Archiv für 13. November 2009

In Thüringen ist eine Frau nur wenige Stunden nach der Schweinegrippe-Impfung an einer Herzattacke gestorben. Nach Angaben einer Zeitung handelt es sich um eine 65-Jährige aus Weimar, die schon zwei Herzinfarkte und mehrere weitere Herzattacken hinter sich gehabt und mit einem Herzschrittmacher gelebt habe.

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Verlassene Straßen in Kiew, leere Regale in den Apotheken und Drogeriemärkten, geschlossene Schulen und ein Schrei des ukrainischen Präsidenten um Hilfe gegen die Schweinegrippe in Richtung NATO. 200.000 Erkrankte und 64 Tote in der Ukraine verkünden die Boulevardzeitungen in allen Ländern in dicken Buchstaben auf Seite eins.

In einem dramatischen Appell wandte sich Präsident Viktor Juschtschenko vor einigen Tagen an das Ausland und rief nach Beistand. Die Ukraine brauche jede mögliche Hilfe. Das Schweinegrippenvirus stelle eine massive Gefahr für die nationale Sicherheit dar. Allein werde das Land nicht mehr fertig mit der tödlichen Seuche, die die Ukraine überrolle. Schulen, Kindergärten und Universitäten seien schon geschlossen. Das Fernsehen in Deutschland zeigte Menschen, die verängstigt mit Atemschutzmasken herumlaufen. Europa hält den Atem an. Ist es jetzt doch so weit? Haben wir uns alle getäuscht? Kommt jetzt doch der Killervirus?

Regierungschefin Julia Timoschenko hatte allerdings ungerührt noch ein paar Tage vorher große Parteikundgebungen veranstaltet – trotz »Pestilenz«gefahr.

Mittlerweile ist die ukrainische Bevölkerung im Panikmodus. Der Volkszorn wächst, denn in den Apotheken gibt es nur noch unbrauchbares Zeug. Das Gesundheitsministerium sattelt noch einen drauf: Das Schweinegrippenvirus sei möglicherweise mutiert, der Killervirus, vor dem die WHO und die Pharmaindustrie schon lange gewarnt haben, sei nun über die Ukraine gekommen. Die Krankenhäuser der Regionen Ternopil und Lwow sind mit Hilfesuchenden, Kranken und panischen Menschen überfüllt. Das Militär soll gerufen werden, um mit Feldlazaretten der Not Herr zu werden. Man zieht sogar eine Landesquarantäne in Betracht.

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