Ixquick verzichtet komplett auf IP-Speicherung

Veröffentlicht: 29. Januar 2009 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Datenschutz, internet

Die Metasuchmaschine Ixquick gilt bereits seit einer Weile als Alternative zu Google, die sich die Privatsphäre ihrer Benutzer besonders auf die Fahnen geschrieben hat. In diesem Bestreben geht man nun noch einen Schritt weiter: Benutzerdaten, die bisher 48 Stunden gespeichert wurden, sollen ab sofort gar nicht mehr protokolliert werden.

Pünktlich zum heutigen Datenschutztag 2009 gibt Ixquick in einer Pressemitteilung bekannt, die Speicherung der IP-Adressen seiner Benutzer vollkommen eingestellt zu haben. „Der Datenschutz im Internet ist zunehmend gefährdet, da Suchen und Seitenaufrufe von den großen Suchmaschinen und anderen Websites routinemäßig aufgezeichnet und zu Persönlichkeits- und Verhaltensprofilen zusammengefasst werden. Während Sie im Internet suchen, registrieren diese Maschinen, wie lange Ihre Suche dauert, die von Ihnen verwendeten Begriffe und besuchten Seiten sowie Ihre IP-Adresse. In vielen Fällen ist es dank dieser IP-Adresse möglich, den Computer und damit den Haushalt ausfindig zu machen, von dem die Suche ausging,“ kritisieren die Betreiber der Suchmaschine.

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