder auch weiterhin der Religion des Internationalismus und unserem Plan der Eine-Weltregierung unterordnen. Mit „internationalen Verpflichtungen“ ist aus Sicht der Eliten die Bedienung von Staatsschulden, die Erhöhung der Staatsschulden, der Kniefall vor den Globalismus-Priestern und der Bankenmafia sowie die Versklavung der nutzlosen Esser in den jeweiligen Ländern gemeint.

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Michael Grandt

Kanzlerin Merkel verrät ihre eigenen Prinzipien: Eine diktatorische Wirtschaftsregierung soll kommen, und der deutsche Steuerzahler haftet auch noch mit der HAUPTLAST für griechische Schulden.

Der 25. März 2010 dürfte als »historisch« in die Annalen der EU eingehen. Endlich haben sich die Regierungschefs der 16 Länder der Euro-Zone auf eine Hilfe für Griechenland geeinigt. Sie folgten einem Konzept, das von Deutschland und Frankreich vorgelegt wurde: Wenn Griechenland an den Märkten kein Geld mehr bekommt, soll Athen mit einem Mix aus bilateralen Hilfen und einem Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) unterstützt werden.

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