Abgeordneter prangert Eugenik-Äußerung von Ginsburg im Repräsentantenhaus an

Veröffentlicht: 31. Juli 2009 von infowars in Eugenik, Geburtenkontrolle, Geschichte, Population Control / Bevölkerungsreduktion, USA
Schlagwörter:

Ginsburg

Kurt Nimmo
PrisonPlanet.com
Freitag, 17.Juli 2009

Der Abgeordnete Joseph Pitts, ein Republikaner aus Pennsylvania, reagierte heftig auf die Bemerkungen der Richterin des Obersten Gerichtshofs Ruth Bader Ginsburg über die Vermeidung nutzloser Esser, „von denen wir nicht zuviele haben wollen“.

Pitts sagte, Ginsburgs „Denkweise entwürdigt jegliches menschliches Leben“ und er brachte seine Schockiertheit darüber zum Ausdruck, dass eine Richterin des Obersten Gerichtshofs bestimmte Sorten Menschen als nicht lebenswert einstuft und dass jene abgetrieben werden sollten. Am 9. Juli brachte Infowars einen Artikel über Ginsburgs Bemerkungen, die Teil eines Interviews der New York Times waren. Die ganze Zeit über herrschte allgemeines und auch vorhersehbares Schweigen der Mainstream-Medien als Reaktion auf die Eugenikerin.

„Die Mainstream-Medien haben wieder einmal versagt, indem sie eine erstaunliche Bemerkung der Richterin des Obersten Gerichtshofs Ruth Bader Ginsburg über die vordergründigen Anlässe für das Urteil im Fall Roe gegen Wade völlig ignorierten, welche ihrer Meinung nach in Eugenik begründet liegen,“

schrieb John Kinsellagh für den Examiner am 13. Juli. Am 14. Juli versuchte ein Blog auf der Webseite von US News & World Report Ginsburgs „eigenartige Bemerkungen“ zu erklären. Dan Gilgoff sagte, dass

„Konservative sich auf das Zitat gestürzt haben, als sei es ein Beweis dafür dass Ginsburg Eugenik oder selektive Fortpflanzung von Menschen unterstütze“.

Gilgoff fügte hinzu, dass

„auf liberalen Blogs weit weniger Geschwätz darüber zu sehen war, jedoch behauptet Media Matters, dass Ginsburg über die Meinung der Öffentlichkeit gegenüber Roe und Abtreibung gesprochen hatte und nicht über ihre eigene Meinung“.

Mit anderen Worten, ginge es nach Medie Matters, ist nicht Ginsburg die Eugenikerin, sondern das amerikanische Volk.

„Ginsburg ist sich nicht hundertprozentig sicher, ob sie persönlich mit der Ansicht übereinstimmt, dass Abtreibung zur Wachstumskontrolle bestimmter Bevölkerungsgruppen benutzt werden sollte,“

schlussfolgert Gilgoff. Der notorische neokonservative Schreiber Jonah Goldberg fügt in seinem Artikel für die Los Angeles Times vom 14. July Ginsbergs Bemerkungen einen allzu vorhersehbaren Spin hinzu:

„Man merkt, dass wenn Antonin Scalia solch eine Bemerkung gemacht hätte, ein Times-Interviewer mehr Klarheit gefordert haätte, besonders im Hinblick auf die rassischen Charakteristiken dieser angeblich unerwünschten Bevölkerungsgruppe,“

schreibt er. Goldberg sollte gelobt werden für seine Erwähnung der Eugenik und von Margaret Sanger. Jedoch ist der Neokonservative eher daran interessiert, die sogenannten „Liberalen“ scharf zu kritisieren (Goldberg deklariert sich selbst als einen „Konservativen“) und weniger daran, die Tatsache ans Licht zu bringen, dass Eugenik nicht an politische Zugehörigkeit gebunden und ein hinlänglich dokumentierter Fetisch der herrschenden Elite und ihrer Lakaien wie Ginsburg ist. Goldberg kann nicht widerstehen, Sonia Sotomayor ins Spiel zu bringen.

„Ich jedenfalls würde gerne wissen, ob Ginsburg glaubt, dass es bestimmte Bevölkerungsgruppen gab – oder gibt –  die mit Hilfe der Abtreibung reduziert werden sollten und ob sie denkt, solche Überlegungen hätten überhaupt Raum am Obersten Gerichtshof,“

schreibt er.

„Und wenn wir schon dabei sind, wäre es interessant zu wissen, was die für den Obersten Gerichtshof nominierte Sonja Sotomayor über solche Dinge denkt.“

Tatsächlich hat Eugenik nichts mit Sonja Sotomayor, vermuteten Liberalen oder selbstgerechten Neokonservativen wie Jonah Goldberg zu tun – im modernen Zusammenhang wurde sie von der aristokratischen und reichen Elite Amerikas und Europas erschaffen und unterstützt, die gleichen Leute, die das falsche Links-Rechts-Denkmuster erschufen auf das Goldberg vorhersehbarerweise hereinfällt (man könnte meinen es sei seine Lebensaufgabe). Wie Daniel Taylor schreibt, wurde die moderne Eugenik in erster Linie von den Rockefellers und den Carnegies gefördert. 1902 gründete Andrew Carnegie das Carnegie-Institut und finanzierte das Eugenics Record Office (Eugenik- Aufzeichnungs-Buero) in Amerika. Das Büro operierte von Cold Spring Harbour in New York aus. Die Eugenikpolitik, die zur Sterilisation tausender Amerikaner geführt hat, wurde dort entwickelt. 1973 gab Rockefeller dem Population Council wieder 500.000$ und 25.000$ an das Population Crisis Commitee, während die Stiftung der Rockefeller-Brüder dem Population Council 250.000$ und weitere 250.000$ an das Population Institute gab. Abtreibung ist das zentrale Thema der modernen Eugenikbewegung.

„Geburtenkontrolle und Abtreibung werden sich als großartiger Fortschritt der Eugenik in unserer Zeit erweisen,“

erklärte Frederick Osborn, ein Mitglied der Gesellschaft für das Studium der Gesellschaftsbiologie im Jahre 1973 (die Organisation hat ihren usprünglichen Namen, Amerikanische Eugenikgesellschaft, geändert.)

„Hätten sie aus eugenischen Gründen weitergemacht, wäre die Akzeptanz für sie gesunken oder ganz verschwunden.“

Osborn wurde zum Leiter des Population Councils, einer von John D. Rockefeller III. organisierten und finanzierten Gruppe. 1956 wandte Osborn sich an die Britische Eugenikgesellschaft und bekräftigte seinen Glauben in „Galtons Traum“ und schlug eine, wie er sie nannte, „absichtliche unbewusste Selektion“ durch die Änderung von Gesetzen, Regeln und sozialen Leistungen vor, wie Rebecca R. Messall berichtet. Sir Francis Galton wird als der Vater der Eugenikbewegung angesehen. Ruth Bader Ginsburgs Bemerkungen erlauben einen kleinen Einblick in die diabolische Denkweise ihrer Herren. Es ist klar vorhersehbar, dass die Mainstream-Medien und die „liberalen“ und „konservativen“ Blogger sich dazu entschlossen haben, dies zu einem billigen Schlagabtausch zu nutzen, anstatt die wahre Natur der Eugenik zu enthüllen – sie ist der ultimative Traum der herrschenden Elite, die nutzlosen Esser und die Ungewollten zu töten und politische Ideologie ist in der Erfüllung dieses schrecklichen genozidalen Traums völlig nebensächlich.

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