Archiv für 11. November 2009

In Großbritannien geht es in einem Rechtsstreit darum, ob die Ansicht vom Menschen verursachten Klimawandel eine politische oder wissenschaftlich begründete Meinung oder ein philosophische Ansicht ist

In ihrer Rede vor dem US-Kongress sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass man beim Klimaschutz keine Zeit verlieren dürfe. Auch wenn Deutschland nicht gerade sonderlich hervorgetreten ist, mahnte die Deutsche die US-Abgeordneten einschließlich ihres Präsidenten, dass man verbindliche Pläne eingehen müsse. Die Welt erwarte dies von den USA und Europa. Das löste bei den Abgeordneten unterschiedliche Reaktionen hervor. Die Kanzlerin erhielt Beifall seitens der Demokraten, bei den Republikanern war man schon viel verhaltener.

Mit Blick auf Kopenhagen und ein Kyoto-Nachfolgeabkommen sieht es derzeit trotzdem nicht gut aus. Das hat zwar vermutlich meist mit Geld und Wirtschaft zu tun, aber beim Thema Klimaschutz kochen auch gerne immer wieder einmal die ideologischen Emotionen hoch. Während die einen schwierige, wenn nicht apokalyptische Zeiten prognostizieren und eine schnelle Veränderung fordern, um die menschengemachte Klimaerwärmung noch abzuwenden, sehen die anderen einen unglaubwürdigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, glauben an eine Art Verschwörung der Klimamenschen und sowieso nicht daran, dass die Erwärmung, sollte sie denn stattfinden, von den Menschen verursacht wird.

weiter

Gerade erst wurde ein Wissenschaftler sanktioniert, weil er Alkohol und Nikotin als gefährlicher als LSD, Ecstasy oder Cannabis bezeichnet hatte.

Nicht nur Alkohol oder Nikotin gehören zu den gefährlichen Drogen. Wissenschaftler sagen auch, dass Junk Food, also Chips, Hamburger, Würstchen oder Kuchen, also alles, was viel Salz, Zucker oder Fett enthält, süchtig macht. Und sie ziehen den Vergleich von Junk Food mit Heroin.

weiter

2010 droht ein Insolvenz-Rekordjahr zu werden

Veröffentlicht: 11. November 2009 von infowars in Politik, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
Schlagwörter:,

Weltweit versuchen Regierungen die Krise zu verharmlosen und das Volk mit oft »geschönten« Wirtschaftsdaten zu beruhigen. Doch die Rezession ist viel schlimmer, als von vielen erwartet und wird noch mindestens drei bis fünf Jahre andauern. In Deutschland drohen die meisten Firmenpleiten nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die renommierte Unternehmensberatung A.T. Kearney schreibt anhand ihrer Studie Nachhaltige Restrukturierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland, dass in den kommenden fünf Jahren jedes zehnte (!) deutsche Unternehmen – doppelt so viele wie 2009 – »akut« insolvenzgefährdet ist.

Im kommenden Jahr 2010 werden bis zu 45.000 Unternehmen zahlungsunfähig sein. Im Vergleich:  Die meisten Pleiten in der Nachkriegszeit mit jeweils rund 39.200 gab es in den Jahren 2003 und 2004.

weiter

Das viele Geld, das in das private Bankensystem gepumpt worden ist, hat die Wirtschaft für die Banker und für die Reichen vielleicht wieder in Ordnung gebracht; an der besorgniserregenden Arbeitslosigkeit oder an der Schuldenfalle, in der so viele Amerikaner stecken, hat es jedoch nichts ändern können.

Bislang hat Obamas 787 Milliarden Dollar schwerer Stimulierungsplan den Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht aufhalten können: Seit Beginn des Stimulierungsplans sind 2,7 Millionen weitere Arbeitsplätze verloren gegangen, davon allein 336.400 in Kalifornien, 77.300 in Arizona und 137.300 in Michigan. Insgesamt melden 49 US-Bundesstaaten und der District of Columbia (d.h. die Hauptstadt Washington) einen Netto-Arbeitsplatzverlust.

Ein einsamer heller Stern leuchtet jedoch an diesem düsteren Himmel. Der einzige Staat, der einen Arbeitsplatzzuwachs zu verzeichnen hat, ist North Dakota, ein eigentlich eher unwahrscheinlicher Kandidat für eine solche Auszeichnung. North Dakota ist auch einer von lediglich zwei US-Bundesstaaten, die 2010 voraussichtlich einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen werden. (Der zweite ist Montana.) North Dakota ist ein dünn besiedelter Bundesstaat im kalten Norden der USA mit nicht einmal 700.000 Einwohnern, die meisten sind Farmer und leben in weit voneinander entfernten Ortschaften. Und doch verzeichnet das Bruttoinlandsprodukt des Bundesstaats seit dem Jahr 2000 einen Zuwachs von 56 Prozent, das verfügbare Einkommen liegt im Durchschnitt bei 43 Prozent, die Löhne sind um 34 Prozent gestiegen. Der Staat kann nicht nur problemlos die öffentlichen Ausgaben bestreiten, sondern er weist in diesem Jahr sogar einen Haushaltsüberschuss von 1,3 Milliarden Dollar auf, das ist der höchste Wert in der Geschichte des Bundesstaats.

weiter