Doof sein ist cool-Bildung in den USA verpönt

Veröffentlicht: 8. Mai 2008 von infowars in USA
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Wer Präsident der USA werden möchte, muss ein Volk voller Unwissender gewinnen. Denn rund 40 Prozent der Amerikaner unter 44 Jahren haben 2007 noch kein einziges Buch gelesen. Das Niveau der Allgemeinbildung ist entsprechend katastrophal: So können etwa ein Drittel der jungen US-Bürger weder den Irak noch den Bundesstaat New York auf einer Landkarte zeigen. Mit den Politikkenntnissen sieht es ähnlich erbärmlich aus: 41 Prozent der US-Bürger glauben allen Ernstes, dass Saddam Hussein in die Anschläge vom 11. September 2001 verwickelt gewesen sei, teilt das Nachrichtenmagazin „Newsweek“ mit.

Der „Kult der Blödheit“

Trotz High-Tech-Industrie, Elite-Universitäten und zahllosen Nobelpreisträgern stehe die globale Führungsmacht am intellektuellen Abgrund: In den USA seien Wissen und Lernen aus der Mode gekommen, behauptet die Publizistin Susan Jacoby. „Amerikaner sind in großen intellektuellen Nöten – wir sind in Gefahr, unser hart erworbenes kulturelles Kapital gegen eine bösartige Mixtur von Anti-Intellektualismus, Anti-Rationalismus und niedrigen Erwartungen zu verlieren“, schreibt sie in ihrem heiß diskutierten Buch „Das Zeitalter der amerikanischen Unvernunft“. Es gebe fast einen „Kult der Blödheit“. Die Lust der Jugend an Videospielen und Internet-Plattformen verstärke nur den Trend zu Verflachung und Verdummung. „Doof ist heute cool“, meint Jacoby.

TV wichtiger als Politik

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