Archiv für 9. Oktober 2008

WASHINGTON, 08. Oktober (RIA Novosti). Angesichts der weltweiten Finanzkrise hat der venezolanische Staatschef Hugo Chavez das Krisenmanagement von US-Präsident George W. Bush scharf kritisiert.

„Wenn die venezolanische Regierung ein Gesetz zum Verbraucherschutz verabschiedet, dann sagen sie (die USA), dass Chavez ein Tyrann sei… Jedoch wird Bush für die Verstaatlichung von weltgrößten Banken nicht kritisiert. Hallo, Genosse Bush!“, sagte Chavez nach Angaben des US-Zeitungsverlags McClatchy.

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Washington (AP) Die Pensionskassen in den USA haben als Folge der Finanzmarktkrise in den vergangenen 15 Monaten 2 Billionen Dollar (1,47 Billionen Euro) verloren.

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Hilflosigkeit der Politik. Unverstandene Vorgänge. Unfähigkeit zum Handeln. Eine bemerkenswerte Rede von Frau Dr. Angela (Erika) Merkel (CDU). Längst hat die Finanzkrise die Realwirtschaft erreicht. Notwendige Investitionen werden zurückgestellt – Firmen gehen mangels Refinanzierungsmöglichkeiten in die Insolvenz. Der Eingang von Neuaufträgen reduziert sich dramatisch.

Obwohl die Situation nach Verstaatlichung der betroffenen Kreditinstitute schreit – ist dieses Instrument der Wirtschaftslenkung fern der Vorstellungskraft der Bundeskanzlerin.

Wirtschaftliche Kompetenz ist der einzige Pluspunkt der CDU/CSU in der Wählermeinung. Eine Kompetenz, die leider nicht vorhanden ist, wie die nachfolgende Rede zeigt, deren Wortlaut auf der stenografische Mitschrift des Bundestages basiert:

Herr Präsident!
Meine Damen und Herren!

Die Lage auf den internationalen Finanzmärkten ist ernst. Sie ist in dieser Form noch nie da gewesen. Sie stellt vieles, was als selbstverständlich galt, infrage. Sie bestätigt manches, was mit Gier, verantwortungsloser Spekulation und Missmanagement im Finanzsektor verbunden wird.

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