Archiv für 25. Oktober 2009

Kind stirbt nach Schweinegrippe-Impfung

Der größte Feldversuch, den es jemals in Deutschland gegeben hat, läuft an. Bei einer Schweinegrippe-Epidemie im Jahr 1976 war es in den USA nach Impfungen mit einem verstärkerhaltigen Serum in hunderten Fällen zu Lähmungserscheinungen gekommen. Deshalb erhalten die Amerikaner – anders als bei uns – heute nur noch einen Impfstoff ohne Verstärker.

Die Massenimpfung steht unmittelbar bevor. Die Bürger können sich jedoch nicht für einen der Impfstoffe entscheiden, denn für sie steht nur »Pandemrix« von der Firma GlaxoSmithKline zur Verfügung. Privat- und gesetzlich Versicherte erhalten den gleichen Impfstoff.

»Impfstoffe sind eingehend geprüft«

Für Impfungen bei schwangeren Frauen und Kindern gibt es keine ausreichende Erfahrung, dennoch verkündet Dr. Klaus Theo Schröder, Staatsekretär im Bundesgesundheitsministerium, dass die Impfstoffe »eingehend geprüft« seien. Jedoch wurden sie im Eilverfahren entwickelt und zugelassen. Zum Vergleich: Die Herstellung des saisonalen Grippeimpfstoffs dauert zwölf Monate.

Die unterscheiden sich die verschiedenen Impfstoffe? »Pandemrix« von GlaxoSmithKline ist ein sogenannter »Spaltimpfstoff«, der nur noch Teile des Virus enthält und in bebrüteten Hühnereiern gezüchtet wird. Er enthält aber auch Verstärker – in der Fachsprache »Adjuvantien« genannt. Der Ganzvirus-Impfstoff »Celvapan« der Firma Baxter wird hingegen auf Zellkulturen von Grünen Meerkatzen gezüchtet und ist verstärkerfrei. Wie ich schon in meinem Artikel »Schweinegrippe: Quecksilberhaltiger Impfstoff mit unausgetesteten Nebenwirkungen für das ›einfache‹ Volk« dargestellt habe, bekommen diesen verstärkerfreien Impfstoff unsere Politiker und die Bundeswehr.

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In Schweden starben ein 53-jähriger Mann und eine 65-jährige Frau kurz nach der Impfung gegen die Schweinegrippe. Die Todesfälle seien kein Grund, die Impfkampagne zu unterbrechen, teilten die Behörden mit.

»Er bekam die Impfung am Morgen. Am Abend war er gerade auf dem Weg zu unserer Berghütte, als es passierte«, erzählte der Bruder eines 53-jährigen Schweden, der wenige Stunden nach der Schweinegrippeimpfung verstorben war, der Zeitung Expressen.

Am Morgen des 16. Oktober hatte sich der zuckerkranke Mann aus Angermanland gegen die Schweinegrippe impfen lassen, am Abend machte er sich zusammen mit einem Kollegen und seinem jüngsten Bruder auf zur gemeinsamen Berghütte, als ihn gegen 21 Uhr offenbar ein Herzinfarkt ereilte. Seine Begleiter setzten sofort einen Notruf ab, aber der nächste Notarztwagen war zu weit weg, sodass ein lokaler Arzt gerufen wurde. Der konnte nicht mehr helfen und am späten Freitagabend nur noch den Tod des 53-Jährigen feststellen. »Er nahm jeden Tag Medikamente und wollte die Spritze haben«, sagte sein Bruder. »Für ihn war es wichtig. Er dachte, jeder in seiner Umgebung würde geimpft werden. Es war sein Wunsch.«

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Ein kriminelles Komplott aus Politik, Medien, Medizin und Pharmaindustrie treibt Millionen Menschen zu einer Impfung mit unsicheren Impfstoffen. Nur kurze Zeit nach dem Beginn der Massenimpfung erkrankten Berichten zufolge in Schweden fast 200 Menschen; einer starb.

»Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil mir der Arm wehtat«, erzählte die Universitäts-Krankenschwester Lotta Lindstrom, 49, die am Mittwoch, dem 14. Oktober, gegen die Schweinegrippe geimpft worden war. »Aber am nächsten Tag ging ich trotzdem zur Arbeit. Nach ein paar Stunden bekam ich Fieber.« Als sie nach Hause kam, hatte sie 38,5 Grad Temperatur, berichtete die schwedische Tageszeitung Expressen am 21. Oktober 2009. »Es schüttelte mich am ganzen Körper. Ich konnte nicht einmal mehr eine Teetasse halten.« Ob sie auch noch, wie ursprünglich vorgesehen, die zweite Impfung über sich ergehen lässt, sei unsicher. »Ich denke darüber nach. Ich war sehr betroffen. Es fühlt sich wirklich unangenehm an.« »Noch am Montag hatte sie Kopfschmerzen, und noch heute fühlt sie sich schlecht«, so der Expressen.

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Obama erklärt Schweinegrippe zu nationalem Notstand. Mit dem Schritt sollten die Vorsorgemaßnahmen erleichtert werden, teilte das Weiße Haus zur Begründung mit. US-Regierung hat 250 Millionen Impf-Dosen bestellt.

US-Präsident Barack Obama hat die Schweinegrippe zum nationalen Notstand erklärt. Mit dem Schritt sollten die Vorsorgemaßnahmen erleichtert werden, teilte das Weiße Haus zur Begründung mit. Obama habe die entsprechende Erklärung Freitagnacht unterzeichnet.

In den USA sind nach Behördeninformationen angeblich mittlerweile mehr als 1.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem H1N1-Virus gestorben.

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Pandemie-Beauftragter der Bundesregierung Berater einer von der Pharmaindustrie finanzierten Vereinigung. Auftrag: Aufklärung über „die Vorteile und die Sicherheit von Influenza- Impfstoffen“. Man befördere „eine Politik für die antivirale Bevorratung“ und biete dazu wissenschaftliche Argumente.

Der Koordinator der Influenza-Expertengruppe am staatlichen Robert-Koch-Institut (RKI), Walter Haas, ist wissenschaftlicher Berater einer ausschließlich von der Pharmaindustrie finanzierten Vereinigung.

Wie der SPIEGEL in seiner kommenden Ausgabe schreibt, unterstützen zehn Arzneikonzerne die European Scientific WorkingGroup on Influenza (ESWI). Darunter befinden sich GlaxoSmithKline, Hersteller des deutschen Schweinegrippe-Impfstoffs, sowie der Schweizer Roche-Konzern, der das antivirale Mittel Tamiflu produziert.

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Die Aspirin-Lüge: Vom Wundermittel zum Krankmacher

Veröffentlicht: 25. Oktober 2009 von infowars in Gesundheit, Pharmaindustrie, Propaganda
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Die tägliche Einnahme von Aspirin® verringert zwar das Risiko eines Herzinfarkts um 20 Prozent, erhöht jedoch zugleich das Risiko von Magenblutungen um ganze 33 Prozent. Das fanden Wissenschaftler der Oxford-Universität nun heraus. Es ist also keineswegs ungefährlich, den Wirkstoff ASS präventiv gegen Herzinfarkte einzusetzen. Und damit nicht genug. Laut Professor Karen Starkos war die Verschreibung von Aspirin® sogar ein wesentlicher Faktor für die hohe Sterberate während der Grippeepidemie 1918.

Seit Jahren wird Aspirin® vorbehaltlos zur täglichen Einnahme bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen. Das Präparat soll dabei sowohl einen erneuten Schlaganfall (oder Herzinfarkt) verhindern, als auch für gesunde aber gefährdete Menschen vorbeugend wirken. Aspirin® ist eben »Immer für Sie da«, wie Bayer so schön sagt. Ganz anders beschreiben jedoch die Wissenschaftler der Oxford-Universität im Magazin The Lancet die tatsächliche Wirkung des Wundermittels: Sogar lebensbedrohliche Folgen gehen laut den renommierten Wissenschaftlern mit der Einnahme einher.

Ihre Untersuchungen umfassten zwei Gruppen: In sechs  Studien wurden 95.000 Personen getestet, die ein geringes bis durchschnittliches Herzinfarktrisiko aufwiesen. Sie fielen folglich unter die typische Gruppe derjenigen, die vorsorglich handeln. Die anderen 16 Studien testeten 17.000 Personen, die bereits mindestens einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten, somit also Nachsorge betrieben.

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Präparate bleiben jedoch auf dem Markt / „Entscheidung unverständlich“

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren bezeichnet die heute veröffentlichte Entscheidung der Aufsichtsbehörde Swissmedic, die Kontrazeptiva Yaz und Yasmin auf dem Markt zu belassen, als „nicht nachvollziehbar“. Die Schweizer Behörde urteilte, die Kontrazeptiva seien „im Risikobereich anderer Präparate“. Dies sei widersprüchlich, da Swissmedic zugleich die Ergebnisse jüngster Studien bestätigte, wonach Yaz und Yasmin das Risiko lebensgefährlicher Embolien gegenüber älteren Präparaten um 80% erhöhe.

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Um strahlende Abfälle in deutsche Lager zu exportieren, braucht es seit einer Reform des EU-Rechts keine Genehmigung mehr. Davor warnen jetzt nach SPIEGEL-Informationen Strahlenschützer – das Umweltministerium fordert, zu strengeren Regeln zurückzukehren.

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Die Todesspirale

Veröffentlicht: 25. Oktober 2009 von infowars in Eugenik, Geburtenkontrolle, Gesundheit, Population Control / Bevölkerungsreduktion
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Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So schlicht und prägnant steht es am Anfang unseres Grundgesetzes. Aber was ist daraus geworden? „Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene. Auch ihm gehört der Schutz des Staates“, bestätigte das Bundesverfassungsgericht 1993. Und: „Der Schutzauftrag verpflichtet den Staat (…) den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewußtsein zu erhalten und zu beleben.“ Schöne Worte.

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Am 18. Oktober gaben wir einen TV-Tipp: “Heilung unerwünscht” auf ARD. (Diese Reportage können Sie sich unter dem Link anschauen)

Seit dieser Reportage wurde vermehrt Kritik laut und auch wir bekamen einige Emails.
Kurzfassung: Die Reportage berichtet von der Salbe Regividerm, die bei Neurodermitis und Schuppenflechte helfen soll. Die Produktion und Vermarktung von Regividerm wurde die Zeit über von den Pharmaunternehmen verhindert, in dem sie sich weigerten solch eine Salbe zu produzieren – da diese eben nicht in ihr Konzept passen würde…

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Die Staatsanwaltschaft fühlt sich beleidigt

Veröffentlicht: 25. Oktober 2009 von infowars in Kindesmißhandlung/ Sex Crimes
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Am kommenden Mittwoch, den 28. Oktober, findet in Leipzig vor dem Amtsgericht, eine Verhandlung gegen mich statt, nachdem ich gegen einen Strafbefehl Einspruch erhoben habe. Die Verhandlung beginnt um 13 Uhr in Saal 252 des AG Leipzig in der Bernhard-Göring-Str. 64. Warum der Prozess wegen übler Nachrede? Ich hatte ganz einfach Partei ergriffen für diejenigen die überzeugt waren, dass in Sachen Kindesmißbrauch von der Justiz in Leipzig, bzw. der Staatsanwaltschaft, zu wenig getan wurde. Dazu ein Artikel in der Leipziger Vollkszeitung vom 24. Oktober.

Der Enthüllungsautor Jürgen Roth muss erneut wegen des Vorwurfs der üblen Nachrede vor Gericht. Im aktuellen Fall gehe es um eine Textpassage, die der bekannte Journalist auf seiner Internetseite veröffentlicht habe, teilte Amtsgerichtssprecher Stefan Blaschke gestern mit. In dem umstrittenen Zitat bezieht sich Roth auf einen Leipziger Kriminalfall, über den auch die LVZ seit Jahren berichtet: „Diese grenzenlose Ohnmacht trifft auch die Bürger, insbesondere wenn es um sexuellem Missbrauch von Kindern geht. Seit 2002 liegen gegen Etem S., den Leiter einer Leipziger Kampfsportschule, Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vor, wegen Vergewaltigung, Nötigung und Erpressung. Die immer gleiche Leipziger Staatsanwältin stellte grundsätzlich die Verfahren ein und zwar ohne jede Beweismittelsicherung und Anhörung von Zeugen.“ Diese Behauptungen, so das Gericht, entsprechen nicht den Tatsachen. Tatsächlich liefen in dieser Sache Ermittlungsverfahren.

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Ein Reporter der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“ spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an, weil dieser ausgerechnet Finanzminister der CDU/CSU/FDP-Koalition werden soll.
Merkel ist sichtlich verärgert, dass da jemand so frech ist, diese alte, noch immer ungeklärte Geschichte um 100.000 verschwundene DM wieder aufzuwärmen, antwortet nur knapp und ignoriert die weiteren Nachfragen des Journalisten.

Ganz großes Lob an den Journalisten (bei dem man die Berufsbezeichnung nicht in Anführungszeichen schreiben muss) – solch beißend sarkastisches Nachbohren ist Merkel sichtlich nicht gewohnt.

Die schwedische Zeitung Expressen berichtet, das 190 Krankenschwestern sich bei der Gesundheitsbehörde wegen schwerwiegender Krankheitssymptome nach der Schweinegrippeimpfung gemeldet haben. Diese Zeitung ist die einzige welche darüber in Schweden berichtet. Damit kommen nun die ersten Meldungen über Nebenwirkungen der Impfung zu Tage, die wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs sind.

Die Direktorin des schwedischen Instituts für ansteckende Krankheiten Annika Linde hat diesen alarmierenden Meldungen sogar einen positiven Dreh gegeben, in dem sie sagte: „Der Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als der normale Grippeimpfstoff. Das ist ein Zeichen welches beweist, es gibt einen effektiveren Schutz.

Tausend Schweden sind mittlerweile geimpft worden und die Meldungen über Nebenwirkungen “überfluten” das schwedischen Instituts für ansteckende Krankheiten.

Annika Linde sagt dazu, „Es ist offensichtlich warum der Impfstoff gegen Schweingrippe mehr Nebenwirkungen als bei dem normalen Grippeimpfstoff auslöst. Weil der Schweinegrippeimpfstoff Adjuvanzen enthält, Haileberöl, welches die Immunverteidigung zündet. Damit wird der Schutz gegen das Virus besser.

Eine typische kaltschnäutzige und gefühllose Antwort einer Vertreterin des Gesundheitssystems ohne Bedauern, die Menschen nur als Laborratten ansieht, welche die Auswirkungen der Versuche über sich ergehen lassen müssen. Denn was hier passiert ist definitiv ein Grossversuch an der Bevölkerung.

Viele schwere Fälle von allergischen Reaktionen sind den Impfzentren gemeldet worden. „Bisher sind die berichteten Nebenwirkungen nicht unerwartet,“ sagte Gunilla Sjölin Forsberg eines Zentrums. Die Impfzentren wurden nun aufgefordert die Nebenwirkungen zu berichten, um der Situation besser Herr zu werden. Alleine diese Tatsache ist schockierend, denn normalerweise müssten alle Nebenwirkungen automatisch gemeldet werden.

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»›Bild‹ kämpft für Sie!«, hieß früher eine Kolumne in der »Bild-Zeitung«, in der sich das Springer-Flaggschiff der Nöte und Sorgen des Kleinen Mannes annahm. Und das ist immer noch so. Nur ist der Mann nicht mehr ganz so klein. Vielmehr kämpft »Bild« heute verbissen für die Großkopferten. Und zwar vor allem für die, die der Pharmaindustrie soeben mal eine halbe Milliarde Steuergelder für eine nutzlose bis schädliche Impfung gegen die sogenannte »Schweinegrippe« rübergereicht haben. Tagesbefehl: Der Impfstoff muss jetzt auch verbraucht werden. Letzte Verzweiflungstat: Die Redaktion trat jetzt selbst zur Impfung an.

Ein Alptraum plagt das Pharma- und Regierungsblatt Bild-Zeitung: Stell dir vor, es ist Schweinegrippe-Impfung und kein Schwein geht hin. Katastrophe! Denn zwar haben die Pharmakonzerne ihr großes Business schon gemacht und unseren Politikern für 600 Millionen Euro ihre unzureichend getesteten Impfstoffe angedreht. Dennoch droht ein Super-GAU – nämlich dann, wenn der Staat auf Impfstoff im Wert von einer halben Milliarde sitzen bleibt. Dann würde der ganze Irrsinn erst so richtig offenbar: Mitten in der Krise wurde die Pharmaindustrie ohne Not mit einer halben Milliarde Euro Steuergeldern verwöhnt.

Und die Front der Impfwilligen bröckelt von Tag zu Tag. Je mehr kritische Berichte über die Schweinegrippe-Panik und die Impfstoffe erscheinen, umso weniger Menschen wollen sich gegen die angeblich gefährliche Pandemie impfen lassen. Die ursprüngliche Armee der Impfwilligen schrumpfte auf ein kleines Häuflein von zehn bis zwölf Prozent der Bevölkerung. Angesichts von 50 Millionen eingekauften Impfdosen ist das gar nichts, denn es hieße, dass der Staat für jeden sichtbar auf 40 Millionen Impfdosen sitzen bliebe.

»Seuchen – immun gegen die Impfung«, hatte Spiegel Online am 19. Oktober einen Artikel überschrieben und Fragen aufgeworfen, die auf dieser Internetseite schon vor Monaten gestellt wurden. »Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten«, zitiert die Spiegel-Website den Chefarzt Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Da war nun wirklich Feuer am Dach.

Doch keine Bange – Bild kämpft für Sie. Jedenfalls, wenn man »sie« klein schreibt: die Politiker. 50 Millionen Impfdosen haben die Länder eingekauft, und die müssen jetzt weg.

»Schweinegrippe: Professor befürchtet in Deutschland 35.000 Tote«, titelte Bild Online am 21. Oktober 2009 in Grellgelb vor schwarzem Hintergrund – »35 000 Tote« groß geschrieben.

Und tatsächlich: Das Blatt hatte noch ein inzwischen rares Exemplar jener Hardliner aufgetrieben, die auch schon vor einem halben Jahr ein Horrorszenario nach dem anderen an die Wand malten: »Prof. Dr. Adolf Windorfer (Hannover) prophezeit uns ein Schweinegrippe-Szenario für Deutschland, das die schlimmsten Befürchtungen übersteigt:

• 35.000 Tote!

• 30 Millionen Infizierte!

• Extreme Krankheitsverläufe!«

Na bitte, geht doch. Schluss mit der Weicheierei. »SOLLTEN WIR DIE GRIPPE LANGSAM ERNST NEHMEN?«, fragt die Bild-Zeitung denn auch in Großbuchstaben. Immerhin ist Herr Windorfer Träger des Bundesverdienstkreuzes, erfahren wir aus Bild. Und außerdem ist er Berater der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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