Frankreich: Die Feindin in meinem Bett

Veröffentlicht: 6. Januar 2010 von infowars in feminismus
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Auf französische Männer kommen harte Zeiten zu. Es wird eine Straftat, Frauen nicht gebührend anzuschauen, ihnen unangenehme Dinge zu sagen und sich mal richtig auszusprechen. Das gibt es in keinem anderen Land der Welt.

In jedem Kulturkreis gibt es bei den Beziehungen zwischen Männern und Frauen nicht nur gute Stunden. Das liegt offenkundig in der Natur der Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Und beim Übergang von einer schlechten zu einer guten Stunde sagt man als Mann oder Frau manchmal Dinge, die weniger schön sind. Oder man sagt einfach gar nichts, spricht nicht miteinander und schaut sich einige Stunden gar nicht an. Versöhnung nach einem kleinen Gewitter gehört zur Liebe wie die Luft zum Leben. Es gibt wahrscheinlich auf der ganzen Welt nicht eine einzige lang anhaltende Beziehung, in der man nicht auch schon mal irgendwann zumindest einmal einen kleinen Streit gehabt hätte. In Frankreich wird das jetzt allerdings künftig völlig anders.

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Kommentare
  1. […] »Frankreich: Die Feindin in meinem Bett […]

  2. c. sagt:

    „Das liegt offenkundig in der Natur der Beziehungen zwischen den Geschlechtern“
    Das ist leider Unfug (ich sage leider, weil es sonst so einfach wäre). Nirgends sind Naturgesetze geschrieben, die solchen Binsenweisheiten ein Fundament bieten könnten. Abgesehen davon, dass ‚Naurgesetze‘ letzendlich auch nur ein Kulturgut und somit vom Menschen gemacht sind. Und genau das sind die Beziehungen bzw. Verhältnisse zwischen Geschlechtern, sowie die Vorstellungen und Erwartungen an Geschlechter auch. Über jahrtausende entwickelten sich die Vorstellungen und Erwartungen und in den letzten paar Hunderten war der Mainstream an Gedanken und Einstellungen (ich würde hier gern den Begriff der Hegemonie verwenden) strukturell zu einer repressiv belasteten Stellung von Frauen (insbesondere nicht-weißen, nicht-Ober- oder Mittelschichtsangehörigen Frauen).

    „Wenn ein Mann seine Frau […] – droht der offene Vollzug.“
    Woher haben Sie diese Information? In der Daily Mail steht davon nichts, es kann also kein Fall von schlechter Übersetzung sein. Außerdem wird in Ihrem Beitrag völlig unterschlagen, dass dieses Gesetz, so wie beide Geschlechter gleichwertig und gleichberechtigt sind, somit auch gleichverpflichtet, d.h. dass Frauen, die ihren Ehemännern entsprechende Grausamkeiten antan genauso bestraft werden.
    Ganz abgesehen davon, dass es von einer Anzeige bis zu einer Verurteilung kein kurzer Weg ist. Und am Ende Richter entscheiden und somit keine Lapalien verhandelt werden.

    Es ist traurig zu sehen, dass manche Menschen eine Auffassung wie Sie vertreten. Diskussionskultur ist anscheinend auch heutzutage nicht gern gesehen, sonst wäre man sich dessen bewusst, dass reflektierte, vernünftige Auseinandersetzungen mit Problemen (sowohl öffentlich als auch privat; am besten im Austausch der beiden Sphären) etwas grundlegendes darstellt. Wäre dies Konsens würde es keine Notwendigkeit zu solchen Gesetzen geben. Und das in Frankreich, im regionaler Anker der Aufklärung…

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