Archiv für 12. September 2009

Ein US-Journalist hat die Geschichte der Immigration analysiert – und sieht für Deutschland und Europa dramatische Konsequenzen. Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Immigranten beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.

Auf den Tag genau 45 Jahre ist es jetzt her, dass der Portugiese Armando Rodrigues de Sà mit einem Blumenstrauß und einem Moped – es war eine Zündapp Sport Combiette – am Bahnhof Köln-Deutz als der millionste Gastarbeiter in Deutschland begrüßt wurde.

Geht es nach dem amerikanischen Journalisten Christopher Caldwell, gibt es an diesem Datum nichts zu feiern. Über zehn Jahre lang hat Caldwell die Geschichte der Zuwanderung nach Europa recherchiert, von Malmö bis Rom, von Dublin bis Duisburg, und sein Ergebnis, das er in seinem Buch Reflections on the Revolution In Europe: Immigration, Islam, and the West veröffentlicht hat, ist finster. »Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Der wirtschaftliche Nutzen, den die Zuwanderung gebracht hat, war minimal und temporär. Er ist längst Vergangenheit.« Dafür, so glaubt Caldwell, waren die sozialen und kulturellen Umwälzungen infolge der Massenimmigration massiv und dauerhaft. Die Einbindung neuer ethnischer Gruppen in Europas Gesellschaften war nicht einfach eine Addition zu dem, was da ist, sodass es nun bunter ist als vorher.

weiter

Frankreich führt Klima-Abgabe ein

Veröffentlicht: 12. September 2009 von infowars in Eugenik, New World Order/ Neue Weltordnung, Wirtschaft
Schlagwörter:
Paris. Frankreich, bisher nicht unbedingt ein Modell in Sachen Umweltschutz, führt als erste große Industrienation eine CO2-Steuer ein. Bisher haben sich dazu erst Schweden und Dänemark durchgerungen; andere europäische Länder wie die Schweiz planen noch. Nicolas Sarkozy will nun die im Wahlkampf 2007 versprochene Klimaabgabe trotz massiver Widerstände einführen. „Die einzige Frage, die sich stellt, ist, ob wir gegenüber dem weltweiten Umweltdesaster etwas unternehmen oder nicht“, konterte er die seit Wochen erhobenen Einwände.

Laut Sarkozy belegt Paris von 2010 an Kraftstoffe sowie Heizöl, Gas und Kohle mit einer Abgabe von 17 Euro pro Tonne CO2 -Ausstoß. Dies dürfte den Benzinpreis um etwa drei Cent erhöhen. Greenpeace moniert, nur ein Abgabe von mindestens 32 Euro würde den CO2-Ausstoß in Frankreich wie versprochen um ein Viertel senken.

weiter