Wetterscientology: Die Kriminologie der Klimatologie

Veröffentlicht: 4. Oktober 2009 von infowars in Klimalüge/Ökofaschismus, Wissenschaft/ Technik
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Über die Politisierung der Wissenschaften

„Ein weltweiter Klimaschutzvertrag muss geschlossen werden, auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Treibhauseffektes gibt“, so Richard Benedick, Präsident des National Council for Science and the Environment.

Im Dezember soll im Kopenhagen das Nachfolgedokument zum Kyōto-Abkommen beschlossen werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Wenn wir scheitern, gehen wir das Risiko ein, künftige Generationen einer unumkehrbaren Katastrophe auszusetzen“, erklärte US-Präsident Barack Obama bei der Eröffnung der Vorbereitungskonferenz letzte Woche. Finanzminister Steinbrück warnte, andere Staaten gingen in den Konferenzen nicht weit genug. „Die Zeit läuft uns nicht nur davon, sie ist fast um“, warnte der Chef des Weltklimasekretariats, Yvo de Boer.

Bei den Verhandlungen geht es zuvorderst um eines: Geld. Fünf Milliarden Euro würde allein die Europäische Union den Entwicklungs- und ärmeren Schwellenländern bezahlen, damit diese die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren. Dies soll natürlich der Steuerzahler aufbringen, dem bereits jetzt allein in Deutschland 18 Milliarden Euro über die Ökosteuer genommen wird.

Logisches Problem in alarmistischer Kausalitätskette

Während sie nach noch mehr Macht und einem noch größeren Teil unserer Arbeit greifen, stützt sich die Politik auf die Aussagen des IPCC. Dieses behauptet, „der Großteil des beobachteten Anstiegs globaler Durchschnittstemperaturen seit Mitte des 20en Jahrhunderts wurde sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg in menschengemachten Treibhausgasen verursacht.“ Wie kommt man darauf? Nun, „beobachtete Wärmeverteilungen und ihre Änderungen (in den vergangenen 50 Jahren) werden nur durch Modelle simuliert, die menschengemachte Einflüsse einschließen.“ (IPCC 2007)

Es gab in der jüngeren Erdgeschichte mehrere ungewöhnliche Erhöhungen der lokalen Wärme: die römische Warmperiode und die mittelalterliche Warmperiode (der die kleine Eiszeit im 15. bis in das 19. Jahrhundert folgte). Genauso wenig, wie die Modelle in der Lage sind, die Änderungen der letzten 50 Jahre ohne „menschengemachte Einflüsse“ zu erklären, könnten sie die römische und mittelalterliche Warmperioden ohne solche Einflüsse erklären. Es gab solche „menschengemachten Einflüsse“ im römischen Zeitalter und im Mittelalter nicht. Diese Warmperioden stellen ein Problem für die Alarmisten des IPCC dar. Dummerweise sind diese Warmperioden gut dokumentiert, zum Beispiel durch historische Berichte, aber auch durch Messungen etwa an Erdbohrkernen (Huang et al 1997).

Baumringe zuhilfe

Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte der Klimatologe Keith Briffa sensationelle Ergebnisse. Auf Basis der Ausmessung von Baumringen aus einem bestimmten Gebiet – dem „Polar Ural“ Datensatz – rekonstruierte er den historischen Temperaturverlauf (Briffa 1995). Sein erstaunliches Ergebnis: Die mittelalterliche Warmperiode habe nicht existiert. Eine Erwärmung wie im 20. Jahrhundert sei vorher nie dagewesen. Michael E. Mann, ebenfalls Klimatologe (Mann et al 1998), folgte drei Jahre später mit einer ähnlichen Untersuchung – auf Rohdaten-Basis unter anderem von Briffa – und gleichfalls mit dem Ergebnis, die mittelalterliche Warmperiode habe nicht existiert und eine Erwärmung wie im 20. Jahrhundert sei nie dagewesen. Briffa und Mann brachten als IPCC-Autoren ihre Kurve im IPCC-Bericht von 2001 unter. Diese berühmte „Hockeyschlägerkurve“ sollte geradezu zum Logo des IPCC werden. Es gab keine mittelalterliche Warmperiode mehr – und somit kein Problem in der Argumentationskette der Alarmisten, die Erwärmung im 20. Jahrhundert sei nur durch menschengemachte Einflüsse zu erklären. Ohne dieses Problem müssen die Alarmisten nicht erklären, wieso die Klima-Programme die historischen Warmperioden nicht nachvollziehen können und warum man den Katastrophenszenarien dieser Programme dann überhaupt trauen sollte.

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