Archiv für 7. Juni 2009

Was hat die Westliche Welt nicht gelitten unter Bush? Jener Menschenschlächter hat das gesamte Ansehen der Westlichen Welt in einen derartig verbrecherischen Sumpf geführt, dass selbst die größten US-Fans sich nicht mehr trauten, es offen zuzugeben. Umso mehr sehnte sich die Westliche Welt nach einem Erlöser, der Ihnen wieder glaubhaft versichert, dass sie die Guten seien. Und wenn es schon nicht durch Taten erfolgen kann, dann doch zumindest durch eine eindrucksvolle Inszenierung. Und jetzt wissen wir „Yes we can“ – „Ja wir können nicht nur die ganze Welt betrügen, sondern inzwischen auch uns selbst.“

weiter

Europawahl: FDP schmäht Blogger und Journalisten

Veröffentlicht: 7. Juni 2009 von infowars in EU, Pressefreiheit, Zensur
Schlagwörter:

Was der FDP die Pressefreiheit wert ist, zeigt ein aktueller Fall um Silvana Koch-Mehrin, die Europa-Spitzenkadidatin der FDP.

Die Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl, Silvana Koch-Mehrin, ist durch einen unangenehmen Vorfall auffällig geworden. Die FAZ stellte in Recherchen fest, dass die Anwesenheit der EU-Parlamentarierin lediglich 39 Prozent (später auf 41 Prozent korrigiert) betrug. Doch immerhin hätte sie zwischen 2005 und 2008 für „Beiträge und Vorträge“ Nebeneinkünfte über 81.400 Euro erzielt. So weit, so gut. Jedoch endete diese Recherche in einem PR-Fiasko für die FDP. Denn Koch-Mehrin ließ eindesstattlich erklären, dass sie zu 75 Prozent anwesend gewesen ist. Eine Falschaussage – dieses unterstellten ihr unterschiedliche Beobachter. So auch der Journalist und Blogger David Schraven. Daraufhin wurde er Zeuge von anonymen Schmähkritiken in dem Blog Ruhrbarone, die höchstwahrscheinlich aus der Parteizentrale der FDP stammten – dieses berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung, die auch mit David Schraven über den Vorfall sprach. Auch sollen Mitarbeiter der Parteizentrale ihn telefonisch dazu aufgefordert haben, die kritischen Beiträge zu entfernen. Er wies unter anderem darauf hin, dass eine falsche eidestattliche Erklärung eine strafbare Handlung sei.

weiter

Geheimnisvolle Partnerschaft

Veröffentlicht: 7. Juni 2009 von infowars in Deutschland, Korruption, Pharmaindustrie
Schlagwörter:, ,

Seit Monaten versuchen mehrere Verbände, Details über einen Vertrag der Uni Köln mit der Bayer AG herauszubekommen. Nun bekommen sie Unterstützung

Ursprünglich sollte es eine einmalige Zusammenarbeit zwischen der Universität zu Köln und dem Pharmariesen Bayer werden. Inzwischen aber sorgt das Anfang vergangenen Jahres unterzeichnete Kooperationsabkommen für zunehmende Probleme. Denn rund zehn Verbände und studentische Gruppen fordern die Offenlegung des Kooperationsvertrages. Sie befürchten aus Konzerninteressen entstehende Nachteile für Forschung und Lehre. Wiegen wirtschaftliche Interessen zu schwer, könnte es sogar zu Gefahren für Patienten geben, die an medizinischen Versuchsreihen teilnehmen. Nun bekommen die Kritiker Rückendeckung aus dem Büro der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für Datenschutz und Informationsfreiheit. Es gebe keine Gründe, den Kontrakt geheim zu halten, heißt es in einer ersten Stellungnahme.

Dabei hatte Andreas Pinkwart, „Minister für Innovation“ des Landes NRW, das Abkommen zwischen Universität und Unternehmen Ende März 2008 noch gelobt: Es sei die weitest reichende Kooperation, „die eine nordrhein-westfälische Universitätsklinik bislang eingegangen ist“. Der FDP-Politiker Pinkwart ließ seine Freunde über die Zusammenarbeit bekunden, ?weil sie beide Seiten stärkt. Sie bedeutet darüber hinaus einen großen Gewinn für die Arzneimittel-Forschung in Nordrhein-Westfalen“.

weiter…

Am 30. Mai hab ich in meinem Artikel “Gesundheitssystem das keines ist” geschrieben, die Konzerne im Gesundheitswesen denken nur an Profit und nicht an das Wohl der Menschen. Hier ein weiterer Fall von Profitgier auf Kosten der Gesundheit:

Die grössten amerikanischen, kanadischen und britischen Lebens- und Krankenversicherungen sind mit Milliarden an den Tabakkonzernen beteiligt, sagt eine Studie die am Mittwoch im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

Wesley Boyd, der Autor der Studie, hat herausgefunden, dass mindestens 4,4 Milliarden Dollar ihrer Fonds in Firmen investiert sind, die Zigaretten, Zigarren oder Kautabak produzieren.

weiter