Michel Chossudovsky: Obama und der Nobelpreis

Veröffentlicht: 15. Oktober 2009 von infowars in Obama, Propaganda
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Wenn Krieg zum Frieden wird, Wenn Konzepte und Realitäten auf den Kopf gestellt werden,
Wenn Fiktion zur Wahrheit und die Wahrheit Fiktion wird,
Wenn eine globale militärische Agenda als humanitäre Anstrengung verkündet wird,

Wenn die Ermordung von Zivilisten als „Kollateralschaden“ angesehen wird,
Wenn jene, welche der US-NATO angeführten Invasion ihres Heimatlandes entgegenstehen, als „Aufständische“ oder „Terroristen“ deklariert werden.
Wenn ein präventiver Nuklearkrieg als Selbstverteidigung angesehen wird.

Wenn weitreichende Folter und „Verhör“-techniken routinemäßig dazu verwendet werden „friedenserhaltende Operationen zu schützen“,
Wenn taktische Nuklearwaffen vom Pentagon als „harmlos für die Zivilbevölkerung in der Gegend“ angesehen werden

Wenn Dreiviertel der US-Einkommenssteuer zur Finanzierung dessen umverteilt wird, was euphemistisch „nationale Verteidigung“ genannt wird

Wenn der oberste militärische Führer, der Commander in Chief, der größten Militärmacht des Planeten als globaler Friedensstifter präsentiert wird,
Wenn die Lüge zur Wahrheit wird.

Obamas „Krieg ohne Grenzen“

Wir befinden uns am Scheideweg der gravierendsten Krise der modernen Geschichte. Die USA hat in Zusammenarbeit mit NATO und Israel eine globales militärisches Abenteuer begonnen, das – in einem sehr wirklichen Sinne – die Zukunft der Menschheit gefährdet.

An diesem kritischen Punkt in unserer Geschichte stellt sich die Entscheidung des norwegischen Nobelpreiskomitees – den Präsidenten und Commander in Chief, Barack Obama, den Friedensnobelpreis zu überreichen – komplett als ein Propagandawerkzeug und eine Ablenkungsmethode dar, welche den „langen Krieg“ des Pentagons uneingeschränkt unterstützen. Sprichwörtlich „ein Krieg ohne Grenzen“, wie er durch die weltweite Stationierung der Militärmacht der USA gekennzeichnet ist.

Abgesehen von politischer Rhetorik hat keine sinnvolle Umkehr der US-Außenpolitik im Vergleich zu der von George W. Bushs Präsidentschaft stattgefunden, welche auch nur im Entferntesten die Verleihung des Nobelpreises an Obama rechtfertigen würde. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Die militärische Agenda von Obama strebte nach einer Ausweitung des Krieges entlang neuer Grenzen. Mit einem neuen Team von militärischen und außenpolitischen Beratern war die Kriegsagenda bei weitem effektiver bei der Förderung von Eskalation als der Entwurf der NeoCons.

Seit Beginn der Präsidentschaft von Obama ist dieses militärische Projekt, durch die Verstärkung von US-Militärpräsenz in allen Hauptgebieten der Welt und der Stationierung von neuen fortschrittlicheren Waffensystemen in vorher ungekanntem Ausmaß, intensiviert worden.

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Kommentare
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