Sexuelle Gewalt an Kindern: Politisch akzeptierte Wirklichkeit? (I)

Veröffentlicht: 17. März 2010 von infowars in Deutschland, Kindesmißhandlung/ Sex Crimes, Politik
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Eva Herman

Missbrauch-Skandale erschüttern Deutschland! Doch während immer neue Fälle aus der zurückliegenden Zeit bekannt werden, tun die selbsternannten Gesellschaftsrichter der Neuzeit, Deutschlands »investigative« Journalisten, herzlich wenig dafür, um wahre Aufklärung voranzutreiben. Warum nur? In kirchlichen sowie in weltlichen Einrichtungen unterschiedlichster Art wurden zwar unzählige Kinder über Jahrzehnte, Jahrhunderte, regelmäßig missbraucht, zutiefst gedemütigt. Sie wurden für den Rest ihres Lebens mit gefühlter und erlebter Scham und Schande und allen dazugehörenden, tiefgreifenden psychischen wie physischen Folgen belegt. Seit Wochen heißt es nach jüngster Offenlegung hunderter Fälle deswegen, es sollten nun Konsequenzen gezogen werden, in Kirchenkreisen wie in den betroffenen Erziehungseinrichtungen, ebenso stünden Entschuldigungen an. Deutschland arbeitet zwar derzeit öffentlich und kollektiv seine lange zurückliegende Missbrauchs-Vergangenheit auf. Aber wie? Und was geschieht in Wahrheit? Nicht viel! Vor allem jedoch vermisst man jegliche staatliche, vor allem auch journalistische Neugierde, was denn eigentlich die gegenwärtigen Verhältnisse zum Thema des sexuellen Missbrauchs angeht. Gibt es in der heutigen Zeit etwa keine mehr?

Wer sagt denn, dass derzeit nicht immer noch mindestens genau so viele Kinder von ihren Erziehern und Lehrern missbraucht werden, wie in den zurückliegenden Jahren? Warum gibt es darüber heute kaum Berichte, wieso forschen Journalisten hier nicht endlich auch nach? Oder ist etwa ein unerwarteter Geist über das Land gekommen, der jegliche fehlgeleitete Triebe und Gelüste der ständig wachsenden Pädophilen-Fraktion plötzlich hinfort wehte und das Land in ein blühendes Licht der Keuschheit und Reinheit tauchte? Wohl kaum!

Dass die Gefahr des Missbrauchs neben dem familiären Umfeld ebenso heute wie gestern gerade in schulischen und anderen Erziehungs- und Lehranstalten besonders häufig vorhanden ist, ergibt sich aus dem gängigen Profil der Täter. So heißt es bei www.missbrauch-opfer.info dazu:

»Doch egal auf welchen Fall von Missbrauch man stößt, eins haben sie alle gemeinsam: Sexueller Missbrauch wird immer von Personen ausgeübt, die dem Opfer körperlich, psychisch oder sozial überlegen sind. Der Missbrauch ist nie zufällig, sondern immer geplant. Zusammenfassend kann man sagen, dass sexueller Missbrauch eine erzwungene Handlung ist, gegen die sich das Kind nicht wehren kann, und die gegen alle seine Rechte verstößt!«

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