Von der Geheimhaltung befreite Dokumente enthüllen: Saddam wollte ein Bündnis mit den USA

Veröffentlicht: 29. Juni 2009 von infowars in Geopolitik, Geschichte, Irak, Krieg, USA
Schlagwörter:

Saddam

Neue Enthüllungen entlarven den inszenierten Kriegsgrund

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Donnerstag, 25.Juni 2009


Ein weiteres Beweisstück zu der offensichtlichen Tatsache, dass die Vereinigten Staaten kurz nach 9/11 beschlossen hatten den Irak zu bombardieren und dass die Farce über Massenvernichtungs- waffen ein inszenierter Nebenschauplatz gewesen war, ist die Meldung dass laut den kürzlich veröffentlichten Vernehmungsdoku- menten Saddam Hussein eigentlich ein Bündnis mit den USA wollte, da er eher den Iran fürchtete.

„Saddam Hussein fürchtete Irans Arsenal mehr als einen Angriff der USA und er zog es sogar in Betracht Ex-Präsident George W. Bush zu bitten, den Irak vor seinem Nachbarn ‚zu schützen‘, wie ehemals geheime FBI-Akten aufzeigen,“


berichtet die New York Daily News.


„Die FBI-Vernehmungen des gestürzten Tyrannen – Codename „Wüstenspinne“ – wurden nach einer Anfrage unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz von der Geheimhaltung befreit.“


Hussein sagte, dass er größere Furcht vor dem Iran als vor den USA hätte und dass er ein Bündnis mit Bush angestrebt hätte, um sein Land vor den „fanatischen“ Ayatollahs des Iran zu schützen. Ebenso nannte Saddam Osama Bin Laden einen „Fanatiker“ und schwor, dass er nie ein Bündnis mit dem Terrorführer angestrebt hätte und er fügte hinzu, dass er eher eine Partnerschaft mit Nordkorea vorgezogen hätte. Hussein wiederholte, dass er die Zerstörung aller verbliebenen Massenvernichtungswaffen bereits vor der Invasion befohlen hatte:

„Bei Gott, hätte ich solche Waffen gehabt, ich hätte sie im Kampf gegen die USA benutzt,“


Die Bush-Regierung war so verzweifelt auf der Suche nach einem Grund um in den Irak einzumarschieren, dass sie sogar inszenierte Provokationen, welche dann Saddam angelastet werden sollten, vorschlug. Wie wiederholt in den Nachrichten letzte Woche hervorgehoben wurde, diskutierte die Regierung, nachdem offensichtlich wurde dass die UN-Inspektoren bei ihrer Suche nach Massenvernichtungswaffen scheitern würden, alternative Szenarien mit denen die UN getäuscht und dazu gebracht werden sollten, eine neue Resolution mit der Authorisierung militärischer Gewalt zu unterzeichnen. Ein solcher Vorschlag war, ein U2-Aufklärungsflug- zeug mit den Farben der UN zu bemalen und über den Irak zu fliegen, wodurch Saddam animiert werden sollte zu befehlen, das Flugzeug abzuschießen, was wiederum weitere UN-Resolutionen erzwingen würde.

Die neue Enthüllung, dass Saddam froh gewesen wäre ein militärischer Verbündeter der USA gegen den Iran zu werden, beweist ein weiteres Mal, dass es bei der Invasion des Iraks nicht darum ging, den Mittleren Osten sicherer zu machen oder eine unterdrückte Bevölkerung zu „befreien“ – es ging um das Erschaffen einer strategischen Ausgangsbasis für eine US- imperiale Expansion in der Region, die Übernahme lukrativer Rohstoffe bei gleichzeitiger Unterzeichnung von Verträgen für Kumpanen aus dem militärisch-industriellen Komplex und die Bereitstellung einer Basis für eine Destabilisierungskampagne und einen zukünftigen Angriff auf den Iran.

Kommentare
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