Archiv für 31. Januar 2009

Interview mit Hans Weiss über Risiken und Nebenwirkungen des Pharmalobbyismus

Der Journalist Hans Weiss hat sich für die Recherchen zu seinem neuesten Buch „Korrupte Medizin. Ärzte als Komplizen der Konzerne.“ getarnt als Pharma-Consultant auf Symposien und bei Arztbesuchen unter Medikamentenhersteller und Mediziner gemischt. Er ist dabei auf eine hohe Zahl von willfährigen Ärzten gestoßen, die sich für das nötige Kleingeld bedenkenlos für die Interessen der Pharma-Industrie einspannen lassen. Die Gesundheit der Patienten spielt hierbei eine beängstigend geringe Rolle. Telepolis sprach mit dem Autor über Praktiken und Folgen des Pharma-Lobbyismus in Deutschland.

Herr Weiss, haben Sie einen Überblick wie viele Menschen in Deutschland an Nebenwirkungen von Pharmaprodukten leiden und können Sie eine Einschätzung abgeben, wie viele Menschen an diesen Nebenwirkungen sterben?

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»Kontrollpunkte verletzen die Menschenrechte«

Veröffentlicht: 31. Januar 2009 von infowars in Israel, Menschenrecht
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Israelische Menschenrechtsaktivistin wünscht sich stärkeren internationalen Druck auf ihr Land. Ein Gespräch mit Ronni Hammermann

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Parteispenden – Geld kaufen Seele

Veröffentlicht: 31. Januar 2009 von infowars in Deutschland, Korruption
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Veröffentlichte Parteispenden sind so etwas wie die Spitze des Eisbergs. Da ist es wie bei Mackie Messer in der Dreigroschenoper von Kurt Weill und Bertolt Brecht: die im Dunklen und das Messer sieht man nicht.

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Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, wirft Papst Benedikt XVI. im Streit um die Wiederaufnahme des Holocaust-Leugners und Traditionalistenbischofs Richard Williamson in die Kirche mangelndes Fingerspitzengefühl vor. Das hatte sie ja bereits mehrfach in dieser Woche getan, fraglich ist nur, was sie mit der dauernden Wiederholung erreichen möchten.

Papst Benedikt XVI. steht in der Kritik, weil er die Exkommunikation von vier Bischöfen der traditionalistischen Piusbruderschaft aufgehoben hatte. Unter ihnen ist auch Williamson, gegen den die Regensburger Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Brite hatte in einem im Landkreis Regensburg aufgezeichneten Interview behauptet, die historische Evidenz spreche gegen die Existenz von Gaskammern zur NS-Zeit. Auch seien nicht sechs Millionen Juden, sondern 200 000 bis 300 000 Juden von den Nazis ermordet worden.

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