Archiv für 5. Juni 2008

Ein Insider veröffentlicht sein neues Buch: 6.000 Globalisten kontrollieren den Planeten und wollen nationale Souveränität ein für alle mal beenden. Außerdem enthüllt es einen Fahrplan zum Umgang mit „antiglobalistischen Widerständlern“

Paul Joseph Watson
www.prisonplanet.com
Donnerstag, 1. Mai 2008

[Übersetzung durch „Der grüne Baron“]infokrieg.tv

Ein neues Buch, geschrieben von einem führenden intellektuellen Globalisten, zeigt auf wie 6000 Elitisten nationale Souveränität ein für alle mal beenden und ein weltweites System von Global Governance einführen wollen und wie sie auf dem Weg dorthin mit den internationalen Netzwerken von Menschen fertig werden wollen, die sich diesen Plänen entgegenstellen. Superclass: The Global Power Elite and the World They Are Making ist ein Manifest in dem dargelegt wird wie die globale Elite plant, die Zukunft des Planeten in die eigene Hand zu nehmen und eine neue Weltordnung zu erschaffen während gleichzeitig das unvermeidliche „globale Netzwerk von Antiglobalisten“, das sich dem entgegenstellt, bekämpft werden soll. (mehr …)

Der “Krieg gegen den Terror” gilt nicht in Mexiko

Veröffentlicht: 5. Juni 2008 von infowars in Drogen, Terror, USA

Lee Rogers

Rogue Government

20. Mai 2008

[Übersetzung durch „Der Grüne Baron“]

Die südliche Grenze der USA zu Mexiko ähnelt mehr und mehr einem Kriegsgebiet. Das US State Department veröffentlichte kürzlich eine Warnung, wonach im Grenzgebiet gegenwärtig Kämpfe zwischen militärisch ausgerüsteten Gruppen stattfinden.

Ebenso gab es Berichte über vier US-Bürger, die in jenem Gebiet regelrecht hingerichtet wurden. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass der gegenwärtige „Krieg gegen den Terror“ ein einziger Schwindel ist und dass die regierende Administration keinerlei Bedürfnis danach verspürt, die Grenzen der US-Nation oder die amerikanische Bevölkerung zu schützen. (mehr …)

Hermann Ploppa 04.06.2008

Schon lange ist der begabte Jungpolitiker Cem Özdemir als „Global Leader of Tomorrow“ ausersehen

Werbewirksam bringen die Mainstream-Medien den immer noch jungen Grünen-Politiker [extern] Cem Özdemir in die Debatte über die Nachfolge des bisherigen Vorsitzenden von Bündnis90/Grüne, Rainer Bütikofer, ein. Zweifelsohne wäre Özdemir eine optimale Option für die Spitze der nach Verjüngung strebenden ehemaligen Ökopartei. Es ist sicher zu begrüßen, wenn mit Özdemir ein Vertreter der türkischstämmigen Mitbürger an die Spitze einer deutschen Partei tritt. Der jugendlich-dynamische Schwabe Özdemir („Nein, ich werde nicht so weit gehen, mich in ‚Özdemeier‘ einzudeutschen“ – so gescherzt bei Biolek) ist redegewandt, humortauglich und vermittlungsfähig wie kaum ein anderer deutscher Parlamentarier. Er kommt viel herum in der Welt, und nicht zuletzt seine Sozialisation in zwei Kulturen hat ihm ein weltgewandtes Auftreten beigebracht. Was wird dagegen ein Berliner Lokalgrüner wie Volker Ratzmann ausrichten können? Sein Aus als möglicher Bundesvorsitzender ist schon jetzt besiegelt.

Denn Özdemir hat mächtige Förderer in Kreisen der Wirtschaft und Medien. Bereits 2002 wählte ihn das World Economic Forum zum „Global Leader of Tomorrow“. Wenn Özdemir kein grober Schnitzer unterläuft, wird er bald mühelos in die großen Schuhe schlüpfen können, die man ihm schon lange zurechtgenäht hat.

Doch die Schnitzer hat Özdemir bereits hinter sich gebracht. Im Jahre 2002 veranlasste ihn eine vergleichsweise läppische Affäre um Flugbenzin und Beziehungen zu einem Unternehmensberater, auf sein Bundestagsmandat für die Grünen zu verzichten ([local] Romeo und Julia auf schwäbisch). Schon damals jammerte die für ihre transatlantische Orientierung bekannte [extern] ZEIT über die öffentliche Verbrennung einer vielversprechenden Nachwuchsbegabung.

Doch Özdemir jammerte nicht. Er nahm eine Auszeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Als Transatlantic Fellow des vom deutschen Steuerzahler finanzierten [extern] German Marshall Fund of the United States bekam er im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den letzten Schliff als Profipolitiker und Anwalt US-amerikanischer Interessen für Europa.

Wieder zurück in Europa, fand Özdemir herzliche Aufnahme im proamerikanischen Honoratiorenklub [extern] Atlantikbrücke, dem alle prägenden Perönlichkeiten aus Politik, Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur angehören. Özdemir als „Young Leader“ neben alten Hasen wie Bild-Chef Kai Diekmann, Altbundeskanzler Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Airbus-Chef Thomas Enders – um nur ein paar erlauchte Namen dieser halbgeheimen Nobelrunde zu nennen.

Özdemir ist derart eingebunden in industriefreundliche Netzwerke, dass ihm vermutlich nicht mehr viel Zeit bleibt, sich mit dem gewöhnlichen Volk zu beschäftigen. Seine Mitgliedschaft ziert: den Auswahl-Ausschuss der Robert-Bosch-Stiftung, wo talentierte Kinder mit Migrationshintergrund mit Preisen bedacht werden; in der Jury der Körber-Stiftung betreut Özdemir einen Transatlantischen Ideenwettbewerb „USABLE“. Zudem ist der Jungpolitiker Mitglied in der Südosteuropa-Gesellschaft, bei Euronatur e.V., sowie im griechischen Simi-Symposium, das von dem ehemaligen Außenminister George Papandreou geleitet wird. Schließlich ist Özdemir noch im Beirat des Deutsch-Türkischen Forums in Stuttgart und in der Theodor-Heuss-Stiftung.

Doch Cem Özdemirs wichtigstes Pfund ist zur Zeit seine [extern] Mitgliedschaft für die Grünen im Europa-Parlament. Dort sitzt er im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. In dem befristet eingerichteten „Ausschuss zur behaupteten Nutzung europäischer Staaten durch die CIA für die Beförderung und das rechtswidrige Festhalten von Gefangenen“ hatte er den stellvertretenden Vorsitz inne. Die Entführung unschuldiger europäischer Zivilisten durch US-amerikanische Geheimdienstler scheint mittlerweile erfolgreich im chaotischen Strudel der Medienaktualitäten versunken zu sein – was allerdings nicht Özdemir anzulasten ist.

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Berlin: Wie unter Gerhard Schröder sind wir Zeuge einer krankhaften Selbstzerstörung auf kontinuierlich sinkendem Umfragen-Niveau, aber höchster politischer Ebene. Während die Spezialdemokraten, im Gegensetz zu den 30er Jahren, mit ihrer heutigen Zustimmung im Bundeskabinett zum BKA-Ermächtigungsgesetz gleich selbst Rechtsstaat, Demokratie, Gewaltenteilung und Verfassung aus dem Fenster werfen, ist die SPD in einer aktuellen Umfrage mittlerweile bei 20%.
Das ist offenbar immer noch zuviel. Sie will weniger.

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Das Bundeskabinett hat heute nach monatelangen Diskussionen die Neuregelung der umstrittenen BKA-Gesetze abgenickt. Mit der Novelle sollen die Kompetenzen des Bundeskriminalamtes erheblich ausgeweitet werden. Damit soll unter anderem die Videoüberwachung von Wohnungen und die Online-Durchsuchung privater Computer ermöglicht werden. Wegen der geplanten Online-Durchsuchung hatte es in der Vergangenheit viel Streit zwischen den Ministerien gegeben. Höchstwahrscheinlich muss man zudem aufgrund der Beschwerden der SPD-Fraktion noch einige Regelungen im parlamentarischen Verfahren abändern. Wie üblich wird die eklatante Ausweitung der Möglichkeiten des BKA mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus begründet.

Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat für die Online-Durchsuchung enge Grenzen vorgeschrieben. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) setzte in den vorangegangenen Verhandlungen zwischen den zuständigen Ministerien durch, dass für die Installation der Überwachungssoftware die Wohnung nicht betreten werden darf. Der SPD-Politiker Sebastian Edathy forderte, der Kabinettsbeschluss müsse im Parlament so umgesetzt werden, dass „kein Schnüffelstaat“ entstehe. Er setzte sich zudem für eine Balance zwischen den Sicherheitsinteressen und dem Schutz der bürgerlichen Freiheitsrechte ein.

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Berlin:

Justizministerin Zypries schlägt dem Bundesrat vor () den, beim Bundesinnenministerium als Ministerialdirigent tätigen, Dr. Hans-Jürgen Förster als Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof einzusetzen. Rainer Griesbaum, bisheriger Leiter der Abteilung Terrorismus bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, hatte sich gegen Schäubles Online-Durchsuchungen ausgesprochen (). Mit Dr. Hans-Jürgen Förster setzt man auf einen Befürworter dieser Ermittlungsmethoden. Er war Mitwirkender Vertreter des Workshops „Volunteers in Civil Protection“ () und Mitverfasser im Gremium des 2. Periodischen Sicherheitsberichts () vom BMI und BMJ im November vergangenen Jahres.

Dr. Hans-Jürgen Förster: Abteilung Polizei, öffentliche Sicherheit und Ordnung, Aus- und Fortbildung

Links:

Bad Kleinen – Ein unterdrücktes BKA-Papier dokumentiert

Jahresbericht d. Stiftung Deutsches Forum f. Kriminalprävention (2006)

IM „Bundeskanzlerin“ – Merkels Vergangenheit

Veröffentlicht: 5. Juni 2008 von infowars in Deutschland, Geschichte
Erich M. 03.06.2008 16:55

Bei Recherchen zu einem Film hat ein Team des WDR kürzlich ein Foto entdeckt, auf dem Angela Merkel in unmittelbarer Nähe zum Haus des DDR-Regimekritikers Robert Havemann zu sehen ist. Das Foto entstand in einer Zeit, in der die Stasi systematisch Mitglieder der FDJ zur Überwachung des Havemann-Hauses und der Umgebung einsetzte. Merkel hat die Veröffentlichung des Fotos untersagt. Die Medien schweigen.

Die Stasi ist im Augenblick in aller Munde, könnte man meinen. Die sich unaufhaltsam stärkende Partei Die Linke wird derzeit mit einer Hexenjagd ohne Vergleich gegen Fraktionschef und Chefrhetoriker Gregor Gysi bekämpft – mit weniger als mäßigem Erfolg, auch wenn sich Springer-Presse und CSU-Hinterbänkler überschlagen.

Ganz anders sieht es bei einer anderen Person der Zeitgeschichte aus: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wer sich schon immer fragte, warum eine junge DDR-Bürgerin ohne Jugendweihe, ohne SED-Mitgliedschaft und dann noch aus einer Pfarrersfamilie trotzdem Sekretärin für Agitation und Propaganda der FDJ werden konnte – normalerweise ist man bei diesem Amt, das den Nachwuchs ideologisch auf Linie bringen sollte übervorsichtig bei der Besetzung gewesen – der hat jetzt vielleicht so etwas wie eine Antwort.

Kürzlich wurde bekannt, dass ein Team des WDR bei Recherchearbeiten zu einem Film auf ein Foto stieß, das zweifelsfrei Angela Merkel in unmittelbarer Nähe des Hauses des Dissidenten Robert Havemann zeigt. Just in dieser Zeit setzte nun die Stasi systematisch eine Vielzahl junger FDJler für die Überwachung des Hauses und der Umgebung ein. Die Hilfskräfte ermöglichten so eine lückenlose ganztägige Überwachung. Die Frage, die sich stellt ist also, warum Angela Merkel genau in dieser Zeit in einer doch recht unbelebten Villengegend, fernab ihrer Wohnung und ihres sonstigen Lebensmittelpunktes, allein spazieren gegangen sein soll. Zumindest war sie zu einer unglaublich falschen Zeit (Überwachung Havemanns durch FDJler) an einem noch unglaublicheren falschen Ort.
Zusätzlich bedenklich ist nun, dass Merkel dem WDR untersagte, das Bild zu veröffentlichen. Stattdessen zeigte der WDR-Film ein anonymisiertes, weil gerastertes, Foto.

Dies alles geschah bereits 2005. Der Film des WDR ist längst produziert. Erst das Schweiz-Magazin hakte aufgrund einer alten kurzen Spiegel-Meldung (s.u.) noch einmal nach. Seinerzeit schien sich offenbar niemand zu fragen, was Merkel denn vor Havemanns Haus treibt.

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USA verschärfen Einreise für Deutsche

Veröffentlicht: 5. Juni 2008 von infowars in Datenschutz, Deutschland, Geopolitik, USA

USA-Reisende aus Deutschland und anderen europäischen Staaten müssen sich auf schärfere Einreisebestimmungen einstellen. Ab Januar 2009 werden sich Besucher aus insgesamt 27 Staaten bereits drei Tage vor der Einreise in die USA bei den dortigen Behörden anmelden müssen. Damit sollen potentielle Terroristen schon vor der Abreise in die USA abgefangen werden.

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Bayern schwingt die Kinderporno-Keule

Veröffentlicht: 5. Juni 2008 von infowars in Datenschutz, Deutschland, Polizeistaat

War ursprünglich nur von der Gefahrenabwehr die Rede, so sollen heimliche Online-Durchsuchungen künftig auch bei der Verfolgung von schweren Straftaten zum Einsatz kommen. Das fordert zumindest das Bundesland Bayern und will eine entsprechende Gesetzesinitiative im Bundesrat auf den Weg bringen. Einmal mehr wird dabei der Kampf gegen Kinderpornografie als Killer-Argument ins Feld geführt. Wir haben bei den Kritikern dieses Vorhabens, der Wirtschaftsinitiative „no abuse in internet“ (naiin) diesbezüglich mal genauer nachgehakt.

In Anbetracht der Tatsache, dass es in Deutschland derzeit nicht einmal genügend Internet-Fahnder gibt, ist es schon erstaunlich, wie vehement und wie oft die Politik seit geraumer Zeit nach bürgerrechtsverletzenden Überwachungsmaßnahmen ruft„, wundert sich naiin-Präsident Arthur Wetzel, dessen Initiative nach eigenen Angaben seit acht Jahren auch ohne Online-Durchsuchungen und Vorratsdatenspeicherung erfolgreich Kinderpornografie im Internet bekämpft. Er kritisiert vor allem die Argumentationsweise seitens der Politik: „Jedes Mal, wenn sich derlei ausufernde Maßnahmen nicht sachlich mit der Abwehr terroristischer Gefahren begründen lassen, wird der Begriff Kinderpornografie politisch mobilisiert„.

Dass der jüngste bayerische Vorstoß die Anordnung durch einen Richter beinhaltet, sei zwar zumindest aus rechtsstaatlicher Sicht ein begrüßenswerter wenn auch kleiner Schritt in die richtige Richtung. Dennis Grabowski, Presse-Sprecher von naiin e.V. antwortete uns auf unsere Anfrage: „Ein besserer Schritt wäre, wenn neben dem Richter unter anderem auch die jeweiligen parlamentarischen Kontrollgremien einbezogen würden„.

Dass solche Hightech-Maßnahmen den erwünschten Erfolg zeigen, bezweifelt man allerdings. Hightech kann eine ordentliche polizeiliche Ermittlungsarbeit nicht ersetzen. Man befürchtet im Gegenteil, dass die Strafverfolger im falschen Vertrauen auf die Technik zu schnell online durchsuchen könnten und dabei Bürgerrechte verletzen. Man sähe schon heute anhand der „normalen“ Hausdurchsuchungen, wie leichtfertig – trotz richterlichen Vorbehalts – mit derlei Ermittlungsinstrumenten umgegangen wird.

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Magere Risikoforschung zu Nanomaterialien

Die Nanotechnologie erobert die Warenregale: Sonnenschutzcremes, Wandfarben oder Sportgeräte enthalten Teilchen, die nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbar sind und die mit ihren besonderen Eigenschaften die Qualität der Produkte verbessern sollen. Doch manche Partikel könnten dem menschlichen Körper gefährlich werden, wie Studien beweisen. Mehr Risikoforschung und mehr Risikokommunikation ist dringend gefragt.

„Ich würde gerne eine bestimmte Wandfarbe verwenden“, erzählte neulich jemand. „Als ich erfuhr, dass da Nanos drin sind, wurde ich misstrauisch.“ Tatsächlich verunsichern die winzigen Nanoteilchen in Produkten viele Verbraucher. So haben in den USA 20 Prozent der Menschen Angst vor gesundheitlichen Risiken der Nanotechnologie, wie eine Studie von Foschern um den Kommunikationswissenschaftler Dietram Scheufele von der University of Wisconsin-Madison Ende 2007 zeigte [1].

Die Sorgen sind berechtigt, denn der Segen der Nanotechnologie birgt möglicherweise ihren Fluch. So beklagen Risikoforscher allerhand Wissenslücken über mögliche Gesundheitsgefahren durch Nanoteilchen, die mit jeden neuentwickelten Nanomaterial wachsen. Und das, was die Forscher wissen, gelangt nur schleppend in das Bewusstsein der Menschen.

Kohlenstoff-Nanoröhrchen
© Anastasios John Hart
Nanoteilchen messen weniger als 100 Nanometer (Millionstel Millimeter) in mindestens einer der drei Dimensionen Länge, Höhe oder Breite. Das verschafft ihnen zum Teil ganz neue Eigenschaften im Vergleich zu den größeren Geschwistern. Zum Beispiel leiten 50 Nanometer dünne Drähte aus Silizium Wärme 100 Mal schlechter als ein Siliziumblock, weil wärmetransportierende Schallwellen immer wieder an die Wände des engen Kanals stoßen und dadurch gebremst werden.

Klein, aber oho in der Wirkung

Hersteller nutzen solche Effekte längst für Produkte. Zum Beispiel Sonnenschutzcremes: Manche der Pasten filtern UV-Strahlung mithilfe von Nanoteilchen aus Titandioxid oder Zinkoxid. Größere Titanoxid- oder Zinkoxid-Partikel hingegen lassen die krebserzeugenden Strahlen passieren.

Die Sonnenschutzcremes sind sicher, weil die Nanoteilchen die Haut nicht durchdringen können, wie Studien zeigten [2]. Doch der Befund entlastet längst nicht das gesamte Zwergenreich. Denn falls Nanopartikel in die Luft gelangen, können sie über die Atmung in die Körperzellen eindringen und sich dort anreichern. Einmal dort, könnten sie einiges anrichten, denn so unterschiedlich wie ihre Eigenschaften sind womöglich auch die gesundheitlichen Wirkungen der Nanomaterialien.

Dass Nanopartikel das Potenzial haben, krank zu machen, zeigen verschiedene Studien. Eine der jüngsten Erkenntnisse: Kohlenstoff-Nanoröhrchen wirken ähnlich auf Versuchstiere wie Asbest [3]. Britische Wissenschaftler hatten Nanoröhrchen unterschiedlicher Länge in die Bauchhöhle von Mäusen injiziert, genauer gesagt in das so genannte Mesothel – jenes Gewebe, das die Bauchhöhle auskleidet und somit innere Organe einhüllt. Das Mesothel ummantelt auch beim Menschen Organe, insbesondere die Lunge. Asbestfasern lösen im Mesothel entzündliche Reaktionen und bei dauerhafter Einwirkung Krebs aus.

Neue Produkte, neue Risiken

Ein Nerd im Zukunftsglück

Veröffentlicht: 5. Juni 2008 von infowars in Eugenik, Wissenschaft/ Technik

Für manche ist Ray Kurzweil, die große alte Dame der Futurologie, für andere einer der bedeutendsten Visionäre dieser Welt. Der Mann, der Sehbehinderten zu einem Gerät verhalf, das ihnen Texte vorlesen kann, hat auch einen großen Namen in jenen nicht kleinen Kreisen, die ungebrochen vom Möglichkeitsraum der Künstlichen Intelligenz fasziniert sind. Dr. Kurzweil gilt als Protagonist der raschen, sich exponentiell beschleunigenden Schritte hin zum Zeitalter des Übermenschen – und zwar in jener Version, in welcher der Mensch von Computern und technischen Systemen, einer künstlichen Superintelligenz also, überflügelt wird. Das Stichwort für diesen Quantensprung der Evolution heißt eingedeutscht: Technologische Singularität.

Die Anhänger und Protagonisten der Technological Singularity würden sich vom neuen Zeitalter insbesondere Unsterblichkeit erhoffen. Eine Vorstellung, die u.a Uploads des eigenen Bewußtseins auf eine künstliche Hardware und weiteren (Sicherheits-)Kopien beinhaltet – Nerd-Wunschdenken und pure Science-Fiction-Phantasie laut Kritiker. Dass die Ideenwelt, aber auch die theoretischen Annahmen der Singularity-Visionäre durchaus ernstzunehmen sind und eine Auseinandersetzung mit Wissenschaftlern befruchten können, davon zeugt die Juni-Ausgabe des amerikanischen Wissenschaftsmagazins IEEE-Spectrum, die Singularity zum Titelthema gemacht hat.
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