Archiv für 17. Oktober 2008

Elmar Brok

Kurt Nimmo
Infowars
October 15, 2008

infokrieg.tv

Es scheint als hätte Brüssel genug von Irlands Unnachgiebigkeit im Bezug auf den Vertrag von Lissabon und die „europäische Integration“, i.e. die Schaffung eines europäischen Superstaats.
Laut der Webseite German Foreign Policy hat Elmar Brok, ein einflussreiches Mitglied des Europäischen Parlaments aus der CDU, Dublin „desaströse Konsequenzen“ angedroht
falls die irische politische Führung sich weigert, die Bürger Irlands in einem weiteren EU-Referendum abstimmen zu lassen. Im Juni wurde der Vertrag vom Volk dort abgelehnt, obwohl die Leute von der Elite des Landes „bedroht, umschmeichelt, erpresst und eingeschüchtert“ wurden, wie der Telegraph festhielt. Irland werden nun Sanktionen angedroht, darunter die Abberufung des EU Comissioners. (mehr …)

Terrorziel

Jürgen Elsässer erläutert, wie durch künstliche Bedrohungen fatale Gesetzesvorschläge im Bundestag verabschiedet werden

Alexander Benesch
infokrieg.tv
16. Oktober 2008

Der investigative Journalist und Buchautor Jürgen Elsässer  veröffentlichte kürzlich sein neues Werk „Terrorziel Europa – Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste“ über die Verwicklungen der Behörden in die bedeutungsvollsten Anschläge und Anschlagspläne der vergangenen Jahre. Bereits zuvor beschäftigte er sich in Werken wie „Kriegslügen – Der NATO-Angriff auf Jugoslawien“ und „Wie der Dschihad nach Europa kam“ mit der verdeckten und psychologischen Kriegsführung sowie den beabsichtigten Zielen einer von Konflikt lebenden Geopolitik. Bei den terroristischen (mehr …)

F. William Engdahl

Während sich jetzt alle Augen auf das finanzielle Debakel richten, das derzeit im größten Finanzsystem der Welt, dem der Vereinigten Staaten, abrollt, gibt es merkwürdige Anzeichen dafür, dass die Bush-Administration schon lange Internierungslager der Bundesnotstandsbehörde FEMA vorbereitet hat, die dann zum Zuge kommen sollen, wenn die Proteste der amerikanischen Bevölkerung so stark werden, dass sie nur noch mit der Verhängung des Kriegsrechts oder der Ausrufung des Notstands durch den Präsidenten kontrolliert werden können. An Einzelheiten über diese Lager, von denen es in den ganzen USA laut Berichten inzwischen mehr als 800 geben soll, ist aus offensichtlichen Gründen schwer heranzukommen. Doch was bis jetzt darüber bekannt geworden ist, ist schon beunruhigend genug.

Betrieben werden sollen diese Lager von der US-Katastrophenschutzbehörde (Federal Emergency Management Agency) FEMA, und zwar unmittelbar nach Verhängung des Kriegsrechts, was mit dem Federstrich des US-Präsidenten und der Unterschrift des Justizministers unter eine entsprechende Ermächtigung ohne weiteres möglich ist.

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Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte im taz-Interview Bürgerrechtler scharf kritisiert: Sie schürten unnötige Erregung und seien außerdem geschichtsblind. Heute antworten die derart Angegriffenen.

Plakate bei der Demonstration gegen die Speicherung personenbezogener Daten in Berlin.    Foto: dpa

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Von Mark Kleber, SWR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin

Was genau ist ein besonderer schwerer Unglücksfall? Das ist die Frage, um die es geht. Und allein dass man diese Frage stellen muss, zeigt: Die von den Koalitionsspitzen verabredete Grundgesetzänderung ist ein Paradebeispiel für politische Dummheit. Es hatte schon stutzig gemacht, dass nach Jahren des Streits zwischen SPD und Union über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren die Einigung so plötzlich und lautlos kam – während die ganze Welt nur auf die Finanzkrise und ihre Folgen starrte.

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Einige Leser haben sich gewundert, warum der BWL-Bote in den letzten Tagen über die Finanzmarktkrise geschwiegen hat. Das lag daran, daß wir uns darüber schon vor einem Jahr ausgelassen haben und eine Wiederholung daher wenig sinnvoll erscheint. Jetzt aber bricht der Bote sein Schweigen, und wirft einen Blick auf den Goldmarkt.

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Riskante Zertifikate als sicherste Anlage gewertet

Auch Anleger aus Deutschland hatten erst kürzlich – zum Beispiel durch die Pleite der Lehman Bank – schmerzliche Verluste mit Zertifikaten hinnehmen müssen. Beinahe hundert traurige Geschichten kann man mittlerweile auf der Website „Lehmann- Zertifikateschaden“ lesen. Einige haben ihre gesamten Ersparnisse verloren.

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In Spanien wird ein massiver Preisverfall der Häuser für weitere faule Kredite sorgen.

Dass auch mit den bereits beschlossenen oder noch geplanten Rettungspaketen die Kriser nicht vorbei ist, dafür ist wohl Spanien das beste Beispiel, weil hier im Unterschied zum Nachbar Frankreich vieles ganz anders läuft. Hier werden nur wenige Wohnungen vermietet und fast immer Wohnraum gekauft. Dazu werden, wie in den USA, Irland, Großbritannien…, die Zinsen variabel vergeben. Das hohe Zinsniveau hat die Belastungen für die Familien, die auch unter einer überdurchschnittlich hohen Inflation und der höchsten Arbeitslosenquote in Europa leiden, noch zusätzlich mit hohen Zahlungen an die Banken belastet. Das ist ein gefährlicher Mix, auch wenn viele Experten von den angeblich so stabilen spanischen Banken reden. Die Bankenaufsicht in Madrid sei sehr scharf und die Kontrolle stark, mit harten Auflagen wäre eine Überschuldung der Banken verhindert worden. Sogar Brüssel habe Spanien dafür belächelt, weil Spanien damit der eigenen Wirtschaft unnötige Fesseln angelegt habe, meint zum Beispiel Hans Martens, Chief Executive des „The European Policy Centre“ (EPC).

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