UN-Ermittler: Geheimdienste steuern Massaker in Afghanistan, ISAF sieht

Veröffentlicht: 19. Mai 2008 von infowars in Afghanistan, Geopolitik, Krieg, Militär, UN
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Konzernpresse und NATO vertuschen Todesschwadronen in Afghanistan

Kabul: Seit der UN-Sonderermittler für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston, am Donnerstag die Existenz durch “ausländische Geheimdienste” gesteuerter Todesschwadronen in Afghanistan hat auffliegen lassen, herrscht in der deutschen Presse Schweigen.
Geheime Razzien, völlig gesetzloses Operieren, Morde an Unschuldigen, all das unter Beteiligung von US-Militärs und wahrscheinlich auch deutschen Spezialeinheiten: es herrscht Nachrichtensperre in Deutschland, welches eine von 4 Besatzungszonen im seit 6 Jahren vom “Westen” besetzten Land kontrolliert.
UN-Ermittler Alston hatte auch die typische Reaktion der von US-Militärs kommandierte NATO (ISAF) benannt: von solchen Razzien sei nichts bekannt, man werde dem nachgehen oder man könne nichts unternehmen.

AFGHANISCHE TODESSCHWADRONEN UNTER DEM KOMMANDO AUSLÄNDISCHER AGENTEN

Professor Alston am Ende seiner 12-tägigen Mission am Freitag in afghanischen Haupstadt:

“Es gab eine grosse Zahl Razzien für die offenbar kein Staat oder Militär die Verantwortung übernehmen wollte.
Ich habe mit einer grossen Zahl an Personen bezüglich der Operationen ausländischer Geheimdiensteinheiten gesprochen.
Ich will sie nicht beim Namen nennen, aber sie sind auf der höchsten Ebene in den entscheidenden Stellen.
Diese Streitkräfte operieren unter etwas, das wie Straffreiheit aussieht.”

Alston:

“Im Wesentlichen gibt es da Gruppen von Afghanen, aber mit – höchstens – einer Handvoll internationaler Personen, die sie anführen. Ich kann da nicht erkennen, dass sie unter irgendeinem Kommando stehen”.

UN-Ermittler Alston sagte, er wisse mindestens von drei kürzlich durchgeführten Operationen der Todesschwadronen, eine davon direkt aus einer US-Militärbasis für Sondereinheiten in Kandahar geführt. Dabei wurden zwei Brüder ermordet.
Die afghanischen Regierungsbehörden gaben nachher zu, das keine der drei Operationen der Todesschwadronen irgendetwas mit “Taliban” zu tun hatte.
Keine Armee der NATO (in Afghanistan: ISAF) übernahm die Verantwortung für diese Militäraktionen in ihrer Besatzungszone.

Eine Todesschwadron, die als “Shaheen” bekannt ist, operiert im Osten Afghanistans, im so oft zitierten “afghanisch-pakistanischen
Grenzgebiet”, aus der Stadt Nangahar, welche unter US-Militärkontrolle steht.

(Anm.: “Shaheen” bedeutet sowohl im Persischen, als auch in Urdu “Falke”.
Urdu wird in Pakistan gesprochen. Der Name der pakistanischen Atomraketen lautet “Shaheen”.
Die “Black Shaheen” ist eine Variante der britisch-französischen Cruise Missile “Storm Shadow/SCALP EG”, die in die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert wird.)

Letztes Jahr war bereits Sondereinheiten der Alliierten in Helmand vorgeworfen worden, sie hätten bei einer “verpfuschten” Militäroperation einem Mann die Kehle ausgeschlitzt.
Heute heisst es in Sicherheitskreisen, diese Aktion sei durch eine geheime Spionageeinheit geleitet worden.
In Helmand sind die meisten der 7.800 Soldaten der britischen Monarchie stationiert.

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