Obamas Folterverbot erlaubt Folter

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Folter, Menschenrecht, Obama, USA

Wenn Sie noch schwer atmend auf dem Brett liegen und Ihr Folterknecht sich über sie beugt, dann ist es Ihnen ziemlich egal, ob er Amerikaner ist oder lediglich von den USA ausgebildet und bezahlt wurde. Als Präsident Obama diese Woche entschieden erklärte, daß „die USA nicht foltern“, glaubten viele Leute fälschlicherweise, daß diese Praxis damit vollständig aufgegeben würde. Tatsächlich ordnete er ihr nur eine neue Stellung zu.

Obamas Anordnungen ermöglichen weiterhin die Praxis des Folterns und würden sogar eine Ausweitung von durch die USA geförderte Folter decken

Obamas Verordnung verbietet einigen – nicht allen – US-Beamten zu foltern, aber sie verbietet keinem von ihnen, ihn selbst eingeschlossen, Folter im Ausland zu unterstützen und zu fördern.

Tatsächlich berührt seine Änderung der diesbezüglichen Politik  nur einen kleinen Prozentsatz der Folter, die den USA zuzurechnen ist und könnte in vollständiger Übereinstimmung mit einem weltweiten Ansteigen von US-gedeckter Folter stehen.

Der Dreh liegt in dem Umstand, daß Amerika seit Vietnam, als US-Streitkräfte oft selbst folterten, dazu übergegangen ist durch Stellvertreter zu foltern, indem es Ausländer dafür bezahlte, ausrüstete, ausbildete und anleitete und in der Regel sorgfältig darauf achtete, daß Amerikaner wenigstens einen diskreten Schritt von der unappetitlichen Praxis entfernt blieben.

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