Zu viel Tamiflu schadet Lieber krank als tot

Veröffentlicht: 30. Juli 2009 von infowars in Gesundheit, Impfung, Pharmaindustrie, Schweinegrippe/ Pandemie, Umwelt/ Natur
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Wenn die Menschen zu viel Grippemittel Tamiflu schlucken, wandert das Medikament über die Kanalisation ins Gewässer. Das trinken Enten, in denen sich resistente Viren bilden können. VON REINHARD WOLFF

Hier werden Viren resistent: Stadtente, die in geklärtem Wasser schwimmt.    Foto: ap

STOCKHOLM taz | Die wirksamsten Mittel gegen eine Pandemie können durch umfassende und unkontrollierte Anwendung unwirksam werden, warnen schwedische Forscher. Wenn ein großer Teil der Bevölkerung das Grippemittel Tamiflu einnehme, führe dies dazu, dass messbare Spuren dieses Arzneimittels über die Kanalisation in die Gewässer gelangten.

Diese Gewässer können demnach einen so hohen Gehalt von wirksamen Tamiflu-Bestandteilen aufweisen, dass bei Vögeln, die dieses Wasser trinken, eine Tamiflu-Resistenz entsteht. Die Folge: Es droht ein gegen Tamiflu resistenter Virusstamm zu entstehen, der auch auf Menschen übertragen werden kann.

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