Jay Rockefeller: Internet ist die „nationale Gefahr Nummer eins“

Veröffentlicht: 3. April 2009 von infowars in internet, internet 2, Zensur
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Rockefeller

Kurt Nimmo
Infowars
March 23, 2009

Laut dem ehemaligen Vorsitzenden des Geheimdienstkomitees des Senats, dem Großenkel von John D. Rockefeller und Enkel von Banker David Rockefeller, namens Jay Rockefeller, repräsentiert das Internet eine ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit. Rockefeller steht nicht alleine da mit dieser Ansicht. Seine Einschätzung, dass das Internet die „nationale Gefahr Nummer eins“ sei, wird geteilt vom ehemaligen Director of National Intelligence Mike McConnell sowie von Obamas derzeitigem Direktor Admiral Dennis C. Blair.

„Es bringt einen wirklich beinahe dazu die Frage zu stellen, ob es nicht besser gewesen wäre wenn wir das Internet niemals erfunden hätten,“


sinnierte Rockefeller während der Anhörung zur Amtsbestätigung von Gary Locke (siehe Video), Obamas Wahl für das Amt des Handelsministers. Er zitierte dann die fragwürdige Zahl von drei Millionen Cyber-Attacken, die jeden Tag gegen das Verteidigungsministerium liefen.

„Jeder wird angegriffen, jeder kann es tun. Leute sagen: Naja, das sind China und Russland, aber irgendein junger Mensch in Lettland könnte das gleiche tun.“

Die Aussagen von Jay Rockefeller zeigen entweder einen verblüffenden Grad der Uninformiertheit oder der Irreführung. Seit den Anschlägen des elften Septembers erhöhte die Regierung die Panimmache im Bezug auf Cyber-Angriffe und sogenannten Cyber-Terrorismus, eine außerhalb der Gedankenwelt von
Sicherheitsexperten und Politikern beinahe nonexistente Bedrohung. Seit 9/11 wurde nicht ein Fall von Cyber-Terrorismus gemeldet.

„Cyber-Attacken auf wichtige Teile der nationalen Infrastruktur sind nicht ungewöhnlich, aber sie wurden nicht von Terroristen durchgeführt und sollten nicht die Art von Schaden hervorrufen die als Cyber-Terrorismus einzustufen wären,“


schreibt Gabriel Weimann, Autor von Terror on the Internet.

„Nuklearwaffen und andere prekäre militärische Systeme, sowie die Computersysteme der CIA und des FBI haben ‚Luftbrücken‘, was sie für Hacker von außerhalb unerreichbar macht.

Systeme im privaten Sektor sind meist weniger gut geschützt, aber sie sind Angriffen bei weitem nicht schutzlos ausgeliefert und albtraumhafte Geschichten über ihre Verwundbarkeit sind zumeist größtenteils zweifelhaft.“


James Lewis vom Center for Strategic and International Studies verlautbart:

„Der Himmel stürzt nicht herab und Cyber-Waffen scheinen nur geringen Wert zu besitzen für Angriffe auf die Macht des Landes oder für die Einschüchterung von Bürgern,“

Sogenannte Cyber-Terroristen stellen eine weitaus geringere Gefahr dar als Regierungen: China und Australien haben kürzlich drakonische neue Zensurmaßnahmen eingeführt. Brasilien, Dänemark, Kanada, Finnland, Irland, Italien, Israel, Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Deutschland und viele andere Länder führen ebenfalls eine Zensur der Internetfreiheit ein. Eine weitere Bedrohung stellen die IT- und ISP-Konzerne dar. Große ISP-Konzerne führen künstliche Limits für Datenverkehr ein und blockieren bestimmte Webseiten. 2005 wurde AOL Time Warner dabei ertappt, den Zugang zu allen großen Webseiten von Alex Jones in den Vereinigten Staaten zu blockieren.

Weitere Beispiele sind der ISP Tiscali in Großbritannien, dessen Kunden kein Material über die Bombenanschläge von 7/7 erreichen können sowie Googles anhaltende Zensur von Informationen über 9/11.

Mehrere bekannte Zeitungen sind kürzlich pleite gegangen, die Einschaltquoten der politischen TV-Sendungen fallen beständig und das Vertrauen in die Massenmedien ist so gering wie noch nie.
Je mehr Leute ihre Informationen über das Internet beziehen, umso mehr werden die Regierungen Angst einsetzen um das Medium als einen Rückzugsort für Terroristen, Pädophile und andere Übeltäter zu porträtieren.

Vergangene Woche erhielt CNet

„die Zusammenfassung eines Vorschlags von den Senatoren Jay Rockefeller (D-W.V.) und Olympia Snowe (R-Maine), welcher ein Büro des Beraters für nationale Cyber-Sicherheit schaffen würde; Teil des Executive Office of the President. Dieses Büro würde die Befugnis erhalten, ‚wichtige‘ Computer-Netzwerke vom Internet abzukoppeln wenn angenommen wird dass jene in Gefahr wären, von einer Cyber-Attacke getroffen zu werden.“


Kommentare
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