Neue Legislatur authorisiert FEMA-Internierungslager in den USA

Veröffentlicht: 29. Januar 2009 von infowars in Diktatur, faschismus, FEMA Camps, Geschichte, Kriegsrecht, Militär, Nachrichten, New World Order/ Neue Weltordnung, USA
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USA

„Zentren für nationale Notstände“ in Militärbasen sollen amerikanische Bürger beherbergen

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Tuesday, January 27, 2009

Ein neuer Gesetzesvorschlag im Kongress authorisiert die Heimatschutzbehörde, ein Netzwerk von FEMA-Einrichtungen aufzubauen in welchen US-Bürger im Falle eines landesweiten Notstands untergebracht werden sollen. Der National Emergency Centers Act oder HR 645 sieht vor, dass „Zentren für nationale Notstände“ in Militäreinrichtungen eingerichtet werden um für „vorläufige Unterbringung, medizinische und humanitäre Hilfe für Individuen und Familien, die auf Grund eines Notstands oder einer großen Katastrophe ohne Unterkunft sind“ zu sorgen. Im Gesetzesvorschlag heißt es auch, dass die Lager verwendet werden sollen um

„zentralisierte Standorte bereitzustellen um die Koordinierung der Vorbereitung, der Reaktion und der Rettungsarbeiten von regierungs-, privaten und wohltätigen Körperschaften sowie von religiösen Organisationen zu verbessern.“

Es heißt außerdem, dass die Lager verwendet werden können um „andere angemessene Notwendigkeiten zu erfüllen, die vom Minister für Heimatschutz bestimmt werden,“ ein offenes Mandat
was laut den Befürchtungen vieler die Zwangsinternierung von amerikanischen Bürgern im Falle weitverbreiteter Aufstände nach einem nationalen Notstand oder einem völligen Wirtschaftskollaps bedeuten könnte. Viele anerkannte Individuen haben vorhergesagt dass Aufstände und Rebellionen in Amerika auftreten werden, die jene bereits in Griechenland und Island beobachteten in den Schatten stellen. Angesichts von Soldaten im aktiven Dienst, die bereits in den USA unter Northcom für u.a. „Kontrolle über die Bevölkerung“ stationiert sind, sind die Befürchtungen über Masseninternierungen nur allzu präsent. Sechs separate Einrichtungen sollen laut dem Gesetzesvorschlag entstehen, jeweils in verschiedenen von der Katastrophenschutzbehörde FEMA festgelegten Regionen im Land. Die Lager sollen auch als „Kommando- und Kontrollzentren“ dienen mit „Beobachtungszentren die rund um die Uhr operieren“ sowie Ausbildungseinrichtungen für Ersthelfer. Lager sollen sowohl in geschlossenen als auch in aktiven Militärbasen im ganzen Land errichtet werden dürfen. Wie wir in der Vergangenheit betonten, hatte der Halliburton-Tochterkonzern Kellogg, Brown and Root Anfang 2006 einen Vertrag im Umfang von 385 Millionen Dollar  vom Heimatschutzministerium erhalten für den Bau von Hafteinrichtungen für den Fall eines nationalen Notstandes.
FEMA ersuchte bereits 2002 Angebote von großen Baufirmen für gigantische Internierungseinrichtungen für den Fall eines chemischen, biologischen oder nuklearen Anschlags oder einer Naturkatastrophe. Ein weitverbreiteter Bericht, das Civilian Inmate Labor Program (etwa: Arbeitsprogramm für Insassen), wurde kürzlich erweitert um „eine Vorlage für das Zustandekommen von Vereinbarungen“ zwischen der US Army und den Hafteinrichtungen für die Verwendung der Arbeit von zivilen Insassen in Armeeeinrichtungen.“ Alex Jones hat von zahlreichen Militärdrills für städtische Kriegsführung in den USA berichtet, bei denen simuliert wurde wie amerikanische Bürger verhaftet und interniert werden.

Wie der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und der ehemalige CENTCOM-Chef General Tommy Franks ankündigten, wird beim nächsten großen Terroranschlag in den USA die Verfassung außer Kraft gesetzt werden zugunsten einer „militärischen Form der Regierung“. Da natürlich zu erwarten ist, dass viele freiheitsliebende US-Bürger die Errichtung einer Militärdiktatur samt Polizeistaat nicht akzeptieren werden, haben US-Regierungen schon seit langer Zeit die Inhaftierung einer großen Anzahl ihrer eigenen Bürger während eines „nationalen Notstandes“ vorbereitet. Genau wie an 9/11 wird die Regierung höchstselbst die Katastrophe herbeiführen die notwendig ist um die seit langem geplante Agenda zu verwirklichen. Vom fünften bis zum 13. April 1984 führte die Katastrophenschutzbehörde FEMA mit Unterstützung der Armee, des CIA, des FBI, des Secret Service und weiteren Bundesbehörden eine geheime, großangelegte Übung durch um ihre Fähigkeit zu testen, eine große Anzahl Bürger im Notfall zu verhaften. Die Übung hieß „Readiness Exercise 1984“ (REX 84) und sah weitreichende Bürgeraufstände und -demonstrationen vor welche die Regierung in ihrer Gewalt und Handlungsfähigkeit einschränken würden. Das Militär wäre in diesem Fall mit zahlreichen Vollmachten ausgestattet: Massenverhaftungen und die Internierung von „gefährlichen“ Bürgern, die Anwendung des Kriegsrechts, usw.
Rex 84 erregte Aufsehen als die Pläne während der Anhörungen über die Iran-Contra-Affäre im Jahr 1987 erwähnt wurden und Zeitungen wie der Miami Herald die Sache aufgriffen.
Einer der Hauptdrahtzieher der Iran-Contra-Affäre, Lieutenant- Colonel Oliver North, wurde in einer Anhörung von Jack Brooks gefragt, ob er an der Ausarbeitung von Plänen beteiligt gewesen war, im Falle eines nationalen Notstandes die Verfassung der Vereinigten Staaten außer Kraft zu setzen. Der Vorsitzende der Anhörung blockte die Frage zweimal hintereinander ab, da jene ein „streng klassifiziertes [i.e. geheimes, d. R.] Gebiet“ berühre und nicht öffentlich behandelt werden könne.

Seit Rex 84 wurden zahlreiche ähnliche Übungen im ganzen Land abgehalten, in der Regel völlig verfassungswidrig. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 lieferten schließlich den Vorwand, die Trennung zwischen Militär und Polizei angesichts des „Krieges gegen den Terror“ für unzeitgemäß zu erklären und höchst offiziell die Infrastruktur einer Militärdiktatur auszuweiten. Im Zuge der Regierungspläne wurden in den USA viele riesige Internierungslager in verschiedenen Größen gebaut, die Bandbreite reicht von umgerüsteten und umfunktionierten alten Industrieanlagen bis hin zu völlig neu erbauten Konzentrationslagern. Das Halliburton-Tochterunternehmen Kellogg, Brown and Root beispielsweise bekam Anfang 2006 vom Heimatschutzministerium einen Auftrag über 385 Millionen $ für den Bau von Internierungslagern zugeschanzt. Halliburton und KBR bauten fast sämtliche neuen großen Gefangenenlager im Irak und in Afghanistan. KBR ist außerdem in einen Skandal über den Handel mit Sex-Sklaven verwickelt. In vormals streng geheimen, mittlerweile veröffentlichten Dokumenten war die Taktik vorgegeben worden, anfangs zu behaupten jene „Notfall-Camps“ seien für illegale Einwanderer gedacht und nicht für amerikanische Bürger. Ein Artikel von Alternet unterstrich die Kommentare von Senator Lindsey Graham, der den Justizminister Alberto Gonzales nicht nur beim Thema Folter unterstützt hatte, sondern auch wenn es um die Pläne ging, gegen Bürger vorzugehen die nicht regierungstreu sind und „mit dem Feind sympathisieren“. Von 1967 bis 1971 führte das FBI  die ADEX-Liste, eine Kartei über unbequeme Bürger die im Katastrophenfall in die Lager wandern sollten. Kürzlich wurde enthüllt dass die heutige Liste von Terrorverdächtigen die Namen von 325.000 Menschen enthält, dies ist wohl kaum die stehende Schläferzellen-Armee von Al Kaida.

Kommentare
  1. […] »Neue Legislatur authorisiert FEMA-Internierungslager in den USA […]

  2. Rüdiger sagt:

    Inzwischen ist alles einsatzbereit!

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