Archiv für 6. August 2009

Britischer Soldat sagt Nein zum Kriegsdienst in Afghanistan

Veröffentlicht: 6. August 2009 von infowars in Afghanistan, Krieg

Der britische Obergefreiter Joe Glenton steht vor einem Militärgericht, weil er sich weigert wieder nach Afghanistan in den Krieg zu ziehen. Sollte er wegen Befehlsverweigerung verurteilt werden, dann kann er mir 2 Jahren Gefängnis rechnen. Er hat Premierminister Gordon Brown unter Anderem folgendes geschrieben:

Der Krieg in Afghanistan reduziert nicht den Terrorismus. Weit entfernt davon, das Leben der Afghanen zu verbessern, bringt er Tod und Verwüstung in ihr Land. Grossbritannien hat dort nichts zu suchen. Ich bin der Meinung, unsere Sache in Afghanistan ist weder gerechtfertigt noch richtig. Ich bitte sie inständig, Sir, holen sie unsere Soldaten nach Hause.

Im Gegensatz zu Brown, der nie im Militär war, hat Obgfr. Joe Glenton in Afghanistan gedient, er weiss von was er spricht. Weiter schrieb er:

Es ist meine Hauptsorge, dass der Mut und die Zuverlässigkeit meiner Kameraden ein Werkzeug der amerikanischen Aussenpolitik geworden ist.

Obgfr. Glenton ist eindeutig ein junger Mann mit Intelligenz und Bedachtsamkeit, denn es stimmt, die USA führt einen imperialistischen Krieg dort, und die NATO-Länder sind die Helfershelfer. Im Gegensatz zu Gordon Brown, der noch nie im Kampfeinsatz war, keine Ahnung hat was Krieg für die Truppen und für die Zivilbevölkerung bedeutet, nur ein bezahlter Lakai Washingtons ist, genau wie sein Freund und Oberlügner Toni Blair, hat Obgfr. Glenton sich das Recht verdient seine Meinung über diesen Krieg zu äussern und entsprechend zu handeln.

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Internetsucht in China: 16-Jähriger zu Tode geprügelt

Veröffentlicht: 6. August 2009 von infowars in China, internet, Polizeistaat

In einem „Camp gegen Internetsucht“ wurde ein 16-Jähriger von drei Ausbildern zu Tode geprügelt. Vorher hieß es, dass in dem Lager keinerlei körperliche Züchtigung stattfinden würde.

„Internetsucht“ ist, wie wir wissen, ein Thema in China. Allerlei unterschiedliche Behandlungsmethoden lassen sich dort selbst ernannte „Experten“ gegen dieses grassierende Problem einfallen. Dabei sollen auch Stromstöße und klinische Aufenthalte eine erfolgsversprechende Quote gegen die „Internetsucht“ bieten. Auch Ausbildungslager für Jugendliche scheinen Teil dieser Strategie zu sein. Der 16-jährige Chinese Deng Senshan wurde nun in einem dieser Lager von drei Ausbildern mit Todesfolge geschlagen, offenbar weil er bei einer Laufübung zu langsam war.

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Obama und die Gnade der doppelten Geburt

Veröffentlicht: 6. August 2009 von infowars in Obama

Bereits seit James Bond wissen wir: Man stirbt nur zweimal. Das aber jemand am gleichen Tag zweimal geboren wird, einmal im Coast General Hospital in Mombasa und einmal im Kapiolani-Hospital in Honolulu auf Hawaii, das bringt wohl nur ein späterer US-Präsident zuwege. Die US-Anwältin Orly Taitz hat gestern dem Bundesbezirksgericht von Kalifornien eine angebliche Geburtsurkunde von Barack Obama aus Kenia vorgelegt. Aber einen kleinen Geburtsfehler hat das Dokument dann offenbar doch.


Yes we can twice: Urkunde aus Kenia …


… und von Hawaii (Computerausdruck)

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Die Bosheit der Regierenden: Das österreichische Sprengmittelgesetz 2010

Veröffentlicht: 6. August 2009 von infowars in Waffen
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Die Kriminalisierung der Waffenbesitzer schreitet voran

In ihrem Buch „Die Torheit der Regierenden“ spannt die Historikerin und zweifache Pulitzerpreisträgerin Barbara Tuchmann einen Bogen von der Eroberung Trojas bis zum Vietnamkrieg, den eine von kollektiver Paranoia befallene amerikanische Regierung vom Zaun bricht. In dem lesenswerten Werk analysiert sie Meilensteine politischen Versagens.

Die Ambitionen des Autors dieses Beitrags reichen nicht ganz so weit. Hier werden kleinere Brötchen gebacken. Genau gesagt, nur ein einziges – und das hat die aktuelle Gesetzesvorlage zu einem neuen „Sprengmittelgesetz“ in Österreich zum Inhalt. Auch wäre „Torheit“ in diesem Zusammenhang ein zu großes Wort. Vielmehr handelt es sich um ein Amalgam aus Arroganz, schlichtem Unverstand und Bosheit.

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Berlin (ots) – „Die Abhörzentrale des Bundesverwaltungsamtes sollte gleich wieder abgeschaltet werden“, fordert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke. „Sie ist ein weiterer Pflasterstein auf dem Weg in den Überwachungsstaat und es gibt keine Rechtsgrundlage für ihren Betrieb.“ Das so genannte „Service Center TKÜ“ in Köln soll die Überwachungs-Maßnahmen des BKA und der Bundespolizei und später auch der Geheimdienste im Bereich der Telekommunikation bündeln. Es hat, wie heute gemeldet, mittlerweile seinen Betrieb aufgenommen. Jelpke:

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Noch entwickeln sich militärische Robotersysteme außerhalb aller internationaler Abkommen, das müsste sich dringend ändern

Noch sind die Kampfroboter nicht im Einsatz, die autonom, ohne Steuerung durch den Menschen, ihre Waffen auf Menschen richten und sie töten. Vorläufer sind die bewaffneten Drohnen und Robotfahrzeuge, die aus der Ferne bedient werden. Mit ihnen dürfte der Übergang geebnet werden, letztlich werden die Menschen an Robotsysteme gewöhnt, die sich selbständig zu bewegen und ihre Waffen einzusetzen scheinen (Bretton Woods II).

Waren die ersten Drohnenangriffe auf Menschen, die mit deren Bordwaffen von Tausenden von Kilometern entfernt vor ihren Bildschirmen sitzenden und mit Joysticks spielenden „Piloten“ getötet wurden, noch Aufmerksamkeit, so werden durch den ersten ferngesteuerten Krieg, den die USA gegen Extremisten im pakistanischen Grenzland zu Afghanistan gestartet hat und weiter betreibt, die Berichte über die Einsätze spärlicher, was auf den Gewohnheitseffekt hinweist.

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Das Bundesfinanzministerium hat scheinbar das Gefühl, den jungen Bürgern, der Zukunft unseres Landes, in Sachen Geld auf die Sprünge helfen zu müssen. Arbeitsblätter für Grundschulen, aber auch für die höheren Klassen werden kostenfrei zu allen möglichen Themen angeboten, Broschüren informieren die jungen Leute über den richtigen Umgang mit Geld und möchten grundsätzlich erklären, was Geld ist.

Wenn man sich diese Materialien genauer anschaut, wird klar, was damit passieren soll. Die Kinder und Jugendlichen sollen frühestmöglich dazu erzogen werden, unser aktuelles Scheingeld als wirkliches und sicheres Geld ohne große Kritik anzuerkennen. Daher werden von dem Bundesfinanzministerium nahe stehenden Stiftungen Arbeitsblätter entworfen, die in ihrer Themenvielfalt Ausführlichkeit und Grundsätzlichkeit suggerieren: Wirtschaftskreisläufe, Geld und Kredit, Tausch usw. werden hier als Unterrichtsthemen angeboten. Doch bei genauerem Durchlesen wird klar, dass hier die allergrundsätzlichste Frage niemals erörtert wird: was macht richtiges, gedecktes Geld eigentlich aus?

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Frankreich plant eine CO2-Steuer

Veröffentlicht: 6. August 2009 von infowars in Klimalüge/Ökofaschismus, Wirtschaft
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Paris. Der Ende letzter Woche der Regierung vorgelegte Bericht des früheren sozialistischen Ministerpräsidenten Michel Rocard zur geplanten Einführung einer „Taxe Carbone“ – also eine Steuer auf den Kohlendioxidausstoß – ab Januar 2010 hat sofort eine Reihe ablehnender Reaktionen hervorgerufen, so auch von Seiten des Spediteursverbandes TLF. Eine solche zusätzliche steuerliche Belastung würde die Wettbewerbsposition des heimischen Straßengütertransports im EU-Vergleich noch mehr beeinträchtigen, ließ der Verband verlauten.

Das Vorhaben ist elementarer Bestandteil des Umweltprogramms „Grenelle de l’environnement“, mit welchem Frankreich seine CO²-Immision bis 2050 auf ein Viertel des aktuellen Standes reduzieren will. Mit der neuen Steuer soll das Energiekonsum-Verhalten verändert werden. Hauptbetroffene wären der Straßengütertransport und die privaten Haushalte, deren Heizkosten sich deutlich erhöhen würden. Im Gegenzug sind nach offizieller Lesart bestimmte Pflichtabgabensenkungen zur Kompensation vorgesehen, um die Kaufkraft der Bevölkerung nicht zu schmälern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht zu gefährden.

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Die Vereinigten Staaten von Amerika gelten als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Diese Unbegrenztheit wird vor allem deutlich, wenn man sich mit den kriminellen Machenschaften bestimmter Personen und Organisationen auseinandersetzt. Ein besonders interessanter Fall erschüttert seit einigen Tagen den US-Bundesstaat New Jersey.

Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise sprengt alle Dimensionen. Wo früher noch von Millionenverlusten die Rede war, spricht man heute nur noch in der Dimension von Milliarden und Billionen. Und während Otto Normalverbraucher für die verbrecherischen Finanztransaktionen einer über dem Gesetz stehenden Elite büßen muss (bzw. noch büßen wird), gehen langsam aber sicher Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über den vielgerühmten Jordan, denn diejenigen, die die Krise verursacht haben, kommen in aller Regel straffrei davon.

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