Archiv für 12. August 2009

F. William Engdahl

Barack Obama hat John Holdren zum neuen Wissenschaftsberater des Präsidenten gewählt, weil dieser zu den prominenten Verfechtern des längst diskreditierten Schwindels von der Klimaerwärmung zählt. Weniger bekannt über Holdren ist hingegen, dass er Ansichten zur Eugenik befürwortet, im Vergleich zu denen manche Nazi-Eugeniker fast humanitär wirken könnten. Unter anderem befürwortet Holdren die Zwangssterilisation von Paaren, die »zu viele« Kinder haben. Diesen Teil von Holdrens Wissenschaft kehren die liberalen US-Medien, die lieber die Mär von der Erderwärmung verbreiten, gern unter den Teppich.

Holdren, heute der wichtigste Wissenschaftsbeamte der Vereinigten Staaten, ist kein normaler Wissenschaftler. Seine gesamte Karriere ist geprägt von malthusianischer Quacksalberei, sei es nun die Eugenik oder die Erderwärmung. Höchst aufschlussreich ist ein Buch, das Holdren 1977 gemeinsam mit Paul R. Ehrlich und dessen Frau Anne, zwei extremen Malthusianern der damaligen Zeit, verfasst hat. Das Buch trägt den Titel Ecoscience: Population, Resources, Development (zu Deutsch: Ökowissenschaft: Bevölkerung, Rohstoffe, Entwicklung). Bemerkenswerterweise ist dieses Buch heute vergriffen und nicht einmal in US-Bibliotheken aufzutreiben. Das Buch gibt Aufschluss über das Denken des von Obama ernannten Wissenschaftsberaters. (mehr …)