Archiv für 1. Februar 2009

AJ

Alexander Benesch
infokrieg.tv
30. Januar 2009

Mit seinem auf Telepolis veröffentlichten Artikel mit der Überschrift „Die Verschwörungsindustrie“ erweckte Nick Abbe bereits den Eindruck eines Kartenspielers, der von Beginn an die Regeln festsetzen und sie je nach Bedarf ändern möchte. Die sachliche Diskussion über den Wahrheitsgehalt der Recherchen eines Alex Jones wurde weitläufig vermieden, trotzdem sahen wir gleichzeitig weitaus mehr als eine gigantische persönliche Attacke, nämlich eine breitgefächerte Verurteilung sogenannter „Verschwörungs- theorien“. Letzterer Begriff ist bereits Doppelstandard Nummer eins, denn für Abbe sind die Presseerklärungen der US-Behörden sowie Ermittlungen, welche Regierungen gegen sich selbst führen dürfen, a priori um einiges glaubhafter als die Untersuchungen unabhängiger Medien. Meine eigene Auseinandersetzung mit dem Artikel erreichte zwar weitaus weniger Leser, veranlasste Abbe jedoch nichtsdestotrotz, eine Rechtfertigung zu schreiben die am 26. Januar auf Telepolis mit der Überschrift „Die Wahrheiten des Alex Jones“ veröffentlicht wurde.

Meine Einschätzung, dass es sich bei dem Autor Abbe um einen „Mimofanten“ handelt, i.e. eine Mischung aus Mimose und Elefanten im Porzellanladen, sehe ich nun als bestätigt an. Er verwendet den Begriff „Polemik“ sehr leichtfertig gegen seine Kritiker und zeigt dann wieder direkt im Anschluss, dass er völlig andere Maßstäbe für sich selbst beansprucht. Seine Phrasen wie „Verschwörungsindustrie“, „Nutznießer“ der Anschläge, „Verschwörungs-Makler“ etc. waren bereits so reißerisch wie falsch. Er setzt nun noch eins oben drauf; legen sie ihren intellektuellen Gurt an und halten sie sich fest:

„Infokrieg.tv“ zieht es jedoch vor, diese Tatsachen zu ignorieren und stattdessen die Opfer der Anschläge vom 11.09.2001 zu instrumentalisieren, indem sie als Kronzeugen für die Anklage gegen Skeptiker der kursierenden Verschwörungstheorien aufgerufen werden.“

Nein, dies ist kein Scherz. Nick Abbe leugnet immer noch dass zahlreiche Angehörige der Opfer der Anschläge sowie einige bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten an Ground Zero an der vergifteten Luft erkrankten Menschen ein integraler Teil der 9/11-Wahrheitsbewegung sind. Hier ist etwas Nachhilfeunterricht für Abbe und andere Leute, die in ähnlicher Weise investigative Berichterstatter und Aktivisten als „Szene“ von Internet- Spinnern porträtieren:

911 Chronicles Part I: Truth Rising

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Der Kongressabgeordnete warnt, dass die Zerstörung des Dollars zu einer größeren Depression wie in den 30er Jahren führt

Der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul erklärte, dass man statt der Verabschiedung des jüngst vorgeschlagenen Konjunkturpaketes gleich Kerosin in ein bereits brennendes Feuer kippen könnte.

Paul, der ein Mitglied des Finanzausschusses des Kongresses ist, warnte dass solche Maßnahmen die bereits bestehende Rezession in eine volle Depression umwandeln würde, die vielleicht sogar schlimmer wäre als die in den 1930igern.

Während eines Fernsehinterviews mit CNN erklärte Paul warum diese Konjunkturpakete nach seiner Ansicht zerstörerisch wirken.

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Wer in der deutschen Presse, Politik oder im Militär die Brisanz dieser Affäre erkannt hat, redet entweder über die unwichtigsten Details, übt sich in bizarren Floskeln, schweigt ganz oder ist einigermassen verwirrt.
Dabei ist der Kern dieses beispiellosen Vorgangs folgender:

Befehle des NATO-Militärbefehlshabers Bantz Craddock (auch Chef von EUCOM, Eurasienkommando der US-Streitkäfte) zur Aussetzung von nachrichtendienstlichen Aufklärungsmissionen und gezielten Tötungen von Zivilisten wurden durch seinen direkten Untergebenen Egon Ramms (deutscher Vier-Sterne-General und Kommandeur des „Allied Joint Force Command“ der NATO in Brunssum) verweigert.

Ein deutscher 4-Sterne-General meutert gegen den NATO-Oberbefehlshaber. Ein dickes Ding. (mehr …)

Obamas Folterverbot erlaubt Folter

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Folter, Menschenrecht, Obama, USA

Wenn Sie noch schwer atmend auf dem Brett liegen und Ihr Folterknecht sich über sie beugt, dann ist es Ihnen ziemlich egal, ob er Amerikaner ist oder lediglich von den USA ausgebildet und bezahlt wurde. Als Präsident Obama diese Woche entschieden erklärte, daß „die USA nicht foltern“, glaubten viele Leute fälschlicherweise, daß diese Praxis damit vollständig aufgegeben würde. Tatsächlich ordnete er ihr nur eine neue Stellung zu.

Obamas Anordnungen ermöglichen weiterhin die Praxis des Folterns und würden sogar eine Ausweitung von durch die USA geförderte Folter decken

Obamas Verordnung verbietet einigen – nicht allen – US-Beamten zu foltern, aber sie verbietet keinem von ihnen, ihn selbst eingeschlossen, Folter im Ausland zu unterstützen und zu fördern.

Tatsächlich berührt seine Änderung der diesbezüglichen Politik  nur einen kleinen Prozentsatz der Folter, die den USA zuzurechnen ist und könnte in vollständiger Übereinstimmung mit einem weltweiten Ansteigen von US-gedeckter Folter stehen.

Der Dreh liegt in dem Umstand, daß Amerika seit Vietnam, als US-Streitkräfte oft selbst folterten, dazu übergegangen ist durch Stellvertreter zu foltern, indem es Ausländer dafür bezahlte, ausrüstete, ausbildete und anleitete und in der Regel sorgfältig darauf achtete, daß Amerikaner wenigstens einen diskreten Schritt von der unappetitlichen Praxis entfernt blieben.

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Die datensammelwütigen Briten starten ein neues Projekt: Alle Minderjährigen landen in einer zentrale Datenbank – zu ihrem Schutz. 390.000 Erwachsene dürfen darauf zugreifen.

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United Bandits of Switzerland

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
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… ist die neue Abkürzung für die UBS

In der Schweiz rumort es in der Bevölkerung. Seit bekannt wurde, dass die UBS ihren Angestellten gegen 2 Milliarden Franken an Boni für ihre Leistung 2008 auszahlen will, nachdem sie bereits 11 Milliarden letztes Jahr für 2007 verteilte, hagelt es Proteste. Arroganz, Abzockerei, kein Anstand: Die Mehrheit der Menschen äussert eine klare Meinung – so nicht, UBS!

Ausdruck der Wut, Farbbeutel auf die UBS-Filiale heute in Zug:

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Berlin (AP) Die Bundesregierung hat offenbar die Grundlage für die Verstaatlichung privater Banken gelegt und sich auf Regeln für die Enteignung der bisherigen Besitzer verständigt. Wie die «Süddeutsche Zeitung» (Samstagausgabe) unter Berufung auf einen Entwurf zur Änderung des Bankenrettungsschirms berichtete, müssen sich enteignete Aktionäre auf sehr geringe Entschädigungen einstellen.

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IWF-Chef Strauss-Kahn fordert neue Rettungsrunde für die Banken. „Es ist derzeit effizienter, einen Euro in den Bankensektor zu stecken, als ihn für Brücken oder Schulen auszugeben.“

Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat die Regierungen Deutschlands und anderer Länder aufgefordert, die Probleme imFinanzsektor entschlossener anzugehen. „Es wird keine wirtschaftliche Erholung geben, solange die Banken immer neue Verluste anhäufen. Die Regierungen müssen die Banken sanieren“, sagte Strauss-Kahn der ZEIT.

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Pulverfass Naher Osten: Der Dritte Weltkrieg?

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Israel, Krieg
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Israels nächster Krieg: Heute Gaza, morgen Libanon … –

Im Nahen Osten ist man überwiegend der Meinung, dass der Krieg gegen Gaza eine Ausweitung des Krieges gegen Libanon aus dem Jahr 2006 ist. Fraglos gehört der Krieg im Gazastreifen zu ein und demselben Konflikt.

Außerdem haben Tel Aviv und Washington seit der israelischen Niederlage 2006 nicht von ihrem Vorhaben abgelassen, Libanon in einen Satellitenstaat zu verwandeln.

Premierminister Ehud Olmert teilte Präsident Nicolas Sarkozy während seines Besuches in Tel Aviv Anfang Januar in aller Klarheit mit, dass Israel heute die Hamas im Gazastreifen angreifen und morgen die Hisbollah in Libanon bekämpfen würde.1

Libanon ist weiterhin im Fadenkreuz. Israel sucht nach einer Rechtfertigung oder einem Vorwand, um einen weiteren Krieg gegen Libanon zu beginnen.

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Politik: Ein „neo-cold warrior“ als Rußland-Berater Obamas

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Obama, USA

Michael McFaul wird „senior director“ für Rußland-Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat (NSC)

Nachdem die Besetzung der Kabinettsposten (im Bereich Außen- und Verteidigungspolitik) in der Regierung des neuen US-Präsidenten Barack Obama bereits feststeht, wird nun zügig die Besetzung anderer Posten auf weniger hoher Ebene in der US-Regierung in Angriff genommen. Die Personen aus der zweiten und dritten Reihe mögen nicht so im Licht der Öffentlichkeit stehen wie Außenministerin Hillary Rodham Clinton, Vizepräsident Joseph („Joe“) Biden, Pentagon-Chef Robert Gates, Sicherheitsberater James Jones oder UNO-Botschafterin Susan Rice, doch für die Außen- und Militärpolitik der Regierung sind sie oft nicht weniger wichtig als die Kabinettsmitglieder oder der Sicherheitsberater. Eine dieser Persönlichkeiten wollen wir den Lesern der „Berliner Umschau“ vorstellen.

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Lobbyisten ziehen ins Weiße Haus ein

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Korruption, Obama, Politik, USA

Für den von Obama erlassenen Ethik-Kodex für Mitarbeiter des Weißen Hauses wurden schon einmal erste Ausnahmen geschaffen.

US-Präsient Obama wurde gefeiert, weil er gleich in den ersten Tagen einen Ethik-Kodex eingeführt hat, der Drehtüreffekte bei den Mitarbeitern des Weißen Hauses verhindern soll. Der Kodex unterbindet nicht, dass Lobbyisten oder Mitarbeiter von Unternehmen im Weißen Haus arbeiten dürfen, sie sollen nur mindestens zwei Jahre nicht in Bereichen arbeiten, in denen sie zuvor tätig waren. Ebenfalls untersagt ist, nach Verlassen des Weißen Hauses für zwei Jahre lang mit Mitarbeiter der Dienststelle zu kommunizieren oder Lobby-Arbeit zu betreiben.

NATO-„Drogen- bekämpfung“ zur Ausschaltung der Konkurrenz?

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Drogen
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In der NATO wird über die militärische Bekämpfung der afghanischen Produzenten von Opium und Heroin gestritten. Die Auseinandersetzung wird zur Zeit durch interne Schreiben aus der NATO-Chefetage belebt, aus denen Spiegel Online am 28. Januar erstmals und weltexklusiv zitierte. Doch die zugrunde liegende Kontroverse wird schon seit Monaten ausgetragen. Das jetzt öffentlich bekundete „Entsetzen“ deutscher Parlamentarier muss daher wohl so interpretiert werden, dass sie wichtige Debatten und Entscheidungen verschlafen haben.

Unter dem sensationalistischen, aber sachlich nicht ganz zutreffenden Stichwort „Tötungsbefehl“ hatte Spiegel Online über eine geheime Anweisung des NATO-Oberbefehlshabers John Craddock berichtet. Darin werde befohlen,

„ab sofort offensiv Jagd auf ‚alle Drogenhändler und deren Einrichtungen’ zu machen.

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Seit Tagen die gleichen Bilder. Israelische Jagdbomber des Typs F-16 fliegen über den Gaza-Streifen. Ihre tödliche Fracht, Bomben und Raketen, trifft Stellungen der Hamas ebenso wie zivile Ziele. Apache-Kampfhubschrauber feuern mit Raketen und Kanonen. Israelische Merkava-Kampfpanzer verschießen Granaten. Die überwiegende Zahl der Opfer des Krieges sind Zivilisten.

Deutschland hat mit alledem scheinbar wenig zu tun. „Made in Germany“ steht auf keiner dieser Waffen. Die Kampfflugzeuge kommen aus den USA, ebenso die Kampfhubschrauber. Der Merkava-Panzer wird in Israel hergestellt, ebenso die Schützenpanzer. Ein ähnliches Bild ergibt auch der erste Blick in den jüngsten Rüstungsexportbericht der Bundesregierung. Rüstungsexporte nach Israel scheint es kaum zu geben: Ganze 770.000 € betrug der Wert der Kriegswaffen, die 2007 nach Israel exportiert wurden. Die Genehmigungen für künftige Exporte lagen mit 188.000 € noch niedriger. Wird der deutsche Rüstungsexport nach Israel tatsächlich so restriktiv gehandhabt wie es scheint?

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