Archiv für 5. Januar 2009

„Geschmolzenes Blei“

Veröffentlicht: 5. Januar 2009 von infowars in Israel, Krieg, Militär, Waffen

Von URI AVNERY, 2. Januar 2009 –

KURZ NACH MITTERNACHT berichtete der arabischsprechende Aljazeera-Sender über das, was gerade im Gazastreifen geschieht. Plötzlich wurde die Kamera zum dunklen Himmel gedreht. Er war pechschwarz. Man konnte nichts sehen, doch ein Geräusch hören: das Geräusch von Flugzeugen, ein erschreckendes, entsetzliches Dröhnen.

Es war unmöglich, nicht an die Zehntausende Kinder im Gazastreifen zu denken, die dieses Geräusch in diesem Augenblick auch hören und die vor Angst schaudern, vor Furcht gelähmt sind und auf das Fallen der Bomben warten.

„ISRAEL MUSS sich gegen die Raketen verteidigen, die unsere südlichen Städte terrorisieren“, erklärten israelische Sprecher. „Die Palästinenser müssen auf das Töten unserer Kämpfer innerhalb des Gazastreifens reagieren“, gaben Hamassprecher bekannt.

Was den Zusammenbruch der Feuerpause betrifft, so gab es nie eine wirkliche Feuerpause.

Das Wichtigste an der Feuerpause im Gazastreifen hätte die Öffnung der Grenzübergänge sein müssen. Ohne den ständigen Versorgungsfluss kann es im Gazastreifen kein Leben geben. Aber die Grenzübergänge waren – abgesehen von wenigen Stunden hin und wieder – nicht geöffnet. Die Blockade des Landes vom Meer her und des Luftraumes gegenüber einer anderthalb Millionenbevölkerung ist ein Kriegsakt, genau so wie wenn Bomben fallen und Raketen abgefeuert werden. Sie lähmt das Leben im Gazastreifen: sie zerstört die Verdienstmöglichkeiten und bringt Hunderttausende an den Rand des Hungers; Krankenhäuser hören auf zu funktionieren; Strom und Wasserzufuhr sind unterbrochen.

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An Neujahr ist die zweite Stufe der Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Demnach müssen nun auch Internetprovider die elektronischen Spuren ihrer Kunden sechs Monaten lang verdachtsunabhängig protokollieren. Dies betrifft vor allem die zugewiesene IP-Adresse, Beginn und Ende der Internetnutzung sowie die Anschlusskennung (DSL-Kennung oder Rufnummer). Beim E-Mail-Verkehr sind die Netzkennungen sowohl des Absenders als auch des Empfängers zu sichern, dasselbe gilt für die Internet-Telefonie (VoIP). Bei Telefonaten über Festnetz oder Mobilfunk müssen die Anbieter bereits seit Anfang 2008 die entsprechenden Verbindungs- sowie auch Standortdaten vorhalten. Bei einem konkreten Verdacht haben Sicherheitsbehörden Zugriff auf die bei den Providern liegenden Datenberge.

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Cell Phones are being used as bugs, taps, tracking, spying ……Dr. Alfred Adams Author of the books Nearing Midnight has put together some clips about how it works. and what you can do to stop it.