Archiv für 24. Oktober 2009

Plädoyer für mehr Wahloptionen

Schulanfang

Dass in der DDR Schule ein Instrument staatlicher Gewalt war, wird so manchem noch in Erinnerung sein. Die Aussage, dass die Schulpflicht der BRD bis heute faktisch das Gleiche ist, mag vielleicht verdutzen. Wer eine private Schule aufmachen will, muss mit großen Schwierigkeiten rechnen. Wer seine Kinder zu Privatlehrern schickt oder beim Lernen gar selbst betreut, bekommt es mit der Polizei zu tun. Denn er begeht mindestens eine Ordnungswidrigkeit. Schulbildung bedeutet Schulbesuch und Schule ist Sache des Staates. Es klingt ganz normal: Die Schulpflicht muss durchgesetzt werden – notfalls mit Gewalt. Das ist allgemeine Schulpflicht absolut verstanden. Aber weder historisch noch im internationalen Vergleich geht diese Gleichung auf.

Schulausflug

Der deutsche Schulzwang ist, sieht man von einigen Diktaturen ab, die Ausnahme und nicht die Regel. Die meisten anderen Staaten verstehen ihre Schulpflicht stattdessen als Bildungspflicht. Ob die Eltern und Kinder den „Schulweg“ oder einen anderen Weg wählen, um die von der Gesellschaft geforderten Standards zu erwerben, ist unter mehr oder minder starke Aufsicht freigestellt. So gilt beispielsweise auch in Österreich eine Schulpflicht, die nicht notwendigerweise in Schulen abgeleistet werden muss.

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Schlachtplan: Wenn Israel den Iran zuerst angreift

Veröffentlicht: 24. Oktober 2009 von infowars in Geopolitik, Iran, Israel, Krieg, Militär

Das Washington Institute for Near East Policy trommelt für einen Luftkrieg Israels und der USA gegen den Iran, der Wochen bis Monate dauern könnte und in dem täglich Hunderte von Angriffen auf bis zu 10.000 Ziele geflogen werden sollen.

Die Gefahr, dass Israel einen Luftkrieg mit dem Iran anzettelt, den die USA umgehend ausweiten, wird immer größer. Der bekannte investigative US-Journalist Seymour M. Hersh hat in seinem bereits Anfang April 2006 publizierten Artikel „Die Iran-Pläne“ (1) Folgendes mitgeteilt:

“Auf einer Konferenz zur Sicherheit im Mittleren Osten im letzten Monat in Berlin verteilte Colonel (Oberst) Sam Gardiner, ein Militär-Analyst, der vor seinem Ausscheiden aus der Air Force im Jahr 1987 am „National War College“ (dem Nationalen Kriegskolleg in Washington) lehrte, ein Papier mit einer Schätzung, was nötig wäre, um das iranische Nuklear-Programm zu zerstören. An Hand von Satelliten-Fotos von den bekannten Einrichtungen schätzte Gardiner, dass mindestens vierhundert Ziele getroffen werden müssten. Er fügte hinzu: ‘Ich glaube nicht, dass die US-Militärplaner es dabei bewenden ließen. Der Iran hat möglicherweise zwei Fabriken für Chemiewaffen. Die wären zu treffen. Wir müssten auch die Mittelstreckenraketen ausschalten, die kürzlich näher an den Irak heran verlegt wurden. Es gibt vierzehn Flugplätze mit verbunkerten Flugzeugen. Diese Bedrohung müssten wir loswerden. Wir müssten die Waffensysteme treffen, von denen die Schifffahrt im Golf bedroht werden könnte. Wir müssten also die Abschuss-Einrichtungen für Lenkflugkörper und die iranischen Diesel-Unterseeboote treffen. Einige der Ziele sind auch mit tief in die Erde eindringenden Waffen nur schwer zu zerstören. Das US-Militär wird Spezialkräfte einsetzen müssen.’“

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Viele leugnen ja gerne das an unserem Wetter herummanipuliert wird oder werden kann.

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Debatte: Gegen den neuen Faschismus

Veröffentlicht: 24. Oktober 2009 von infowars in faschismus, Propaganda

Jürgen Elsässer antwortet auf den Artikel „Die neue Querfront: Rechts und „links“ im Schulterschluss“ von Cain Külbel.

Jürgen Cain Külbel hat auf hintergrund.de einen seitenlangen Angriff auf mich gestartet. Der ganze Vorgang ist schwer verständlich, denn eigentlich sitzen Külbel und ich in einem Boot: Wegen seiner Recherchen gegen Imperialismus und Zionismus habe ich ihm seinerzeit die Türen bei der „jungen Welt“ geöffnet und dafür gesorgt, dass er sein Buch „Mordakte Hariri“ im Kai-Homilius-Verlag veröffentlichen konnte. Zu den Präsidentschaftswahlen im Iran und zur West-gesteuerten iranischen Opposition in diesem Sommer haben wir in etwa dieselbe Position bezogen und sind deswegen unisono als „Antisemiten“ ins Visier von Henryk Broder und den angeschlossenen antideutschen und islamophoben Websites geraten. Anstatt sich in dieser Situation – intensivierter Krieg in Afghanistan, drohender Krieg gegen Iran, wachsende Kriegslobby im eigenen Land und auch in der Linken – um eine Zusammenarbeit aller antiimperialistischen Kräfte zu bemühen, schlägt Külbel gegen mich los. Die harmloseste Erklärung dafür ist, dass der Mann geistig verwirrt ist. Sieht er nicht, dass, wenn er im gemeinsamen Boot zu sehr um sich haut, das ganze Ding kentert und er mit absäuft?

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Der EU-Umweltministerrat hat den Vorschlag gebilligt, bis 2020 die CO2-Emissionen im Luft- und Schiffsverkehr um 20 Prozent zu reduzieren.

„Der Rat hat dem Vorschlag zugestimmt, bis 2020 die Emissionen im Luft- und Schiffsverkehr um 20 Prozent zu reduzieren“, teilte ein Sprecher des Umweltministerrats am Donnerstag RIA Novosti mit.

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