Obskures Buch von 1943 offenbart deutschen Plan für Weltregierung (Teil II)

Veröffentlicht: 17. Juni 2009 von infowars in Deutschland, Diktatur, Geopolitik, Geschichte, Hitler, New World Order/ Neue Weltordnung

Von Papen

Jurriaan Maessen
Infowars
June 4, 2009

Teil I ist hier zu finden

Während Europa durch Terror und Tod abgelenkt war, wurde von den Söhnen des New Yorker Autors Charles Scribner ein Buch veröffentlicht, das den ominösen Titel ‘The Thousand Year Conspiracy‘ (Das Jahrtausend-Komplott) trug. In diesem Buch gibt der Autor Paul Winkler faszinierende Einblicke in Gesellschaften, die finanzielle Krisen und Kriege von Preußen aus schufen. Unter der Überschrift ‚Die „Neue Ordnung“ ist eine alte Ordnung’ dehnt der Autor seine Berichte über das seltsame Niemandsland zwischen Licht und Schatten aus, in dem die ‚Junker‘ operieren.
Winkler:

‚Die Preußo-Teutonen wissen, dass die militärische Besetzung Frankreichs nicht ewig dauern kann. Außerdem haben sie wahrscheinlich die Möglichkeit eines Misserfolgs Deutschlands mitbedacht, welche einen Sturz des Nazi-Regimes zur Folge hätte.‘


Er zitiert dann Hitlers Forderung nach einer „Neuen Wirtschaftsordnung“ und bringt sie dann in Zusammenhang mit dem Vorhaben des deutschen Adels und dem Kampf der teutonischen Ritter:

‚Diese „Neue Ordnung“ ist vollständig das alte preußische Schema (…), welches schon 90 Jahre vor Hitlers Aufstieg die Vorlage für eine Vereinigung der europäischen Wirtschaft unter der Führung Preußens darstellte. Es ist außerdem vorgesehen, dass sich dieses preußo-teutonische Europa durch Invasion der Märkte anderer Länder ausbreitet und weltweit „Protektorate“ errichtet.‘


Die Methode


Die Art und Weise wie diese preußo-teutonische Gruppe die Infiltrierung internationaler Märkte plante, nennt Winkler, mit seinem feinen Sinn für Untertreibung, den ‚unorthodoxesten Plan überhaupt‘. Dieser Plan wurde von dieser Bande von Räuberbaronen bereits in den 1920er Jahren in die Tat umgesetzt; dies erleichterte den Nazis später ihre Machtergreifung.

‚Diese Gruppe,‘


stellt Winkler fest,

‚war der Ansicht das ihr Vorhaben in fünf Stufen ausgeführt werden musste‘. (…):


1.  Die erste Stufe, Inflation, sollte die Ausbeutung des Mittelstands erlauben. Dies geschah zum Vorteil der Junker, die in der Lage waren aus dem durch Knappheit verursachten Preisanstieg von landwirtschaftlichen Waren, finanziellen Nutzen zu ziehen; und auch zum Vorteil der Bankiers und Industriellen, die wie z.B. wie Stinnes, Thyssen, und Krupp direkt auf Inflation hin spekulierten. Diese Männer waren während dieser Stufe nun in der Lage, enormen industriellen Besitz zu erwerben, und das mit Geldern die sie aufgrund der hohen Inflation ohne Probleme zurückzahlen konnten.

2. Nach dem 11. Oktober 1924 war der nächste Schritt, den Zufluss von ausländischem Geld in Form von lang- und kurzfristigen Krediten zu fördern. Ohne dieses frische Kapital wäre in der Tat nichts mehr da gewesen dass sie aus deutschen Taschen hätten holen können. Es war (…) von essentieller Bedeutung, in der Welt das Vertrauen in die Mark zu sichern, sodass die ausländischen Kredite in Massen einströmen würden.‘

3. In den Jahren von 1920 bis 1930 gab es eine Richtungsänderung bei diesem Vorhaben. (…) deutsche Finanz- und Regierungskreise die die Situation des Landes immer schwärzer und schwärzer malten, lösten künstlich eine Panik aus. Dies verursachte in deutschen und ausländischen Finanzkreisen eine „Flucht von der Mark“ (…) Dann schließlich, am 13. Juli 1931, unter der Regierung von Heinrich Brüning, nutzten die Finanzmächte Deutschlands den Höhepunkt der von ihnen selbst provozierten Panik um die Regierung dazu zu bringen, einen Zahlungsaufschub für die In- und Auslandsschulden zu unterzeichnen, mit einer „Devisenkontrolle“ auf permanenter Basis. Diese Devisenkontrolle (…) brachte Deutschland vom Goldstandard weg.

4. Die Einführung der Kontrolle über den Handel stellte eine völlige Übernahme des Export- und Import-Geschäfts durch den Staat dar sowie durch Gruppen die sich hinter dem Staat verstecken. […] Die Schwerindustrie wuchs immer stärker. Privatunternehmen litten und die Preise für Verbrauchsgüter verdoppelten sich. […] Dies förderte psychologische
Umstände welche das Wiederbewaffnungsprogramm begünstigten und bereitete den Weg für die Eroberungen im Ausland, denen die Preußo-Teutonen seit langem entgegensahen.

5. Eroberungen und der Versuch, die Weltmärkte wirtschaftlich zu beherrschen, könnten als die fünfte Phase desselben Programms angesehen werden.


Die fünfte Phase

Man muss schon überdimensionierte Scheuklappen tragen um nicht zu sehen, wie sich diese Agenda heute vor unseren Augen abspielt.
Die Leute mit denen wir es zu tun haben unterscheiden sich offensichtlich von den obskuren, extravaganten und seltsamen kleinen Untergruppen, welche den Großteil der Geheimgesellschaften darstellen. Die meisten von jenen tun den ganzen Tag nichts anderes als Mystizismus und Alchemie zu ihrem metaphysischem Vergnügen zu mischen. Die Junker stammen offensichtlich nicht von dem bayerischen Illuminatenorden aus dem 18. Jahrhundert ab, eher umgekehrt. Jener Orden ist im Vergleich zu dem Teutonischen Orden ungefähr so wie der Lions Club im Vergleich zu Bilderberg. Viele andere Geheimgesellschaften kamen in den letzten Jahrhunderten auf und waren nicht mehr als rosenkreuzer-ähnliche Kulte die sich an Bier und Okkultismus erfreuten. Auch kann man diese „Mächte hinter den Mächten“ nicht zu den Tempelrittern und deren Abkömmlingen, den Freimaurern, zurückführen, die sich konstant mit dem Schleier der Geheimniskrämerei umgeben aber relativ wenig Macht ausüben.
Wie ausschweifend auch immer Freimaurer-Tempel geschmückt sein mögen, liegt die tatsächliche Macht nur in den allerhöchsten Graden. Jene Individuen sind aber eigentlich keine Freimaurer mehr sondern eher Mitglieder des Anglo-Teutonischen Establishments, welches sich über die Unterlinge und deren mystisches Geschreibsel lustig macht. Wenn dieser Orden so geheim ist, wie können wir dies dann alles wissen? Nun, dies liegt eher an der lückenhaften Geheimhaltung von Autoren aus dem Mittelalter als an der Leistung moderner Autoren. Winkler schließt sein Buch mit einer Warnung:

„Hitler ist im Moment nicht das wahre Problem in Deutschland. Seine Tage sind wahrscheinlich gezählt aber was auch immer das Wesen seines Verschwindens von der Weltbühne sein wird, das preußo-teutonische Problem wird fortbestehen, praktisch unverändert.“


Source:

http://spitfirelist.com/books/winkler1a.pdf

http://spitfirelist.com/books/winkler1b.pdf

Kommentare
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