Hexenjagd gegen 9/11-Wahrheitsbewegung erreicht neuen Level in Deutschland

Veröffentlicht: 30. Dezember 2008 von infowars in 911Truth, Alex Jones, Deutschland, Propaganda, Terror, Terror unter falscher Flagge

Kontrolle

Telepolis-Artikel rückt Angehörige der Opfer, Aktivisten und Forscher in die Nähe von Terroristen

Alexander Benesch
infokrieg.tv
29.12.2008

Telepolis, das Online-Nachrichtenmagazin des Verlages Heinz Heise, das in der Vergangenheit immer wieder positiv aufgefallen ist mit Berichterstattungen und Interviews über verdeckten Regierungsterror, verblüffte nun mit der Veröffentlichung eines reißerischen Artikels der exakt die öffentlich verkündete Agenda des Pentagons umsetzt, ernste Zweifel an dem sogenannten „Krieg gegen den Terror“ als terroristische Agitation zu brandmarken. Wo wir in der Vergangenheit auf Telepolis noch Interviews und Analysen von Autoren wie Daniele Ganser, Jürgen Elsässer und Mathias Bröckers sahen, holt der Artikel „Die Verschwörungsindustrie“ von Nick Abbe vom 27. Dezember zum Rundumschlag aus gegen die Kritiker der von der Bush-Administration verkündeten Version der Ereignisse um den elften September 2001. Besonders amerikanische unabhängige Journalisten wie Alex Jones sind für Abbe „Nutznießer“ der Anschläge, „Verschwörungs-Makler“ die die Tragödie ausschlachten für eine „Industrie“ der Irreführung.

Alex Jones

Alex Jones

Es sollte Herrn Abbe kaum entgangen sein, dass Infokrieg unabhängige Medien zahlreiche Dokumentarfilme und Recherchen von Alex Jones eingedeutscht hat; trotzdem werden wir nirgendwo erwähnt oder gar verlinkt. Die wenigsten haben die sprachlichen Kenntnisse, um die Filme angemessen im englischen Originalton zu verstehen. Wird hier gehofft dass der Leser dem Autor blind vertraut und sich nicht selbst ein Bild macht?

Wer in dem Artikel eine Auseinandersetzung mit den eigentlichen Argumenten der 9/11-Wahrheitsbewegung bzw. der Bewegung gegen die neue Weltordnung erwartet, sucht vergeblich. Es werden praktisch KEINE Argumente behandelt, keine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Regierungsterrors. Abbe versucht erst gar nicht zu erklären, wie in New York an 9/11 zwei Flugzeuge drei Hochhäuser zum Einsturz brachten oder wie es geschehen konnte, dass an Kleinflugzeugen mäßig ausgebildete Stümper im bestbewachtesten Luftraum der Welt bis rund 90 Minuten durch die Gegend flogen und drei von vier hochkarätigen Zielen trafen. Stattdessen finden sich nur herbeikonstruierte Ad-Hominem- Anklagen, die im folgenden untersucht werden sollen.

Das psychologische Pseudoargument

Der folgende Satz aus dem Artikel ist so irreführend wie abgenutzt:

„gerade in Krisenzeiten finden Verschwörungstheorien reißenden Absatz, denn die Menschen suchen stets nach einer Erklärung für schwer fassbare Ereignisse.“

Es ist völlig unlogisch zu argumentieren, dass die Inside-Job- Hypothese im Kriminalfall 9/11 in irgendeiner Weise beruhigender oder leichter zu verkraften sei als die offizielle Version der Bush-Administration. Eine kleine Bande von dilettantischen Höhlenmännern die durch unvorstellbares Glück um den mächtigsten Sicherheitsapparat der Welt herummaneuvrieren konnten, wäre für uns alle kein Anlass um an der Welt zu zerbrechen und nicht mehr vor die Tür zu gehen. An Terror stirbt im Westen statistisch gesehen so gut wie niemand. Dagegen sterben Leute massenhaft bei Autounfällen und trotzdem fahren wir weiter und nehmen das Risiko von tragischen Zufällen in Kauf. Die These, dass eine internationale technokratische Elite die Vereinigten Staaten als Motor benutzt für die gewaltsame Etablierung einer tyrannischen Weltregierung und dabei vor nichts zurückschreckt, ist hingegen extrem angsteinflößend. Wie sein scheinbares Vorbild Noam Chomsky betätigt sich Abbe als Schaumschläger und inszeniert sich als Bürgerrechtler reinsten Wassers mit Artikeln wie „Der Übergang“, in dem er genau die Themen anspricht mit denen die angeblich so fehlgeleiteten und gefährlichen rechtskonservativen Journalisten wie Alex Jones den Massenmedien um Jahre zuvorkamen. Und genau wie Chomsky fällt Abbe den Bürgern in den Rücken, wenn es ums Eingemachte geht:

„Jones, der in seinen Filmen und auf seinen Internet-Seiten gerne die Teilnehmer der „Bilderberg“-Konferenz (siehe dazu auch: Keine Angst vor den globalen Eliten) als Drahtzieher der Verschwörung zur Errichtung der sozialistischen „Neuen Weltordnung“ präsentiert, nutzt auch noch wesentlich fragwürdigere Informationsquellen.“

Ein haarsträubender Leitartikel von dem führenden Kommentator für außenpolitische Angelegenheiten der Financial Times Gideon Rachman mit der Überschrift ‘And now for a world government’ legte kürzlich erst den Plan für eine Weltregierung dar und wie dieser Plan mit irreführender Rhetorik und Euphemismen beworben wird um die Leute nicht zu alarmieren. Rachman gesteht dann ein, was sich hinter der schwärmerischen Rhetorik verbirgt:

„International Governance tendiert nur dann dazu, effektiv zu sein, wenn es antidemokratisch ist.“

Times

Er nennt zur Verdeutlichung die anhaltende Ablehnung der EU-Erweiterung bei Referenden und Abstimmungen.

„Die Union ist generell dann am schnellsten vorangeschritten wenn weitreichende Abkommen von Technokraten und Politikern getroffen wurden und dann durchgeboxt wurden ohne direkte Bezugnahme auf die Wähler.“

Abbe bemüht den Historiker Rudolf Jaworksi um kurz eine völlig selbstevidente Sache zu erwähnen, die auch jedem Nichtakademiker klar sein sollte:

„[Der] Verdacht der Strippenzieherei [wird im] politischen Alltag laufend bestätigt“[1] . Beispielsweise sind weder die „Machenschaften [der] CIA“, anderer Geheimdienste, oder der Mafia, noch die „wachsende Macht“ internationaler Konzerne das Produkt menschlicher Phantasie[2] „

Warum wird dann nicht EIN relevanter historischer Sachverhalt als Beispiel für Strippenzieherei und Machenschaften der Regierungen und Geheimdienste im Bereich der verdeckten und psychologischen Kriegsführung genannt? Zum Beispiel Operation Northwoods, der Pentagon-Plan von 1962 laut dem eine Terrorkampagne unter falscher Flagge losgetreten werden sollte um einen Vorwand zu erhalten, Kuba militärisch anzugreifen und einen Regierungswechsel zu erzwingen. Oder wie wäre es mit Operation TP AJAX, der gewaltsamen Destabilisierungskampagne der CIA im Iran, mit deren Hilfe man den Sturz der Regierung Mossadegh und die Einsetzung eines der brutalsten Regime der Geschichte rechtfertigte? Der Angriff auf die USS Liberty? Eine Vielzahl an Historikern hat Regierungsterror in zahllosen Fällen aufgedeckt; glaubwürdige und ehrbare Individuen aus jeder Gesellschaftsschicht sind auch im Fall 9/11 bemüht, sich Gehör zu verschaffen. Feuerwehrleute, Polizisten, und Ersthelfer an Ground Zero sind alle Teil der von Abbe verächtlich als Verschwörungstheoretiker bezeichneten Bewegung. Architekten, ranghohe Regierungsfunktionäre, Geheimdienstler, der heldenhafte Hausmeister des WTCs William Rodriguez und mindestens die Hälfte der Hinterbliebenen der Opfer der Anschläge forschen neben vielen anderen Leuten im Fall 9/11 und kamen zu der informierten Schlussfolgerung, dass 9/11 ein Inside Job gewesen war. Nick Abbe versucht verständlicherweise erst gar nicht, diese Personen in den Dreck zu ziehen. Er lässt sie einfach unter den Tisch fallen. Natürlich darf auch der mehr oder weniger explizite Pauschalvorwurf nicht fehlen, dass Leute die von einem Anschlag unter falscher Flagge ausgehen praktisch geisteskrank sind:

„Doch zwischen einer wissenschaftlich beweisbaren Zentralsteuerungshypothese und einer Verschwörungstheorie besteht der Unterschied, dass letztere von gegen jeden Widerspruch immunisierten Personen „vertrieben“ wird.“

Gegen Widerspruch immunisiert zu sein ist Grundmerkmal einer schweren psychischen Erkrankung wie z.B. einer klinischen Paranoia. Ich möchte die Frage direkt an Abbe richten: Halten sie beispielsweise den heldenhaften Hausmeister des WTCs William Rodriguez, der sich ja vehement für die 9/11-Wahrheitsbewegung einsetzt, für einen Geisteskranken?

Das Pseudo-Argument der Geldmacherei

Es ist beschämend und einfach nur bizarr, wie Alex Jones und anderen prominenten unabhängigen Journalisten Profitgier und Geldmacherei unterstellt wird. Es werden völlig ungleiche Maßstäbe angelegt: Die Massenmedien sind zu Multimilliarden- Dollar-Imperien angewachsen die wiederum noch größeren multinationalen Konzernen gehören, deren unverhohlen erklärtes Ziel die Profitmaximierung ist. Die Rüstungsunternehmen, Öl-Konglomerate und andere Konzerne machten bekannterweise exorbitante Profite mit dem Krieg gegen den Terror nach 9/11.
Alex Jones hat rund 13 Mitarbeiter, die meisten anderen profilierten investigativen Berichterstatter die nicht auf Ressourcen wie die von FOX News und CNN Zugriff haben, verfügen wenn sie Glück haben gerade einmal über ein winziges Büro mit eine Sekretärin.
Abbe versteigt sich zu Begriffen wie „Verschwörungsindustrie“, die den Eindruck eines lukrativen Riesengeschäfts erwecken. Was wieder einmal völlig außen vor gelassen wird, ist die Realität. Loose Change ist beispielsweise der erfolgreichste Film in der Geschichte des Internets, die drei Verantwortlichen leben jedoch überhaupt nicht auf großem Fuß. Jason Bermas, der dieses Jahr sein neues Werk Fabled Enemies veröffentlicht hat, konnte sich nicht einmal ein anständiges Auto für seine Rückfahrt von Texas nach New York leisten, geschweige denn ein richtiges Appartment.

LC

Loose Change Crew

Wieso erwähnt Nick Abbe gegenüber seinen Lesern nicht, dass die Loose-Change-Macher und Alex Jones lukrative Angebote von Hollywood-Studios abgelehnt hatten? Wieso sollen Abbes Leser nicht erfahren dass die Filme kostenlos kopiert und verteilt werden dürfen und darüberhinaus u.a. auf Google Video in voller Länge zu sehen sind, was gravierende finanzielle Ausfälle bedeutet? Wieso wird unterschlagen, dass die Loose-Change-Macher auf eigene Kosten zehntausende DVDs verschenkt haben? Die Massenmedien sind es gewohnt, für einen einzigen Camcorder mal eben 50.000$ auszugeben; ganze Filmproduktionen wie Alex Jones‘ ENDGAME kosten hingegen nur rund 150.000$. Autoren, die Herrn Abbe genehm sind, dürfen hingegen natürlich großspurig auftreten und durch die Massenmedien Kasse machen; er nennt den linksliberalen Establishment-Autor Noam Chomsky, von dessen Analysen er anscheinend viel hält:

„Dabei schließt Chomsky die Möglichkeit eines „inside jobs“ nicht einmal kategorisch aus – hält sie aber für unwahrscheinlich, womit er sich bei den Anhängern von Verschwörungstheorien nicht gerade beliebt gemacht hat.“

Chomsky hält die Frage an sich für unwichtig, ob es eine Mittäterschaft der Regierung gegeben hatte. Das obwohl die offizielle Geschichte der Anschläge essentiell gewesen war für die Invasionen Afghanistans und des Iraks sowie für die massive Beschneidung der Freiheiten und Rechte der Bevölkerung in den letzten sieben Jahren. Während eines Events des Internet Forums im Jahr 2006 behauptete Chomsky, dass die 9/11- Wahrheitsbewegung „obskure und zweifelhafte Theorien“ verbreite und Aktivisten davon ablenkt, Verbrechen zu verfolgen die „wesentlich ernster sind als die Sprengung des WTC“.
Chomsky schmälert den Tod von tausenden amerikanischen Zivilisten und Soldaten sowie hunderttausenden Afghanis und Irakis in den Kriegen, die ohne den Vorwand von 9/11 nie möglich gewesen wären. Als jemand gegenüber Chomsky zahlreiche Ereignisse wie den Anschlag auf die USS Maine, den Vorfall am Golf von Tonkin und Pearl Harbor nannte und fragte, weshalb er so kategorisch jedwede Vorstellung ablehnt dass 9/11 ein Ereignis unter falscher Flagge gewesen war, wiederholte Chomsky
ganz einfach seine anmaßende Haltung:

„Das Konzept der ‚Operation unter falscher Flagge‘ ist kein sehr ernstzunehmendes meiner Meinung nach. Keines der Beispiele die sie beschreiben, oder sonstirgendeines in der Geschichte, weist auch nur eine entfernte Ähnlichkeit auf zu der angeblichen 9/11-Verschwörung. Ich schlage vor dass sie jedes davon genau betrachten.“

Chomsky lehnte die Möglichkeit einer Beteiligung der US-Regierung an 9/11 nur vier Monate nach den Anschlägen ab; ein Jahr bevor jene als Grund für die Irakinvasion hergenommen wurden. Auf eine Frage über Vorwissen der US-Regierung sagte er zu dem Publikum einer FAIR-Veranstaltung in New York’s Town Hall am 22. January 2002:

„Das ist eine Internet-Theorie und sie ist hoffnungslos implausibel. Hoffnungslos implausibel. So hoffnungslos implausibel dass ich keinerlei Grund sehe, darüber zu reden.“

Professor Chomsky verteidigt außerdem vehement die Behauptung, dass Lee Harvey Oswald der einsame Schütze bei dem Attentat auf John Fitzgerald Kennedy gewesen wäre. 80 Prozent der Amerikaner glauben laut Umfragen etwas anderes. Chomsky kam mit überzeugendem Beweismaterial für eine weitreichende Verschwörung bei dem Attentat auf JFK bereits im Jahr 1969 in Berührung. Laut Selwyn Bromberger, ein Philosophieprofessor vom MIT, hätte Chomsky angedeutet dass seiner Ansicht nach eine Verschwörung existiere. Es ist offensichtlich dass Leute wie Chomsky intellektuelle Feiglinge sind die genau wissen, dass sowohl 9/11 als auch das Kennedy-Attentat größere Verschwörungen repräsentieren als die offizielle Geschichte es uns glauben machen will. Sie fürchten sich davor, ihre prominente Stellung zu benutzen um den Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wie Vincent Salandria erläutert, macht sie das schlimmer als Desinformationsagenten.

„Ich stimme zu dass Professor Chomsky kein CIA-Agent ist.“

„Aber angesichts seiner Erklärungen über das JFK-Attentat ist er schlimmer als ein CIA-Agent. Ohne ein Agent zu sein,
mit seinem enormen Prestige als Denker, als ein unabhängiger Radikaler, als ein mutiger Mann, erledigt er die Arbeit der Agency.“

Michael Moore, der sich ähnlich wie Chomsky immer davor gefürchtet hat, die Hypothese des Inside Jobs umfassend zu beleuchten, ist bekannterweise Multimillionär.

Das Pseudoargument Ad Hominem

Herr Abbe versucht durch selektive Auswahl und Übertreibung weit hergeholter, über mehrere Stationen gelegnener Verbindungen, Alex Jones und andere als Rattenfänger für terroristische, rassistische Kreise zu präsentieren. Alex Jones wird nie müde zu betonen, dass sein Radiopublikum sich nicht hereinlegen lassen soll von bezahlten Provokateuren der Regierung. Es steht natürlich in militärischen Handbüchern und es ist unzählige Male Teil der Geschichte, dass von Seiten der Regierungen versucht wird, legitime Bewegungen zu infiltrieren und zu radikalisieren.
Beispielsweise der von Abbe völlig zu Unrecht in den Vordergrund gestellte Christopher Bollyn gilt inzwischen als eine persona non grata in den unabhängigen Medien und steht unter schwerstem Verdacht, ein Regierungsprovokateur zu sein. Seit wann ist automatisch anzunehmen, dass ein Radiomoderator mit allen Positionen aller seiner Interviewgäste übereinstimmt? Non sequitur folgt auf non sequitur. Es scheint, dass hier Schuld durch Assoziation herbeikonstruiert werden soll. Wann immer man den sogenannten radikalen, ultra-rechtsgerichteten Medienfiguren auf den Zahn fühlt, stellt man fest dass entweder die Panikmache unbegründet ist oder dass diese Leute als Regierungsprovokateure arbeiten.

Der tatsächlich radikale und nach eigenen Aussagen rassistische und separatistische weiße Autor und Radiomoderator Eric John Phelps wurde erst kürzlich als Betrüger entlarvt, der in genau den Kreisen verkehrt, die ihm angeblich so sehr zuwider sind. Er hat ein einträchtiges Nebengeschäft mit israelischen Diamanten, er zahlt seit 25 Jahren keine Einkommenssteuer ohne dass die Steuerbehörde ihn in die Mangel nimmt und er trat in der landesweiten israelischen Sendung „Tamar Yonah“ auf.

Der Radiomoderator aus New Jersey Hal Turner ist bekannt als einer der unverbesserlichsten Neonazis Amerikas. Im Bezug auf George W. Bush sagte er vergangenen Juni dass „eine wohlplazierte Kugel einen Haufen Probleme lösen kann“. Er hat geschrieben dass die Ermordung bestimmter Bundesrichter „illegal sein mag, aber nicht falsch wäre“. Am 1. Januar konfrontierten anonyme Hacker Hal Turner im Internet-Forum seiner Radiosendung. Nach einem hitzigen verbalen Schlagabtausch sagten sie Turner dass sie sich erfolgreich Zugang zu seinen E-Mails verschafft hätten und in jenen eine Korrespondenz mit einem FBI-Agenten fanden, der anscheinend Turners Verbindungsmann ist. Als der veröffentlichte E-Mail-Austausch auf einer großen Neonazi-Webseite diskutiert wurde, kündigte Turner plötzlich an, sich von der politischen Arbeit zurückzuziehen. Er
verkündete:

„Ich trenne mich hiermit von der ‚pro-weiß‘-Bewegung.“

Er erklärte außerdem, dass er seine Radiosendung beenden wolle. Das FBI verweigerte eine Auskunft.

Abbe bemüht auch den Anschlag in Oklahoma City als vermeintliches Totschlagargument, als eindeutigen Beleg für die Gefährlichkeit der amerikanischen Rechten und der Milizen.
Erstaunliche neue Enthüllungen von Terry Nichols, dem Mitverschwörer bei dem Bombenanschlag in Oklahoma City, beinhalten u.a. Informationen über Timothy McVeighs Verbindungen zu Provokateuren der Regierung und über die Bombe, bei deren Bau er McVeigh half und die sich laut seinen Angaben völlig unterscheidet von den offiziellen Beschreibungen. Nichols‘ Aussagen widersprechen der offiziellen Verschwörungstheorie, laut der McVeigh alleine gehandelt und eine 5000-Pfund-Bombe aus Kunstdünger und Schweröl das Alfred-P.-Murrah-Gebäude am 19. April 1995 aufgerissen hatte.

OKC

In Absatz acht seiner Aussage erklärt Nichols, dass er sämtliche Informationen und das ganze Ausmaß der Ereignisse nicht in einer schriflichen Erklärung sondern nur vor einer Videokamera enthüllen kann.

„Wichtige Teile dieses Terroranschlags bleiben dem amerikanischen Volk verborgen,“

sagt Nichols,

„besonders die Identitäten von den ‚Unbekannten‘ die mit McVeigh bei dem Anschlag zusammenarbeiteten.“

Nichols identifiziert zwei Individuen die McVeigh direkt geholfen hatten: Ein „Provokateur der Regierung“ (später näher benannt als der Waffenhändler Roger Moore) und „ein hochrangiger Funktionär der Bundesregierung“ (später identifiziert als der ehemalige FBI-Agent Larry Potts). In Absatz zehn bestätigt Nichols dass McVeigh ihm erzählt hatte, dass er während seiner Zeit bei der Armee für verdeckte Operationen angeworben wurde und dass er bei seiner ersten Mission u.a. mit Roger Moore zusammenarbeiten würde. Nichols erklärt anschließend dass er und McVeigh achteinhalb Kisten des Sprengstoffs Tovex von einem Steinbruch in Marion/Kansas gestohlen hatten, aber zu seiner Überraschung nur ein kleiner Teil des Sprengstoffs bei dem Anschlag benutzt worden war. Was war mit den anderen siebeneinhalb Kisten passiert? Waren sie der Grund gewesen für die Berichte über die im Gebäude angebrachten Sprengsätze und die nach außen gesprengten Stützpfeiler? Nichols beschreibt im Weiteren wie McVeigh von einer Waffenveranstaltung zur anderen herumgereist war und mit anderen Mitgliedern des „Netzwerks“ Kontakt aufnahm, die ihm dabei halfen, den Anschlag durchzuführen. Wie wir an früheren Gelegenheiten berichtet hatten, war dies Teil der Schaffung einer falschen Hintergrundgeschichte die später dazu verwendet werden konnte um die offizielle Version zu unterstützen.

Wenn McVeigh von Provokateuren der Regierung angeleitet worden war wie Nichols behauptet, dann hätten jene McVeigh problemlos das nötige Material und Know-How verschaffen und ihn einfach hätten loslegen lassen können. Diese Vorgehensweise wäre jedoch unklug und gefährlich gewesen denn die Ermittlungen wären hinterher ohne vorhandene Abklenkungen schnell auf die Spur von McVeighs Bossen von der Regierung gestoßen.
Indem man McVeigh mit weißen Extremisten in Elohim City sowie mit dem deutschen Geheimdienstagenten Andreas Strassmeier zusammenarbeiten ließ und darüberhinaus falsche Spuren einer Verbindung zu den Phillipinen legte, konnte man die Basis schaffen auf der dann später das offizielle Drehbuch erstellt wurde.

In Absatz 33 erzählt Nichols dass McVeigh wütend auf Larry Potts gewesen war weil jener ihn zwang, „vom Drehbuch abzuweichen“ und das Ziel des Anschlags zu ändern. Die Provokateure der Regierung, welche McVeigh anleiteten, sollten später einer Strafverfolgung wegen Mittäterschaft entgehen indem sie den Status von „geschützen Zeugen“ erhielten, wie Nichols in Absatz 25 erläutert. Nichols erzählt wie McVeigh die beunruhigende Fähigkeit hatte, ihm immer einen Schritt voraus zu sein, von seinen Aktivitäten und Bewegungen immer Bescheid zu wissen bevor er über jene überhaupt von Nichols informiert worden war. Dies führte Nichols zu der Schlussfolgerung dass McVeigh „immer ganu wusste wo ich mich befand und was ich tat“. Dies ist absolut realistisch da Nichols genau observiert wurde durch genau dieselben Regierungsagenten, die McVeigh anleiteten und jenem Informationen zukommen ließen.

In Absatz 18 sagt Nichols, McVeigh hätte seiner Familie Gewalt angedroht falls er sich weigern sollte, Roger Moore (den Regierungsprovokateur) auszurauben. Dies zeigt wieder wie Nichols eingebunden worden war um einen falschen Tathergang zu schaffen: Die Raubzüge sollten später als Geldquelle für den Bombenanschlag präsentiert werden. Laut Nichols war Roger Moore es gewesen, der McVeigh mit dem Sprengstoff versorgte der als Zündladung für die Kunstdüngerbombe benutzt wurde. Der Einbruch in Moores Haus war eine Inszenierung, damit später behauptet werden konnte, die Materialien seien von Moore gestohlen worden und Moore wäre nicht beteiligt gewesen.
Was vielleicht der offiziellen Erklärung über die Tat am meisten widerspricht, sind Nichols‘ Erläuterungen laut denen die Bombe, bei deren Bau er McVeigh am 18 April geholfen hatte,
überhaupt nicht mit der laut offizieller Darstellung verwendeten Bombe übereinstimmt.

„Die Bombe bei der ich McVeigh an jenem Morgen geholfen hatte, ähnelt in keiner Weise der Bombe die McVeigh in seiner offiziellen Biographie namens ‚American Terrorist‘ beschreibt,“

sagt Nichols und fügt später hinzu dass die Bombe die er und McVeigh bauten, wesentlich kleiner war als jene die von offiziellen Quellen beschrieben wurde. Laut Nichols hatte die Bombe eine andere Form (V-förmig anstelle von J-förmig) und nahm nur die Hälfte der Ladefläche im Fahrzeug ein im Gegensatz zur gesamten Fläche wie der offizielle Bericht behauptet. Der Sprengstoff sei in weißen, nicht in blauen Plastikfässern gewesen und der Ammoniumnitrat-Dünger wäre auf Grund unvorschriftsmäßiger Lagerung klumpig geworden. Nichols beschreibt eine Bombe die niemals den tatsächlichen Schaden am Alfred-P.-Murrah-Gebäude hätte anrichten können.

„Die Bombe die McVeigh beschrieb, hatte einen Grad an Professionalität die weder McVeigh noch ich selbt besaß als wir die Bombe bauten,“

erklärt Nichols. Nichols beschreibt, wie McVeigh einmal versuchte, eine kleine Testbombe zu zünden. Das Einzige was explodierte, war der Zünder gewesen und der Dünger landete auf dem Boden ohne zu detonieren.

Diese Aussagen bestätigen nur was jene, die den Fall ausgiebig untersucht haben, bereits seit langem wissen: McVeigh besaß ohne professionelle Hilfe von Außen weder die Fähigkeiten noch die Materialien die nötig waren um den letztendlichen Schaden bei dem OKC-Bombenanschlag anzurichten. Die Größe der Explosion hätte ohne zusätzliche Sprengladungen im Gebäude nicht erreicht werden können. Lokale TV- und Radiostationen berichteten am Morgen des Anschlags über nicht gezündete Sprengladungen die von Sprengstoff-Sondereinheiten aus dem Gebäude entfernt wurden.
Weitere Fragen zu dem Thema wurden bald von der offiziellen Erklärung über die Ereignisse begraben.


Informationskrieg

Wie Raw Story berichtet, verlautbarte CENTCOM 2006 dass ein Team von ihren Mitarbeitern „Blogger konfrontiert, welche inakkurate, falsche oder unvollständige Informationen posten“. Wenn sie also ihre Zeit damit verschwenden, online die Details des Kollapses von WTC-Gebäude 7 oder die Details des Irakkriegs mit jemandem zu debattieren der unfähig scheint, die grundlegendsten Prinzipien zu verstehen, dann könnte ihr Gegenüber an einem Schreibtisch der US-Regierung sitzen und eine Uniform tragen.

CENTCOM infiltriert Blogs und Foren um sicherzustellen dass Leute „die Möglichkeit haben, positive Geschichten zu lesen“, vorrangig darüber wie der Irak eine wundervolle, freie Demokratie ist und wie es beim Krieg gegen den Terror darum geht, Amerika sicherer zu machen. Die schockierende Heuchelei eines Regimes und ihres militärischen Arms welche die größten Täuschungen und Propagandaaktionen gegen die amerikanischen Bürger betrieben haben und nun fragenstellende Blogger der „Feindeshilfe“ anklagt, ist alarmierend.

Das weiße Haus hat vollkommen klargestellt dass es jene amerikanische Bürger ins Visier nehmen wird, welche Informationen verbreiten die den Interessen der US-Regierung schaden können und jene Bürger als „feindliche Kämpfer“ klassifizieren wird. Dies ist offiziell dargelegt in der Untersektion 27 der Sektion 950v. des Military Commissions Act von 2006. Bushs eigenes Strategiedokument für „den Sieg im Krieg gegen den Terror“ identifiziert „Verschwörungstheoretiker“, d.h. jeder der Regierungskorruption und Regierungslügen über innenpolitische und außenpolitische Ereignisse aufdeckt, als „Terroristen- Rekruteure“ und kündigt an, deren Einfluss auf die Gesellschaft zu vernichten. In einer Rede bezeichnete der Direktor des Heimatschutzministeriums Michael Chertoff das Internet als „Terror-Trainingslager“ durch welches „unzufriedene Menschen in den Vereinigten Staaten radikale Ideologien und potentiell gewalttätige Fähigkeiten“ entwickeln können. Chertoff kündigte an, Heimatschutzagenten zu lokalen Polizeiwachen auszusenden um Beistand zu leisten gegen inländische Terroristen die das Internet als politisches Werkzeug benutzen. Wie lange wird es dauern bis einflussreiche Online-Schreiber, Blogger und Journalisten wie Greg Palast (der der Terroristenbeihilfe angezeigt wurde als er „kritische US-Infrastruktur“ gefilmt hatte) auf der Straße niedergeschossen werden wie in Russland oder im „befreiten“ Irak?

Nicht jeder der stur Berichterstatter angreift, die sich außerhalb der Propaganda-Matrix des militärisch-industriellen Komplexes bewegen, ist automatisch bewusst ein Agent der psychologischen Kriegsführung. Die meisten sind eher unbelehrbare, inquisitorische und äußerst selbstgerechte Möchtegern-Weltverbesserer die sich nicht trauen, sich mit den wirklichen Verursachern unserer weltweiten Misere auseinanderzusetzen. Wenn man als Uninformierter die Ausführungen von Abbe verfolgt, dann fürchtet man sich am Ende womöglich noch vor einer Art weißen al-Kaida. Welche Gruppierung ist eine Gefahr für Menschenleben? Eine friedliche Bewegung die ethnische, nationale und andere Grenzen überschreitet und den Kriegen im Namen der „Sicherheit“ ein Ende setzen will, oder der Multi-Billionen-Dollar-Kriegsapparat der US-Regierung, der nach unabhängigen Schätzungen über eine Million Menschen seit 2003 im Irak getötet hat und nun verfassungswidrig in den USA selbst eingesetzt werden soll?

Die Namen der Personen mit denen Alex Jones zu tun hat, würden mehrere Seiten füllen. Abbe unterschlägt praktisch jeden, der seinem konstruierten Grusel-Szenario widerspricht. Ist Dr. Ron Paul, US-Kongressabgeordneter aus Texas, ein militanter Neonazi? Ist die afroamerikanische demokratische Ex-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney der extremen Rechten zuzuordnen? Der demokratische Abgeordnete Dennis Kucinich? Der ehemalige ranghohe CIA-Analyst Ray McGovern?

Paul Kinney
Kucinich McGovern
Sheehan Russo

Die Antikriegsaktivistin und Mutter eines gefallenen Soldaten Cindy Sheehan? Warum erzählt Herr Abbe seinen Lesern nicht, dass der jüdische Filmproduzent Aaron Russo ein guter Freund und Kollaborateur von Alex Jones war? Warum wird nicht erwähnt, dass die jüdische Organisation JPFO regelmäßiger Gast in der Sendung ist?

Nick Abbe mag sich noch so sehr als Bürgerrechtler inszenieren; mit seinem neuesten Artikel hat er bewiesen dass er sich einspannen lässt für die Terrorhysterie und für die Kampagne gegen legitime unabhängige Berichterstattung.

Falls sie der Telepolis-Redaktion ihre Meinung mitteilen möchten, dann senden sie einfach eine E-Mail an tpred@heise.de

Kommentare
  1. […] »Hexenjagd gegen 9/11-Wahrheitsbewegung erreicht neuen Level in Deutschland […]

  2. Alex sagt:

    Das ist nur um sich einen Namen zu machen.

    Das ist PR / Werbung seine freunde fidnen unso weiter

    Last den Depp es reden.

    Wer die Oberfläche sieht wird auch nur über sie Berichten.

  3. […] Infowars schreibt: “Hexenjagd gegen 9/11-Wahrheitsbewegung erreicht neuen Level in Deutschland… und beschreibt den gnadenlosen Informationskrieg. […]

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