USA und Israel provozierten Südossetien-Konflikt

Veröffentlicht: 12. August 2008 von infowars in Geopolitik, Israel, Krieg, Nachrichten, USA

Peace Shield

Kurt Nimmo
Infowars
August 9, 2008

Man wird auf CNN oder Fox News nicht viel über tote Zivilisten in Südossetien hören; jene „Nachrichtensender“ sind zu sehr damit beschäftigt, ad nauseam über die Frauenaffären von John Edwards zu berichten. Um herauszufinden was wirklich in Georgien geschieht, muss man die internationale Presse über das Internet lesen. Bush, McCain und Obama mögen Russland den schwarzen Peter zuschieben, aber die internationale Presse liefert ein unterschiedliches Bild.

Russland wirft den USA vor, den Konflikt zu orchestrieren

“Russische Funktionäre glauben dass die USA den derzeitigen Konflikt orchestrierten. Der Vorsitzende des Duma-Staatskomitees für Sicherheitsangelegenheiten, Vladimir Vasilyev, glaubt dass der derzeitige Konflikt in Südossetien den Kriegen im Irak und im Kosovo stark ähnelt,“

berichtet die russische Zeitung Pravda. Erinnern sie sich daran wie die CIA laut der Sunday Times zugegeben hatte, „geholfen zu haben, vor der Bombardierung Jugoslaviens durch die NATO die Kosovo Liberation Army auszubilden.“  Die KLA ist die perfekte Gruppe für die CIA.

„Dei KLA ist bekannt für ihre weitreichenden Verbindungen zu albanischen und europäischen Verbrechersyndikaten und wurde von Beginn Mitte der 1990er Jahren an durch die CIA und Deutschlands Geheimdienst, den Bundesnachrichtendienst (BND) unterstützt. Im Verlauf des Krieges 1999 wurde die KLA direkt durch die NATO unterstützt,“

schreibt Michel Chossudovsky.

„Die KLA hatte weitreichende Verbindungen zu al-Kaida, welche ebenfalls in dem militärischen Training involviert gewesen war. Mudschahedin-Söldner aus einer Vielzahl an Ländern stießen zu den Rängen der KLA hinzu, welche in terroristische Aktivitäten und politische Attentate verwickelt war.“

Natürlich bedeuten „Verbindungen zu al-Kaida“ Verbindungen zur CIA.

„Die Dinge die im Kosovo geschahen, die Dinge die im Irak geschahen – wir folgen nun dem gleichen Pfad. Je weiter sich diese Situation entwickelt, umso mehr wird die Welt verstehen dass Georgien niemals in der Lage wäre all dies zu tun ohne Amerika. Verteidigungsfunktionäre von Südossetien machten regelmäßig Aussagen über eine drohende Aggression aus Georgien, aber letztere leugneten alles, während das US-Außenministerium keine Kommentare über die Angelegenheit machte. Sie haben im Grunde jene Streitmacht vorbereitet, welche alles in Südossetien zerstört, Zivilisten und Krankenhäuser angreift. Sie sind dafür verantwortlich. Die Weltgemeinschaft wird davon erfahren,“

sagte Vasilyev gegenüber Pravda. Die Welt wird tatsächlich davon erfahren, allerdings nicht durch die amerikanischen Konzernmedien welche mehr an den bedeutungslosen Aktivitäten von Clay Aiken und Jaymes Foster interessiert sind. Brot und Spiele sollen in Amerika genügen.

USA liefern Waffen an Georgien um „al-Kaida“ zu bekämpfen

Die Webseite der Federation of American Scientists enthüllt, dass Georgien kürzlich erst Waffen und andere Hilfe von den USA erhalten hatte. Darunter befanden sich zehn UH-1H Huey-Helikopter (vier davon zum Ausschlachten) sowie Militärhilfe und Training im Wert von 64 Millionen $ um arabische Soldaten mit angeblichen Verbindungen zu al-Kaida zu bekämpfen, welche am Tschetschenien-Krieg teilgenomen hatten und nun in der Pankisi-Gorge-Region im nördlichen Georgien Zuflucht finden.
Die Behauptungen dass Georgien ein Unterschlupf für al-Kaida wäre, sind bestenfalls zweifelhaft.

„Der schnelle Anstieg an dem strategischen Einfluss der USA im Kaukasus hat die Planer der politischne Linie Russlands alarmiert. Moskau will Schritte unternehmen um die wegbröckelnde Stellung in der Region zu verstärken. Die russischen Funktionäre haben jedoch nur eingeschränkte Möglichkeiten mit denen sie die Schritte der USA kontern und gleichzeitig freundliche Beziehungen mit Washington aufrecht halten können,“

berichtete Eurasia.net am 8. April 2002.

„Die bedeutendsten Schritte der USA im Kaukasus sind die Entscheidung, Militärberater nach Georgien auszusenden sowie die Ankündigung des Außenministeriums vom 29. März über die Aufhebung eines Waffenembargos welches gegenüber Armenien und Aserbaidschan verhängt worden war. Beide Handlungen haben das Potential, die Militärs von allen drei Kaukasus-Nationen weg von Russland und hin zur NATO zu kippen.“

Stellen sie sich vor, Kanada würde eine militärische und diplomatische Allianz mit Russland eingehen, sich mit russichen Waffen versorgen und mit russischen Militärberatern trainieren. Können sie sich ausmalen, was die Reaktion von Bush und den Neokonservativen sein würde?

Die CIA orchestrierte Georgiens Rosenrevolution

Rosenrevolution

Die Rosenrevolution war kein einfacher Aufstand, sondern wurde von der CIA und dem Botschafter Richard Miles unterstützt

Die Präsenz von al-Kaida ist weniger zweifelhaft wenn man die gut dokumentierte Tatsache in Betracht zieht, dass die sogenannte islamische Terrorgruppe eine Erfindung der CIA ist. Die absurde Besorgnis über eine Präsenz al-Kaidas in Georgien half bei Durchführung von Georgiens sogenannter Rosenrevolution.

„Die Rosenrevolution war kein einfacher Aufstand sondern wurde von der CIA und dem Botschafter Richard Miles unterstützt. Ab Anfang 2002 operierte die CIA in Georgien, angeblich um al-Kaida zu bekämpfen,“


erklärt der Forscher James Schneider.
Es scheint dass die CIA eine ganze Weile lang in Georgien hinter den Kulissen gearbeitet hat. 1993 wurde beispielsweise der CIA-Agent Fred Woodruff von unbekannten Attentätern außerhalb von Tbilisi ermordet.

„Sprecher des Außenministeriums und der CIA lehnten es ab zu bestätigen, dass Mr. Woodruff für den Geheimdienst arbeitete. Aber hochrangige Funktionäre der Administration sagten dass er dies tat und fügten hinzu, dass er nicht georgische Funktionäre ausspionierte sondern Mr. Schevardnazes Sicherheitsskräfte ausbildete,“


berichtete die New York Times zu der Zeit.

Die CIA stand dem ehemaligen Präsidenten Georgiens so nahe, dass sie die „unblutige“ Rosenrevolution durchführte und ihn hinauswarf. Unmittelbar nach der von den US-Konzernmedien gefeierten „Revolution“ verbreitete die neu eingesetzte Regierung des Autokraten Mikheil Saakaschwilli „Demokratie“ im Stil der Neokonservativen, was zu einer gewalttätigen Unterdrückung der oppositionellen politischen Versammlungen führte.

„Georgien wurde sechs Tage lang von Versammlungen der Opposition erschüttert; Protestler besetzten Zentral-Tbilisi und verlangten den Rücktritt von Saakaschwili auf Grund von Anschuldigungen über Korruption und ausschweifenden Authoritarismus,“


berichtete RIA Novosti.

„Das georgische Staatsoberhaupt schickte am 7. November als Antwort die Bereitschaftspolizei um gegen die Demonstranten vorzugehen. Über 500 Leute wurden laut Human Rights Watch verletzt als die Polizei  Gummigeschosse, Tränengas und Wasserwerfer einsetzte um die Demonstrationen aufzulösen.“


Darüberhinaus benutzen Saakaschwillis Polizisten „nicht-tödliche“ Waffen von jener Art die das Pentagon entwickelt hatte (siehe Video).

US-Militär hält in Georgien „Übungen“ unmittelbar vor dem Konflikt ab

Vergangenen Monat berichtete Aljazeera dass

„insgesamt rund 1650 Soldaten aus den USA, Georgien und mehreren anderen osteuropäischen Ländern Übungen auf der ehemals von Russland kontrollierten Vaziani-Basis begonnen haben, sagte das georgische Verteidigungsministerium.“

NowPublic berichtete am 17 Juli:

„US-Funktionäre beteuern dass die lange geplanten Kriegsspiele nichts zu tun hätten mit dem kürzlichen Disput zwischen Russland und Georgien über die abtrünnigen georgischen Regionen Abchasien und Südossetien. Aber sie gäben Washington eine Chance, das pro-westliche Tbilisi zu einem kritischen Zeitpunkt zu unterstützen.“

Wenn sie dies glauben, dann möchte ich ihnen eine Brücke verkaufen. Diese „lange geplanten Kriegsspiele“ waren dermaßen von Bedeutung, dass das Außenministerium Condi Rice nach Georgien entsandte. Ihre Ankunft fiel zusammen mit einem

„tödlichen Feuergefecht zwischen georgischen Truppen
und Separatisten in einer durch Russland unterstützten abtrünnigen Region… .Im Vorfeld von Rices Ankunft sagte ein hochrangiger Funktionär des Außenministeriums der nicht identifiziert werden wollte zu Reportern, dass ein ungehinderter Konflikt in der Region zu einer Katastrophe führen könnte. Der Funktionär sagte außerdem, Moskau sollte begreifen dass das sowjetische Imperium vorbei wäre.“

Russlands Antwort auf Georgiens Invasion Südossetiens demonstrierte Russlands Entschlossenheit, das angeblich verlorene Imperium zu behaupten.

Israel mischt mit

Vergessen wir nicht Amerikas Juniorpartner bei Chaos und Massenmord, Israel.

„Zusätzlich zu den Spionagedrohnen hat Israel Georgien auch mit Infanteriewaffen sowie mit Elektronik für Artilleriesysteme beliefert und half bei der Modernisierung der von den Sowjets entwickelten und in Georgien zusammengebauten Su-25-Jets für Bodenattacken, laut Koba Liklikadze, ein unabhängiger Militärexperte aus Tbilisi. Ehemalige israelische Generäle dienten auch als Berater für das georgische Militär,“


berichtet der
International Herald Tribune. Kein Wunder dass die furchtbaren Fotos aus Südossetien an die Invasion des Libanons erinnern. Israel hat über 50 Jahre an Erfahrung mit Invasionen kleiner Länder und ist spezialisiert auf die Attacken gegen Zivilisten.

Blinde Augen überall

Lavrov erklärt:

„Die Administration Georgiens hat den Verwendungszweck gefunden für ihre Waffen die sie während den vergangenen paar Jahren gekauft hatte… Wir haben wiederholt gewarnt dass die internationale Gemeinschaft ihre Augen nicht verschließen darf angesichts der massiven Käufe von Offensivwaffen, in die die georgische Administration in den letzten zwei Jahren involviert war.“


Unglücklicherweise wird die internationale Gemeinschaft wohl ihre Augen verschließen angesichts der Waffenverkäufe, des Trainings sowie der Orchestrierung des derzeitigen Konfliktes durch die USA und Israel. Genauso wie die Gemeinschaft die Augen verschloss bei der illegalen Invasion des Libanons im Jahr 2005 sowie bei der anhaltenden Besatzung des Iraks. Es sieht so aus als müsste Russland mit dem Verrat durch Georgien alleine zurechtkommen. Bedauerlicherweise wird Russlands Reaktion noch mehr Tod und Zerstörung mit sich bringen.

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