Archiv für März, 2009

Die NATO und der erste Krieg nach 1945 in Europa

Veröffentlicht: 31. März 2009 von infowars in Deutschland, EU, Krieg, Völkermord
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Vorgestern war der 10. Jahrestag des Beginns der NATO-Bombardierung der Bundesrepublik Jugoslawien, der Anfang des sogenannten Kosovokriegs. Dieser Krieg war der erste Krieg in Europa nach 1945, obwohl niemand mehr einen Krieg in Europa wollte. Es war auch der erste Krieg an dem sich die Bundeswehr offensiv beteiligt hat, obwohl sie angeblich nur der Verteidigung Deutschlands dienen soll. Hat Jugoslawien Deutschland angegriffen? Gab es einen Verteidigungsfall?

Es war auch der erste Krieg den die Roten und Grünen unterstützt haben, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt angeblich gegen Kriege waren. Ausgerechnet die Pazifisten in ihren Reihen haben vehement den Krieg verlangt, wahrscheinlich weil sie gerade an der Regierung waren und sich als die „Guten“ gesehen haben. Es sieht aus wie wenn es „gute“ und „schlechte“ Kriege gibt. Demnach sind die Pazifisten nur gegen die schlechten Kriege. Also war der NATO-Krieg gegen Jugoslawien ein guter Krieg in ihren Augen.

Die NATO-Aggression gegen Serbien wurde mit Propagandalügen durch die Medien den Westeuropäern verkauft. Die Menschen wurden durch die NATO und den sogenannten demokratischen Regierung belogen und hinters Licht geführt, in dem man einen absurden Begriff benutzte der völlig widersinnig ist: Der humanitäre Krieg.

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Die britische Innenministerin Jacqui Smith plant eine neue, umfassendere Antiterror-Strategie. Ein Teil davon wird sein, rund 60.000 Zivilisten im richtigen Umgang mit terroristischen Bedrohungen zu schulen.

In Bezug auf die neue Strategie sagte Premierminister Gordon Brown, auch Zivilisten müssten in Bezug auf die Bedrohung durch al Qaida-Terroristen „jederzeit wachsam“ sein, da diese „entschlossen sind, ohne Warnung massenhaft Menschen zu töten, unter anderem durch Selbstmordattentate.“ Daher sei es nicht mehr nur Aufgabe der Polizei, Sicherheitskräfte, Geheimdienstmitarbeiter und Soldaten, mit dieser Bedrohung umzugehen, sondern auch Rettungskräfte, Kommunalpolitiker, Unternehmen und andere Gruppen müssten in die neue Antiterror-Strategie mit einbezogen werden. Brown betonte, es sei die Pflicht aller Briten, sich gegen Menschen zu stellen, die „Gewalt befürworten und Hass predigen“. Er sagte außerdem, es sei momentan die wichtigste Aufgabe überhaupt, Großbritannien vor dem Terrorismus zu schützen.

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Vaclav Klaus warnt vor der Sowjetisierung Europas

Veröffentlicht: 24. März 2009 von infowars in Diktatur, EU, Kommunismus, Russland

Das Oberhaupt der Tschechischen Republik, welche auch die Präsidenschaft der EU zurzeit inne hat, warnt vor der Gefahr einer Sowjetisierung Europas, die alle Aspekte der Gesellschaft mit Gesetzen regulieren will, und einen völligen Mangel an Demokratie und Transparenz zeigt.

In einem Interview mit der britischen Zeitung The Sunday Times hat Präsident Vaclav Klaus das Regime in Brüssel mit den untergegangenen kommunistischen Diktaturen Osteuropas verglichen.

“Meine Kritik basiert auf meiner Empfindlichkeit gegenüber allen Versuche die Freiheit und Demokratie einzuschränken, und es hat damit zu tun, dass ich für die meiste Zeit meines Lebens in einem politischen, sozialen und ökonomischen System gelebt habe, welches nicht frei und nicht demokratisch war”, sagte er.

Klaus meint damit, die Politiker wollen aus der EU ein künstliches Gebilde schaffen, ähnlich wie die frühere Sowjetunion, wo die Mitgliedländer nichts mehr zu sagen haben und zentral aus Brüssel von nicht gewählten Kommissaren geführt werden, was ja tatsächlich schon der Fall ist.

Klaus übte auch Kritik an Gordon Browns Versuch am G20 Gipfel in London eine europäische Lösung für die globale Wirtschaftskrise durchzudrücken, welche die Probleme nur noch schlimmer macht.

Der 67 jährige Klaus, ein studierter Ökonom und erfolgreicher Finanzminister nach dem Fall des Kommunismus sagte, er glaubt Browns Plan für mehr regulierende Überwachung des Finanzsystems würde nichts bringen. Stattdessen sollte man den Unternehmen und Märkte freie Hand lassen.

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Nachdem die US- und die britische Regierung ein Warnsystem eingeführt haben, gab es niemals Entwarnung

Wenn man einmal ein System eingeführt hat, das die Gefährdung durch Terrorismus öffentlich meldet, so scheint die Tendenz der Bürokraten dahin zu gehen, das Altbewährte beizubehalten, geschehe, was wolle – oder was nicht geschieht.

Seit Jahren pflegt die US-Regierung der Bevölkerung durch das „Homeland Security Advisory System“ mitzuteilen, dass die Gefahr von Terroranschlägen in den USA unverändert „erhöht“ ist, was schön in der Mitte liegt. Vor sieben Jahren am 12. März 2002 eingeführt, hielt man es für angemessen, höchstens mal kurzfristig die Warnstufe zu erhöhen, sie aber nie auf „mäßig“ oder „gering“ zu senken (Kampf zwischen Zivilisation und Chaos). Bezeichnenderweise ist nicht vorgesehen, dass es kein Terrorrisiko gibt. Sieben Mal wurde von „gelb“ auf „orange“ (hohes Risiko) und einmal für 3 Tage im August 2006 auf „rot“ erhöht.

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Oberlandesgericht: Forenbetreiber haften nicht

Veröffentlicht: 24. März 2009 von infowars in internet, Zensur

Der Betreiber der Rezeptesammlung Marions-Kochbuch hat in der Vergangenheit zahlreiche Seitenbetreiber abgemahnt.

Sucht man mit Hilfe einer Suchmaschine nach einem guten Bild eines Nahrungsmittels, beispielsweise nach einem Brötchen, so landet man nicht unschnell bei marions-kochbuch.de. Um einen Artikel oder einen Forenbeitrag aufzuhübschen, greift man schnell zu den dort gefundenen Bildern – ohne auf das Urheberrecht des Autors zu achten. (mehr …)

Die Deutsche Telekom AG wehrt sich als einziger Provider noch immer gegen die geplanten Zensurmaßnahmen. Ohne Sicherheiten und entsprechende Rechtsgrundlagen werde es keine Zusammenarbeit geben.

In den fünf Tagungen der Arbeitsgruppe aller acht großen Internet Service Provider kam man bisher zu keinem eindeutigen Ergebnis. Seit Mitte Januar wird in diesen Sitzungen die Frage nach der Zustimmung und Umsetzung der Zensur von Seiten mit kinderpornografischem Inhalt verhandelt. Während man bisher erst von manchen ISP ein „Ja“ erhielt, stellt sich allen voran die Telekom noch immer quer. Ohne eine entsprechende Rechtsgrundlage und Sicherheiten von seiten der Gesetzgebung verweigert man hier die Umsetzung dieser Sperre. Der Kölner Stadt-Anzeiger beruft sich bei diesen Informationen auf einen Vermerk des Bundesinnenministeriums. So sei bislang „nicht durchgängig die Bereitschaft zum Blockieren kinderpornografischer Seiten auf vertraglicher Basis“ gegeben.

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Mich wundert es nicht, daß der Bilderberger Joffe von der Zeit nichts gegen Attac unternimmt.

Schließlich sammelt Attac die „oppositionellen“ Geister und dreht sie zuverlässig in Richtung gewünschter NWO.

Zitat:
„Die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) in New York hat gestern einstimmig die Einführung eines neuen Weltwährungssystems beschlossen.“ (mehr …)

Wollen Sie Einbrechern die Arbeit erleichtern? Wollen Sie noch mehr von Ihrer Privatspähre aufgeben? Der US-Internetkonzern »Google« fährt derzeit durch Deutschland, um in vielen Regionen Haus für Haus und Straße für Straße abzufilmen und ins Internet zu stellen. Damit sollen virtuelle Statdrundgänge ermöglicht werden. In Deutschland läuft das Projekt unbeirrt fort – in der Schweiz und in Großbritannien aber bekommen die »Google«-Fahrzeuge derzeit heftigen Gegenwind. Denn die Privatsphäre vieler Menschen wird mitunter brutal verletzt.

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Stadt Wien unterstützt Gentech-Offensive bei Kindern mit 100.000 Euro, massive Förderung der Lobby-Organisation Dialog Gentechnik durch drei Bundesministerien Wien

(20. März 2009). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 deckt auf, dass die Stadt Wien erhebliche Steuergelder in Projekte der Pro-Gentechnik-Organisation „Dialog Gentechnik“ fließen lässt. Vergangenen Freitag beschloss die Stadt Wien Mittel in Höhe von 100.000 Euro für ein Projekt mit folgender Zielsetzung: „Die Wissenszweige Gen- und Biotechnologie werden so lebendig und nachhaltig vermittelt und somit eventuell bestehende Unsicherheiten/ Ängste abgebaut“, so die Tagesordnung des Finanzausschusses. „Der Verein Dialog Gentechnik tritt immer dann öffentlich in Erscheinung, wenn man Protagonisten benötigt, die die Gefahren der Gentechnik verharmlosen. Kritische Studienergebnisse zur Gentechnik in der Landwirtschaft werden verschwiegen, heruntergespielt oder als nicht wissenschaftlich und fehlerhaft bezeichnet. Diese Organisation jetzt mit Steuergeldern zu unterstützen und mit gefärbten Informationen vor allem auf Kinder und Jugendliche los zu lassen, ist verantwortungslos“, so Jens Karg, Gentechniksprecher von GLOBAL 2000. „Offiziell besteht in Österreich ein Konsens über die kritischen Haltung gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft und das aus gutem Grund. Wenn die Gentech-Lobby nun anstelle der kritischen Risikoforschung vom Steuerzahler finanziert wird, dann ist dies ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für die gute heimische Landwirtschaft und für gesunde Lebensmittel stark machen“, so Karg weiter.

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Wieder einmal, doch nicht ganz so gelähmt wie früher, sitzt die Republik vor einem Blutbad ohne nachvollziehbares Motiv, mutmasslich gefälschten Beweisen die durch Einzelpersonen in den Polizei- und Geheimdienstbehörden mit Verbindungen zu gewissen Reportern lanciert werden, einem Einzeltäter der noch am Abend mit Foto als Schuldiger in allen Gazetten steht und einer Bande skrupelloser „Parteien“, deren Funktionäre versuchen aus dem Leid von Menschen Kapital zu schlagen. (mehr …)


Am Samstag wird sich die am 27.September vor einer verdienten Wahlniederlage stehende Bundesregierung nach Winnenden aufmachen. Neben der Kanzlerin werden auch der ehemalige IWF- und jetzige Bundespräsident Köhler erwartet, ebenso 100.000 Menschen die nicht mehr nach einer Antwort auf die Fragen nach dem Tod von , sondern nur noch nach Trost suchen.

Den gibt´s hier nicht. Da müssen Sie leider woanders suchen.
Wir haben da nämlich gerade damit zu tun, wovor sich die zuständigen Ermittlungsbehörden nicht nur drücken, sondern was sie versuchen aktiv zu sabotieren: Ermittlungen.

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Die Regierungskoalition will künftig die heimliche Online-Durchsuchung auch für die Aufklärung schwerer Verbrechen erlauben. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung in ihrer Samstagsausgabe. Wolfgang Bosbach, der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte gegenüber dem Blatt, dass noch in dieser Legislaturperiode eine Änderung der Strafprozessordnung vorgenommen werden solle. Ein entsprechender Entwurf der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) liege bereits vor. [Update: Allerdings will Zypries vorerst wohl die Online-Durchsuchung nur in Form der Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) zulassen, die zum Abhören von VoIP vor der verschlüsselten Übertragung eingesetzt wird.]

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Großbritannien: War on Activism?

Veröffentlicht: 22. März 2009 von infowars in Diktatur, Großbritannien, Polizeistaat, Zensur

Ein in Großbritannien veröffentlicher Bericht eines Teams von Rechtsanwälten kritisiert, dass britische Autoritäten auch friedliche Aktivisten oft unter Druck setzen und an der Ausübung ihrer Rechte hindern.

Verfasst haben den Bericht diejenigen Rechtsanwälte, die als „legal support“ beim Kingsnorth Climate Camp, einer vor allem dem Umweltschutz gewidmeten Protestveranstaltung, eingesetzt wurden. Der Bericht trägt den Titel „Policing of the Kingsnorth Climate Camp: Preventing Disorder or Preventing Protest?“ und kommt zu einem sehr kritischen Bild von den eingesetzen Polizisten und deren Verhalten. Mittlerweile befasst sich auch die Politik mit dem Thema: David Howarth, Parlamentsabgeordneter und Mitglied der oppositionellen Liberal Democrats, berief eine Sitzung in Westminster ein, um den Bericht zu präsentieren und zu diskutieren.

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USA: Der Amoklauf und der Einsatz von Soldaten

Veröffentlicht: 22. März 2009 von infowars in Kriegsrecht, Militär, Schulmassaker, USA

In den USA wird gerade ein Einsatz von Soldaten zur Unterstützung der Polizei geklärt, nur ein Symptom für die allerorten versuchte Aufweichung der Grenze zwischen Polizei und Militär.

Während in Deutschland die Politiker diskutieren, ob Verbote von Killerspielen und Internetseiten, Früherkennung oder eine Verschärfung des Waffengesetzes eine sinnvolle Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden vom 11. März sein könnten, hat der kurz davor stattgefundene Amoklauf in den USA eine neue Dimension eröffnet. Am 10 März war der 28jährige Michael McLendon in Samson, Alabama, losgezogen, hat 10 Menschen getötet und sich anschließend selbst erschossen. Während des Amoklaufs wurden auf den Straßen 22 Soldaten und ein Offizier aus Fort Rucker eingesetzt, offenbar ohne wirkliche Autorisierung und in Verletzung von Gesetzen.

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Der Finanzkrieg verändert die Welt. Danach wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Doch wie wird die neue  Welt aussehen? Eine „New-“ oder „One-World-Order“?  Oder kommt  die Wende zum Besseren?
Plädoyer für „Many-Worlds-Many-Orders“ – Manifest für die Freiheit.

Many-Worlds-Many-Orders – Manifest für die Freiheit

Oder: Die Macht des Geldes. Gestern, heute – und morgen?

James Ferguson

Armut macht unfrei

Waren womöglich die beiden Weltkriege dieses Jahrhunderts von der Finanzwelt in Kauf genommene Ereignisse?


Das Dritte Reich war die extremste Form an sichtbarem Totalitarismus, den die Menschheit bisher hervorgebracht hat. Diese Apokalypse hätte vielleicht verhindert werden können, wenn es gelungen wäre, die Finanzierungsquellen des Nationalsozialismus in den 20er und 30er Jahren zu neutralisieren. (mehr …)

Der Geldbetrug der FED soll durch eine neue Währung globalisiert werden. USA wollen Euro und Yen schwächen, um  als letzte Rettung eine von den Amerikanern dominierte Weltwährung einführen zu können. Der Einsatz dieses Machtmittels soll sicherstellen, dass der Verursacher der Weltfinanzkrise als der große Gewinner aus dieser hervorgeht.

Lockerung der Geldpolitik

Nachdem die unter Überdruck stehende amerikanische Kredit- und Immobilien-Bubble platzte, ist der amerikanischen Wirtschaft die Puste ausgegangen. Die jahrelang kultivierte Maßlosigkeit hat als viraler Effekt zur nahezu vollständigen Entwertung vieler Aktienvermögen geführt, ein Prozess der durch das Nachlassen der Kaufkraft der Babyboomer-Generation noch weitere zukünftige Fallorgien an den Weltbörsen auslösen dürfte.
Um die Deflation zu bekämpfen soll jetzt die quantitative Lockerung der Geldpolitik (Quantitative Easing) Abhilfe schaffen. Nachdem die Leitzinsen auf nahezu Null gesenkt wurden, benötigt Ben Bernanke neue Wunderwaffen. Neben der Vermeidung von Deflation sind die Maßnahmen der Fed vor allem darauf fokussiert, die Bedingungen an den Kreditmärkten zu verbessern. Jedoch zeigen die umfangreichen Leitzinssenkungen, Liquiditätsmaßnahmen der Fed und die Rekapitalisierung des Bankensystems bisher wenig Erfolg. Jetzt soll die Lockerung der Geldpolitik die sich beschleunigende konjunkturelle Abwärtsdynamik abbremsen.
Nachdem die Fed zunächst Staatsanleihen aus ihren eigenen Beständen verkaufte, um zu verhindern, dass sich die zusätzliche Kreditvergabe an das Bankensystem in einer Ausweitung ihrer eigenen Bilanz niederschlägt, war dies mit der Insolvenz von Lehman Brothers nicht mehr möglich. Durch den Bankrott der Investmentbank blieb der Fed kein anderes Mittel, als die sukzessive Ausweitung ihrer Bilanz. Um Mittelabzüge aus den Geldmarktfonds zu verhindern, wurde der Markt für Commercial Paper zielgerichtet mit Liquidität unterstützt.

Australische Internet-Sperrliste in der Debatte

Veröffentlicht: 22. März 2009 von infowars in Deutschland, internet, Zensur

Eine von Wikileaks veröffentlichte australische Blacklist mit rund 2400 aufgeführten Webseiten hat die Debatte über Sinn und Unsinn der Sperrtechnik neu entfacht. Gegner der hierzulande unter anderem von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) befürworteten Sperre problematischer Inhalte sehen sich darin bestätigt, dass eine solche Liste unbescholtene Angebote treffen kann. Befürworter der Sperrlistentechnik bewerten die veröffentlichte Sperrliste hingegen als Teil einer gezielten Desinformationskampagne.

Hintergrund des australischen Informationslecks ist eine politische Debatte, ob in Down Under ein System eingeführt werden soll, mit dem sich der Zugriff auf kinderpornographische Angebote verhindern lässt. Die entsprechende Liste mit offiziell angegebenen 1061 Adressen wird seit einiger Zeit von der Aufsichtsbehörde Australian Communications and Media Authority (ACMA) geführt. In einer ersten Stellungnahme hat die ACMA die von Wikileaks veröffentlichte Liste als Fälschung bezeichnet. Auch der australische Kommunikationsminister Stephen Conroy hat die Liste als „grob irreführend“ kommentiert. Dessen ungeachtet kündigte er gegenüber dem Sidney Morning Herald die Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung an, weil die Veröffentlichung einer solchen Liste generell ein krimineller Akt sei.

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Geheime australische Internetzensurliste veröffentlicht

Veröffentlicht: 22. März 2009 von infowars in internet, Zensur
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Die australische Regierung hat beschlossen, den Zugang zum Internet zu zensieren, selbstverständlich mit der Ausrede, es geht um den Schutz der Bevölkerung, speziell der Minderjährigen. Nur, das unvermeidliche ist jetzt passiert – die top-geheime australische schwarze Liste aller verbotenen Webseiten ist in die Öffentlichkeit gelangt, bevor die Zensur überhaupt in Kraft getreten ist. Jetzt wollen alle Australier wissen, welche Seiten die Regierung ihnen vorenthalten will.

Die Liste beinhaltet 2’395 Webseiten, wobei es bei der Hälfte gar nicht um Kinderschändung geht. Es sind Seiten dabei wie Online-Poker, Fetisch, religiöse Randgruppen aus dem satanischen und auch christlichen Bereich, dann Wikipedia- und Youtube-Seiten, Schwulen- und Hetero-Porno Seiten, ein Reisebüro und sogar eine Seite eines Zahnarztes aus Queensland.

Die australische Regierung testet gerade die Technologie um das Internet für ihre Bürger zu „filtern“. Die Liste sollte an alle Internet Service Provider des Landes geschickt werden, nur dann wäre sie ganz bestimmt an die Öffentlichkeit gelangt. Es ist überraschend, dass es schon vorher passiert ist.

Bjorn Landfeldt, ausserordentlicher Professor an der Universität von Sydney, zuständig für Technologie, sagte der Zeitung Sydney Morning Herald, die Veröffentlichung ist der schlimmste Albtraum für Eltern, denn neugierige Kinder werden nach der Liste jetzt suchen.

Sie stellt eine konzentrierte Enzyklopedie der Verdorbenheit und möglichen sehr gefährlichem Material dar.” Aber er erzählte der Zeitung, die das Dokument eingesehen hat, “Es sieht für mich aus, wie wenn praktisch alles potenziell auf die Liste kommen kann.

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Mehr als 1,1 Millionen Telefonate sollen Polizei und Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr zur Verbrechensbekämpfung alleine in Berlin abgehört haben – das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent. Im Jahr zuvor waren es lediglich 937000 mitgeschnittene Telefonate. Ziel der Aktion waren vor allem Schmuggler und Drogenhändler.

511 Mitarbeiter haben dabei 1052 verschiedene Telefonanschlüsse überwacht. Die Gesamtzahl der belauschten Personen sei gesunken, während die Zahl der abgehörten Anschlüsse stieg. Zur Verschleierung ihrer Aktivitäten sollen viele Kriminelle mehrere Telefonanschlüsse und Prepaid-Handys benutzen. Die Zahl der erfolgreichen Festnahmen aufgrund des Berliner Lauschangriffs ist unbekannt, zahlreiche Verfahren seinen dadurch aber beschleunigt worden.

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