Landesdienst: David Gergen, das „City Year“ und die Agenda des sozialen Wandels (Teil I)

Veröffentlicht: 30. Mai 2009 von infowars in Diktatur, faschismus, Hitler, Kommunismus, Obama, Polizeistaat, Staatsterror, USA
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Gergen

Der frühere Präsidentenberater David Gergen drängt über 70 Organisationen in eine „neue Ordnung“ der gemeinsamen Aufopferung

Aaron Dykes
Jones Report
May 25, 2009

Der Globalist David Gergen repräsentiert den wahren Sinn des „Wandels“ der mit Barack Obamas Wahl gekommen ist. Der Enthusiasmus für den neuen Präsidenten wurde begleitet mit dem Ruf nach Landesdiensten und Aufopferung – dies hatte der ehemalige Präsidentenberater Gergen bereits Jahre zuvor in die Agenda miteingebracht. Derzeit hält Gergen Vorlesungen über Bürgerdienste in Harvard und leitet das Institut für Öffentliche Führung an der John F. Kennedy School of Government.

Vor der Wahl 2008 gehörte er zu jenen, die sich für eine Erweiterung des Americorps von derzeit ca. 75.000 Freiwilligen auf über 250.000 Freiwillige aussprachen. Dieser Anstieg wurde sehr schnell bewilligt – auf exakt diese Zahl – durch die Verabschiedung des National Service Act in den Einführungswochen der Obama-Administration.
Eine Ausprägung dieser Erweiterung der Landesdienste ist das sog. „City Year“, in dessen Gremium David Gergen sitzt. 2007 half Gergen dabei, 70 weitere Gruppen durch die „American Foward“-Koalition in das „Projekt für Menschenliebe“ zu drängen, welches „New Profit, Inc.“ heißt. Eine dieser Gruppen wurde sogar von Gen. Colin Powell ins Leben gerufen. Gergen schrieb, dass sein erster Besuch des „City Year“,

„mitreißend war… es war soviel Lebensfreude im Raum, dass ich zurückkam und sagte: Ich bin fast dazu bereit, meinen Hauptberuf aufzugeben, um rüberzugehen und mit ihnen zu arbeiten.“


David Gergen ist  vielleicht der lautstärkste Befürworter einer neuen Welle der „Social Entrepreneurs“, deren Geschäft auf einem „Mehr-als-Profit“ Modell basiert. Die meisten dieser Gruppen zielen darauf ab, eine Partnerschaft zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor aufzubauen ( manchmal auch bekannt als Faschismus ). Mit anderen Worten: Gergen hofft dass solche privatisierten Organisationen von Staatsfonds profitieren können:

„Die Regierung… hat das ganze Geld. Wenn man die Energie, Ideale und Innovationsfreudigkeit aller Social Entrepreneurs mit den Ressourcen der Regierung vereinigen könnte, hätte man eine mächtige Verbindung.“


„Mein Argument… ist, dass die Social Entrepreneurs die Hilfe der Regierung benötigen als Partner und finanzielle Unterstützer. Die Regierung sollte diese Programme nicht übernehmen. Vielmehr denke ich, dass wir auf neue Formen bei der Lösung von sozialen Problemen blicken, in der die Regierung eine Partnerschaft mit den Organisationen der Social Entrepreneurs eingeht.“


Um Obama zu ermutigen, eine neue Ära von Programmen im Stil des New Deal einzuführen, schrieb David Gergen nur Tage vor Obamas Amtseinführung, dass sein „Aufruf zum Landesdienst gar nicht früh genug starten kann“.

„Die Bewegung hat einen Präsidenten hervorgebracht – der sich in die Reihe großer Führer von Lincoln über Roosevelt bis hin zu Kennedy einreiht – um die Amerikaner in eine Ära gemeinschaftlicher Aufopferung zu führen. Es ist Obamas Moment gekommen, es anzupacken.“


Das „City Year“ will verglichen mit anderen Gruppen nicht nur vorgeblich der Gemeinschaft helfen, sondern fordert von seinen Mitgliedern physisches Training (PT), sowie weitere Handlungen, die eher an eine paramilitärische Organisation erinnern. Tatsächlich klingt es vielmehr so wie die Warnung des Stabschefs des Weißen Hauses Rahm Emanuel aus dem Jahr 2006, als er einem Reporter sagte, dass ein Pflichtdienst u.a. „Hampelmänner machen“  beinhalte. Während dies an sich noch nicht so bedrohlich klingt, machte Emanuel klar, dass solche Dienst-Organisationen auch in der Zeit von nationalen Krisen eingesetzt würden:

„Es wird eine gemeinsame Erfahrung sein und wir werden vorbereitet sein. Gott bewahre, Gott bewahre dass es einen chemischen Angriff gibt, einen weiteren Terroranschlag oder dass Naturkatastrophen häufiger werden. Es wird eine Truppe aus Bürgern geben die bereit sind und fähig und trainiert; das ist alles worüber sie nachdenken müssen,“


sagte Emanuel bevor er selbstgefällig erklärte:

„Wir sind alle für sie da, ok? Es ist ein Kreis der Liebe.“


Auf die Frage, ob das Training im militärischen Stil sein werde mit Uniformplicht, sagte Emanuel:

„Wenn sie sich Sorgen machen ob sie 50 Hampelmänner
machen müssen, dann lautet die Antwort ja.“


Er fügte hinzu, dass der Dienst durch die Nationalgarden der Bundesstaaten gehandhabt werden könnte. Die Furcht vor Jugendbrigaden oder zivilen Stasi-Einheiten wuchs deutlich nach der Ernennung von Rahm Emanuel. In seinem Buch „The Plan: Big Ideas for America” schreibt Emanuel:

„Es ist Zeit für einen echten Patriot Act der den Patrioten in uns allen herausbringt. Wir schlagen einen universalen Zivildienst für jeden jungen Amerikaner vor. Bei diesem Plan werden alle Amerikaner zwischen 18 und 25 aufgefordert werden, ihrem Land zu dienen indem sie drei Monate Grundausbildung, Vorbereitung in ziviler Verteidigung und Gemeindedienst durchlaufen .“


Das Buch hält außerdem fest:

„Manche Republikaner werden über individuelle Freiheit jammern, jegliche Wahrscheinlichkeit ausschließen dass man Leute entscheiden lassen könnte, aus dem universellen Bürgerdienst auszusteigen.“


Emanuel ist auch ein enthusiastischer Unterstützer des United States Public Service Academy Act, eine 2006 gegründete Lobbygruppe welche die Gründung einer Akademie für den Bürgerdienst nach dem Vorbild der Militärakademien bewirbt. Ein Jugendcorps dessen Studenten trainiert werden würden im „Zivilpraktikum in den Streitkräften“.

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