Archiv für 23. April 2009

By Jeff Johnson
CNSNews.com Congressional Bureau Chief
gunowners.org

28 September 2008


Der Author der umfassendsten und kontroversesten Forschung über den Gebrauch von Schusswaffen durch Bürger gegen Kriminelle verteidigte am Montag seine neueste Arbeit in Washington. (mehr …)

Die bewusste Voreingenommenheit der Medien gegen Schusswaffen (Teil II)

Veröffentlicht: 23. April 2009 von infowars in Propaganda, USA, Waffen
Schlagwörter:

Schusswaffen

By Jeff Johnson
CNSNews.com Congressional Bureau Chief
gunowners.org

28 September 2008

Falscher Eindruck durch Berichte über Kinder, die mit Schusswaffen getötet wurden


Lott argumentiert darüberhinaus dass die Berichterstattung über Kinder, die unbeabsichtigt durch Schusswaffen sterben, ebenso irreführend sei.

„Der Eindruck den man gewinnt […] ist dass man natürlich von jungen Kindern spricht, die zu Hause an unbeabsichtigten Schüssen sterben und dass man über etwas spricht das im Prinzip in epidemischen Raten vonstatten geht,“


sagte Lott.


„[Aber] im Jahr 1999, das letzte Jahr für das Daten verfügbar waren als ich das Buch geschrieben hatte, gab es 31 unbeabsichtigte Todesfälle durch Schusswaffen in den Vereinigten Staaten, bei denen Kinder jünger als zehn Jahre involviert waren.“


„Wenn man diese 31 Fälle untersucht, dann gab es letztendlich sechs Fälle in den Vereinigten Staaten in dem Jahr, wo ein Kind unter zehn sich entweder selbst oder ein anderes Kind unbeabsichtigt erschossen hatte,“


fügte er an.
Wieder erkannte Waldman die augenscheinliche Verzerrung an, schrieb sie jedoch dem Verlangen zu, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen, nicht einer Voreingenommenheit gegenüber Schusswaffen:

„Kinder werden von Journalisten quasi als simples Mittel benutzt um ihren Neuigkeiten Emotion und Drama zu verleihen.“


„Man fragt sich, weshalb erschossene Kinder mehr Aufmerksamkeit erhalten als andere Todesarten.“

„Ich denke das ist so weil es tragisch und voller Gewalt und dramatisch zur gleichen Zeit ist und dies sind all die Dinge zu denen Nachrichten sich hingezogen fühlen.“


Aber Lott glaubt, dass die unfaire Medienberichterstattung zu der Akzeptanz der falschen Statistik in der Bevölkerung führt, laut der „neun Kinder pro Tag durch Schusswaffen sterben“; eine Statistik die von Gruppen gegen das Recht auf Waffenbesitz geschaffen wurde. Laut Daten in den Uniform Crime Reports des FBIs wäre es für die „neun Kinder pro Tag“ notwendig, „Kinder“ bis 24 Jahre miteinzubeziehen, abhängig von dem Jahr das für die Analyse herangezogen wird. Über 50 Prozent von diesen neun pro Tag sind junge Erwachsene die erfolgreich einen Selbstmord versuchen. Von den verbleibenden Schusswaffen-Opfern zwischen 17 und 24 Jahren waren 70 Prozent zum Zeitpunkt ihres Todes in kriminelle Aktivitäten verwickelt. Die tatsächliche Rate von „Kindern“, die durch unbeabsichtigte Schüsse in gesetzestreuen Haushalten sterben, ist „im Prinzip Null“, argumentierte Lott bei Unfällen mit Schusswaffen, in welche Kinder unter zehn Jahre verwickelt sind.

„Wir sprechen über etwas das ungefähr so ist, als würden Kinder in diesen Haushalten an Blitzschlägen sterben,“


erklärte Lott.


„In dem Ausmaß in dem diese seltenen [unbeabsichtigten Erschießungen von Kindern] stattfinden, treten sie in überwältigendem Anteil in [Haushalten] auf in denen ein erwachsener Vorbestrafter unbeabsichtigt die Waffe abfeuert.“


Die Statistiken, die Lott von dem Center for Disease Control und dem Center for Disease Prevention sammelte über die Todesursachen bei Kindern unter zehn Jahren im Jahr 1999, stützen seine Ansicht:

Unfälle mit Kraftfahrzeugen                                             1260

Unbeabsichtigte Brände in Wohnräumen                        484


Fußgänger die durch Fahrzeuge getötet werden            370


Ertrinken in Badewannen                                                     93


Unfälle mit Fahrrädern                                                          81


Unbeabsichtigtes Abfeuern
einer Schusswaffe                                                                 31


Unbeabsichtigtes Abfeuern
einer Schusswaffe durch ein
Kind unter zehn Jahren                                                            6


Beim Betrachten von Daten aus den Jahren von 1995 bis 1999 entdeckte Lott nur fünf bis neun Fälle pro Jahr, in denen ein Kind sich selbst oder ein anderes Kind erschoss.

„Ob nun fünf oder neun oder sechs oder 31, offensichtlich wäre es weitaus besser wenn es null wären, aber ich denke dass hier etwas Perspektive notwendig ist,“


argumentierte er.


„Man muss bedenken dass es rund 90 Millionen Amerikaner gibt die Schusswaffen besitzen; dass rund 40 Millionen Kinder in dieser Altersgruppe sind.“


„Es fällt einem ziemlich schwer irgendein anderer Gegenstand ein der derartig häufig in amerikanischen Haushalten besessen wird der auch nur annähernd eine ähnliche Gefährlichkeit hat, der eine derartig niedrige Rate von unbeabsichtigten Todesfällen hat.“


„Es gibt genauso viele Kinder oder mehr, die jedes Jahr auf Bauernhöfen sterben weil sie in Mähdrescher geraten sind, als Kinder die unbeabsichtigt andere Kinder töten.“

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Ein kleines rotes Licht

Von URI AVNERY, 21. April 2009 –

VIELLEICHT ist Avigdor Lieberman nur eine vorübergehende Episode in der Geschichte des Staates Israel. Vielleicht wird das Feuer, das er anzuzünden versucht, nur kurz flackern und von selbst wieder ausgehen. Oder vielleicht werden auch die schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen ihn und die daraus resultierenden polizeilichen Ermittlungen dazu führen, dass er von der öffentlichen Bühne entfernt wird.

Aber auch das Gegenteil ist möglich. Letzte Woche versprach er seinen Gefolgsleuten, dass ihn die nächste Wahl an die Macht bringen werde.

Vielleicht wird sich Lieberman als „Israbluff“ entpuppen (ein Ausdruck, den er selbst gerne anwendet) und enthüllen, dass hinter der furchtbaren Fassade nichts anderes steckt als ein gewöhnlicher Hochstapler.

Vielleicht wird dieser Lieberman tatsächlich verschwinden und durch einen anderen, womöglich Schlimmeren ersetzt werden.

Auf jeden Fall sollten wir uns mit dem Phänomen, das er repräsentiert, offen auseinandersetzen. Wenn jemand glaubte, seine Äußerungen klingen faschistisch, dann sollte man sich fragen: besteht die Möglichkeit, dass in Israel ein faschistisches Regime an die Macht kommt?

weiter…