Archiv für Mai, 2008

Thomas Pany 26.05.2008

Heftige Kritik an der Vergabe von Zertifikaten im Emissionshandel

Wie viele Menschen tatsächlich daran glaubten, dass der Emissionshandel zu Einsparungen des Kohlendioxidausschusses führt, dass er den Einsatz von erneuerbaren Energien fördert und Projekte, welche die Energie effizienter zu nutzen verstehen, ist nicht bekannt. Anzunehmen ist jedoch, dass neuere Erkenntnisse aus Stanford und Untersuchungen der Watchdog-Organisation International Rivers das Überleben dieses Glaubens ernsthaft gefährden. Denn, so ermitteln Kritiker des UN-Programms im Zusammenhang mit dem Emissionshandel, hinter der Kulisse der Geschäfte mit umweltverträglichen Projekten stünden Korruption, Verschwendung von Geldern in Milliardenhöhe und steigende Treibhausgasemissionen.

Das Prinzip des „Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung“, im englischen: „Clean Development Mechanism (CDM), besteht darin, dass Industrieländer ihre höhere CO2-Emission mit Zertifikaten, die für eingespartes Kohlendioxid stehen, kompensieren. Diese Zertifikate (Certified Emission Reductions -CERs) können für Projekte, z.B. für den Bau von Anlagen, erworben werden, deren veranschlagter CO2-Ausstoß unterhalb einer bestimmten Referenzgröße liegt. Mit solchen Zertifikaten – ein CER steht für eine Tonne Kohlendioxid, das nicht in die Luft ausgestoßen wurde, sondern „eingespart“ – , können sich Industrienationen von ihren hohen Ausstoßwerten „runterkaufen“, um die vereinbarten Klima-Ziele zu erreichen.

Im Rahmen des [extern] „Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung„, der ins Kyoto-Protokoll aufgenommen wurde, vergibt die UN für [extern] CDM-Projekte CER-Papiere in beträchtlicher Höhe. Laut Guardian [extern] wächst der entsprechende Markt schnell. Gegenwärtig soll er 20 Milliarden Dollar im Jahr wert sein, erwartet wird für die nächsten vier Jahre ein Wachstum auf 100 Milliarden. Mehr als 1000 Projekte sollen bis dato als geeignet erklärt worden sein, weitere 2000 werden derzeit geprüft.

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Bürgerrechtler sehen mit den „Information Fusion Centers“ der Sicherheitsbehörden in den USA den kafkaesken Albtraum wahr werden, dass „Beweise“ für das Begehen von Verbrechen rund um geringfügige Verdachtsmomente konstruiert werden. Strafverfolger würden mit Hilfe der zentralen Datenbankeinrichtungen Indizien für ein Vergehen schon bei einer leisen Ahnung in Kooperation etwa mit Banken, Vermietern oder Internetprovidern zusammentragen, erläuterte Mike German, Justiziar bei der American Civil Liberties Union (ACLU), die Funktionsweise des von der US-Regierung vorangetriebenen Sicherheitsprojekts auf der Konferenz „Computers, Freedom, and Privacy 2008“ (CFP) in New Haven. (mehr …)

Spendenaufruf

Veröffentlicht: 25. Mai 2008 von infowars in Nachrichten

Spendenaufruf
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WTC

Ehemaliger Gouverneur belehrt Howard Stern über den unmöglichen Kollaps der WTC-Gebäude

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Wednesday, May 21, 2008

Der ehemalige Gouverneur Jesse Ventura ging am Mittwoch weiter als jemals zuvor mit seinem Skeptizismus über 9/11, als er in der Radiosendung von Howard Stern seine Befürchtung ausdrückte, (mehr …)

Ventura

Ehemaliger Gouverneur schockiert über den Zustand des Rechts auf freie Meinungsäußerung in Amerika: „Ist das was aus unserem Land geworden ist?“

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Wednesday, May 21, 2008
infokrieg.tv

Ex-Gouverneur Jesse Ventura verurteilte die Hexenjagd in den Medien, welche auf seine öffentlich geäußerten Zweifel an der offiziellen Geschichte von 9/11 folgte. Er gestand in einem neuen Interview in der Alex Jones Show seine Überraschung ein über die Reaktion auf seine Kommentare über die Zerstörung von WTC 7 und den Zwillingstürmen.

„Wie kann es sein dass wir heute keine Fragen stellen dürfen?“

fragte Ventura im Bezug auf die feindselige Reaktion der Konzernmedien nach seinem letzten Interview in der Alex Jones Show.

„Ich kann nicht glauben wie man nach ein paar simplen Fragen so angegriffen wird…ist das was aus unserem Land geworden ist? Dass es einem nichteinmal erlaubt ist, öffentlich die Regierung in Frage zu stellen,“

sagte der ehemalige Gouverneur und erklärte, dass die Reaktion der Medien „ihm die Augen geöffnet hat“. Nachdem er die Erklärung der Regierung über die Anschläge von 2001 in Frage gestellt hatte, folgten Attacken von Bill O’Reilly und Sean Hannity auf Fox News sowie von zahlreichen weiteren Radio- und TV-Sendungen. (mehr …)

Gesundheit, Sexualleben und die ethnische Herkunft Verdächtiger – der Datenaustausch zwischen den USA und Deutschland soll nach Informationen des SPIEGEL auch intimste Informationen umfassen. Politiker und Gewerkschafter sind empört.

Wer des Terrors oder schwerer Kriminalität verdächtigt wird, darf sich in Zukunft nicht wundern, wenn auch intime Daten über ihn in die USA weitergegeben werden. Das belegen bisher unbekannte Passagen des am 11. März beschlossenen deutsch-amerikanischen Abkommens „über die Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bekämpfung schwerwiegender Kriminalität“, über die der SPIEGEL berichtet.

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TEHERAN, 22. Mai (RIA Novosti). Nach dem Bombenanschlag auf eine Moschee in Iran hat das iranische Außenministerium den USA vorgeworfen, den Terroristen, die vom amerikanischen Territorium aus operieren, Vorschub zu leisten.

Ein Mitarbeiter der Schweizer Botschaft, der die Interessen der USA in Teheran vertritt, wurde am Mittwoch ins iranische Außenministerium zitiert. Ihm wurde eine offizielle Protestnote überreicht.

Bei dem Anschlag auf die Moschee in Shiraz (südiranische Provinz Fars) waren am 12. April 14 Menschen getötet worden, 202 weitere erlitten Verletzungen.

Iranische Sicherheitsbehörden verhafteten 15 Terrorverdächtige, die mit Großbritannien und den USA in Beziehung stehen sollen. Nach Angaben iranischer Behörden planten die Terroristen einen Sprengstoffanschlag auf das russische Konsulat in der Stadt Resht am Kaspischen Meer.

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Berlin (Reuters) – Spezialkräfte der Polizei durchsuchen eine Berliner Schule, in der sich eine bewaffnete Person aufhalten soll.

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worldcontent.twoday.net

Mehrere Tage vor dem verheerenden Erdbeben in China gab es im späteren Epizentrum offenbar gezielte Warnungen vor der sich anbahnenden Katastrophe. Selbst auf der offiziellen Webseite der Provinzregierung von Sichuan war am 9. Mai, also drei Tage vorher, zu lesen: „Die Behörde des Kreises Aba hat die falschen Gerüchte über ein bevorstehendes Erdbeben erfolgreich zerstreut.“ Kuriose Zufälle oder gab es tatsächlich Anhaltspunkte oder wurde das Beben gar durch menschliche Einflußnahme ausgelöst?



Karte der Erdbebenherde: Mehr als 130 Nachbeben

Am 12. Mai 2008 um 14.28 Uhr Ortszeit war in der Region Sichuan der erste Erdstoß mit einer Stärke von 7.9 zu verzeichnen. Kleinere Vorausbeben, die die Katastrophe ankündigen hätten können, gab es nicht. Bis heute wurden über 130 Nachbeben gemessen, alle hatten bisher eine Stärke >4 auf der Richterskala. Noch am Tag des Unglücks berichtete das Internet-Magazin Epoch-Times, dass es bereits Tage vorher Hinweise auf einer Internet-Seite gab, die nach dem Beben vom Netz genommen wurde.

Inzwischen haben zahlreiche chinesische Internet-User auf diese ungewöhnliche Seite aufmerksam gemacht, wohl nicht ohne Konsequenzen. Seit dem Erdbeben wurden mindestens 17 Menschen festgenommen, verwarnt oder dazu gezwungen, Entschuldigungen zu schreiben, weil sie «falsche Informationen und reißerische Erklärungen verbreitet oder das öffentliche Vertrauen untergraben haben», berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Ein Blogger schrieb:

The former blog … was banned by G…F…W from last Sunday, probably because of the news I copied about moonquake …

Auf der Regierungswebseite stand:

„Am 3. Mai bekam die Behörde des Kreises Aba gegen 20 Uhr einen Anruf. Der Anrufer wollte wissen, ob es stimme, dass in einem Dorf der Kreisstadt Ma’erkang (Barkam) ein großes Erdbeben bevorstehe und die Kader den Bewohnern raten würden, sich in freies Gelände zu begeben. Nach diesem Anruf rief die Behörde von Abei sofort die zuständige Behörde der Kreisstadt Maerkang an und forderte sie auf, die Quelle dieses falschen Gerüchtes zu ermitteln, das Gerücht zu zerstreuen und die weitere Verbreitung zu unterbinden.“ (Quelle: Epoch Times; maschinelle Google-Übersetzung des Originaltextes hier) (mehr …)

Rumsfeld

Ehemaliger US-Verteidigungsminister im Gespräch mit Militäranalysten: „Die Lösung dafür…ist ein Anschlag“

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Friday, May 16, 2008
infokrieg.tv

In Ausschnitten von ehemals vertraulichen, kürzlich unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz veröffentlichten Tonbandaufnahmen, spricht der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld mit hochrangigen Militäranalysten darüber, wie die strauchelnde neokonservative Agenda erfolgreich mit Hilfe eines neuen Terroranschlages in Amerika erneuert werden könnte. Ebenfalls ist zu hören wie Rumsfeld und die Analysten darin übereinstimmen, dass es vielleicht nötig wäre, einen brutalen Diktator im Irak zu installieren um die US-Interessen zu wahren. Die Bänder wurden im Zuge von Ermittlungen über die „Botschaftsmultiplikatoren“ des Pentagons veröffentlicht, ein Programm bei dem hochrangige Militäranalysten angeheuert worden waren um in den Konzernmedien für den Irakkrieg zu werben. (mehr …)

Kalter Putsch gegen das Grundgesetz

Veröffentlicht: 20. Mai 2008 von infowars in EU, faschismus, Geschichte, Hitler, Polizeistaat

Die EU-Verfassung ist gescheitert – die Lissaboner Ermächtigungsgesetze sollen an ihre Stelle treten

Von Jürgen Elsässer
Heute wird der Bundestag endgültig den so genannten EU-Reformvertrag beschließen. Er gibt dem EU-Rat diktatorische Befugnisse und ermöglicht unkontrollierbare Kriegseinsätze.

Der Bundestag fällt heute eine historisch bedeutsame Entscheidung, die dieses Land grundlegend verändern wird – im schlechten Sinne, wie immer in den letzten Jahren, wenn die Herrschenden dem Volk eine »Reform« versprachen. Zur Abstimmung steht dieses Mal nicht die mit diesem Begriff vernebelte Zerstörung des Gesundheitswesens, des Rentensystems oder der Bahn, sondern die »Reform« der Europäischen Union.

Man darf davon ausgehen, dass die Abgeordneten über einen Text abstimmen werden, den nur eine kleine Minderheit gelesen hat: Die EU hat das Gesamtdokument mit insgesamt 479 Seiten erst vor neun Tagen, am 15. April, als zusammenhängenden Text veröffentlicht. Das Ganze ist ein selbst für Akademiker schwer verstehbares Paragrafenwirrwarr, das – so der britische Historiker Timothy Garton Ash – »eher einer Bedienungsanleitung für Gabelstapler gleicht«.

Ein Ermächtigungsgesetz
Etwa 95 Prozent der Bestimmungen, so die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, gleichen jenen der EU-Verfassung, die 2005 durch Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden gescheitert ist. Schon damals monierten linke Parteien, Friedensbewegung und Globalisierungskritiker wie Attac die militaristischen und neoliberalen Implikationen des Machwerks. (mehr …)

Die Deutschen sehen sich einem Staatsstreich gegen Grundgesetz, Freiheit und Demokratie gegenüber
Dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Publizisten und Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Scheer ist es zu verdanken, dass jetzt an die Öffentlichkeit kommt was “Parlamentarier”, “Bundesregierung”, Konzernmedien und Desinformanten mit allen Mitteln vertuschen wollten: laut seiner Aussage hat dem deutschen “Parlament” Bundestag zum Zeitpunkt der Annahme des EU-Reformvertrages am 24.April 2008 kein “vollständiger Vertragstext” vorgelegen. (wir berichteten am 24.April)

Die Begründung von Dr.Scheer über seine bewusste Nichtbeteiligung an der Abstimmung über den EU-Vertrag, zu lesen auf Infokrieg.tv (im Forumsbeitrag nach unten scrollen) als eine Antwort auf eine email von “Goldmull”:

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Twister (Bettina Winsemann) 19.05.2008

Der so genannte „Petting-Paragraph“, wie ihn die Medien nannten, ist entschärft. Die große Koalition hat ihn umformuliert und damit „Teenie-Sex aus der Grauzone“ geholt. Trotz allem Aufatmens: warum eigentlich erst jetzt?

„Teenager dürfen weiter fummeln“ und ähnliche Schlagzeilen konnte man in den letzten Tagen lesen, wenn es darum ging, die Tatsache zu kommentieren, dass die Große Koalition das Sexualstrafrecht nun doch nicht wie geplant auf den Weg bringen will. Die Opposition sieht dieses Zurückrudern zwar als positiv an, stellt jedoch die Frage, wieso die offensichtlichen Mängel des Gesetzes nicht vor Einbringung des Gesetzentwurfes berücksichtigt wurden, sondern erst jetzt.

Das neue Gesetz sollte einerseits die Kinderpornographie mehr in den Fokus rücken, andererseits aber auch gegen die Jugendprostitution helfen. Heraus kam jedoch ein Entwurf, der so viele Grauzonen beinhaltete, dass sich nicht nur die Opposition sondern auch die Medien fragten inwiefern gewährleistet sei, dass Teenager nun nicht Gefahr laufen, wegen eines Kinobesuches mit dem Schwarm angezeigt zu werden, so schwammig waren die Formulierungen.

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Was konnten wir nicht alles über Hugo Chávez‘ Äußerungen zur deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel lesen: „Chavez beschimpft Merkel als Nachfahrin Hitlers“ titelte tagesschau.de und auf der Internetseite des Hamburger Nachrichtenmagazins Der Spiegel war gar zu lesen: „Hitler-Vergleich. Merkel lässt Chávez-Provokationen abtropfen“.

Alle diese Titel erschienen am 12. Mai 2008. Am selben Tag veröffentlichte die rechte Tageszeitung Die Welt eine Übersetzung, die die Deutsche Presse-Agentur (DPA) von der entsprechenden Passage aus Chávez‘ Fernsehsendung „Aló presidente“ angefertigt hatte. Dort heißt es:

„Übrigens, wenn wir von Deutschland sprechen: die deutsche Kanzlerin, die der deutschen Rechten angehört, der selben Rechten, die Hitler unterstützt hat, den Faschismus, das ist die Kanzlerin von Deutschland heute, […]“

Wo, bitte schön, vergleicht der venezolanische Präsident seine deutsche Amtskollegin mit Hitler oder „beschimpft“ sie als Nachfahrin des „Führers“?

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Brent Jessop
Knowledge Driven Revolution.com
Monday, May 19, 2008

„That [fundamental] task [of UNESCO] is to help the emergence of a single world culture, with its own philosophy and background of ideas, and with its own broad purpose. This is opportune, since this is the first time in history that the scaffolding and the mechanisms for world unification have become available, and also the first time that man has had the means (in the shape of scientific discovery and its applications) of laying a world-wide foundation for the minimum physical welfare of the entire human species. And it is necessary, for at the moment two opposing philosophies of life confront each other from the West and from the East, and not only impede the achievement of unity but threaten to become the foci of actual conflict.

You may categorise the two philosophies as two super-nationalisms; or as individualism versus collectivism; or as the American versus the Russian way of life; or as capitalism versus communism; or as Christianity versus Marxism; or in half a dozen other ways. The fact of their opposition remains and the further fact that round each of them are crystallising the lives and thoughts and political aspirations of hundreds of millions of human beings. Can this conflict be avoided, these opposites be reconciled, this antitheses be resolved in a higher syntheses? I believe not only that this can happen, but that, through the inexorable dialectic of evolution, it must happen – only I do not know whether it will happen before or after another war.“ – 61

As the first Director of UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation), Sir Julian Sorell Huxley (1887-1975) wrote a paper entitled UNESCO Its Purpose and Its Philosophy (1946) [1] in which he outlined his vision for the newly created international organisation (which grew out of the League of Nations‘ Institute of Intellectual Co-operation). According to Huxley, the guiding philosophy of UNESCO should be what he termed, World Evolutionary Humanism. The following article describes this philosophy and its relation to eugenics.

Julian Huxley, an evolutionary biologist, humanist, and ardent internationalist held many titles including: Secretary of the Zoological Society of London (1935-42), first president of the British Humanist Association (1963), Vice-President (1937-44) and President (1959-62) of the British Eugenics Society. He was also a founding member of the World Wild Life Fund, coined the term „transhumanism“ (as a means of disguising eugenics) and gave two Galton memorial lectures (1936, 1962). Huxley also received many awards including the Darwin (mehr …)

Von Jürgen Wagner, IMI

medienecho.net

Seit einiger Zeit reden nicht allein nur Umweltschützer über das Wetter bzw. das Klima, mittlerweile haben auch Politiker und seit neuem auch Militärs das Thema für sich entdeckt. So beschäftigte sich der UN-Sicherheitsrat im April 2007 erstmals mit den “Auswirkungen des Klimawandels auf den Frieden und die Sicherheit.”[1] Selbst in den Vereinigten Staaten, wo eigentlich versucht wird, das Phänomen grundsätzlich zu verleugnen, fordern mittlerweile prominent besetzte Kommissionen, die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels stärker zu beachten.[2] Inzwischen verpflichtete der US-Kongress die Regierung sogar darauf, den Auswirkungen der Erderwärmung in allen relevanten Sicherheitsdokumenten eine hohe Priorität einzuräumen.[3]
Demgegenüber hatte die Europäische Union das hier brachliegende “Potenzial” lange nicht erkannt. In der Europäischen Sicherheitsstrategie vom Dezember 2003 wurde der Klimawandel “nur beiläufig erwähnt.”[4] Dies soll sich nun ändern. Schon im Juni 2007 wurden der EU-Außenbeauftragte Javier Solana und die EU-Kommission angewiesen, einen Bericht zu den sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels anzufertigen. Am 14. März 2008 wurden die Ergebnisse unter dem Titel “Klimawandel und internationale Sicherheit” veröffentlicht (fortan als EU-Klimastrategie zitiert) und am selben Tag vom Rat der Europäischen Union gebilligt.[5] Bis Juni soll ein weiterer Zwischenbericht erarbeitet und Ende 2008 ein abschließendes Strategiepapier zum Thema fertig gestellt werden. (mehr …)

Konzernpresse und NATO vertuschen Todesschwadronen in Afghanistan

Kabul: Seit der UN-Sonderermittler für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston, am Donnerstag die Existenz durch “ausländische Geheimdienste” gesteuerter Todesschwadronen in Afghanistan hat auffliegen lassen, herrscht in der deutschen Presse Schweigen.
Geheime Razzien, völlig gesetzloses Operieren, Morde an Unschuldigen, all das unter Beteiligung von US-Militärs und wahrscheinlich auch deutschen Spezialeinheiten: es herrscht Nachrichtensperre in Deutschland, welches eine von 4 Besatzungszonen im seit 6 Jahren vom “Westen” besetzten Land kontrolliert.
UN-Ermittler Alston hatte auch die typische Reaktion der von US-Militärs kommandierte NATO (ISAF) benannt: von solchen Razzien sei nichts bekannt, man werde dem nachgehen oder man könne nichts unternehmen.

AFGHANISCHE TODESSCHWADRONEN UNTER DEM KOMMANDO AUSLÄNDISCHER AGENTEN

Professor Alston am Ende seiner 12-tägigen Mission am Freitag in afghanischen Haupstadt:

“Es gab eine grosse Zahl Razzien für die offenbar kein Staat oder Militär die Verantwortung übernehmen wollte.
Ich habe mit einer grossen Zahl an Personen bezüglich der Operationen ausländischer Geheimdiensteinheiten gesprochen.
Ich will sie nicht beim Namen nennen, aber sie sind auf der höchsten Ebene in den entscheidenden Stellen.
Diese Streitkräfte operieren unter etwas, das wie Straffreiheit aussieht.”

Alston:

“Im Wesentlichen gibt es da Gruppen von Afghanen, aber mit – höchstens – einer Handvoll internationaler Personen, die sie anführen. Ich kann da nicht erkennen, dass sie unter irgendeinem Kommando stehen”.

UN-Ermittler Alston sagte, er wisse mindestens von drei kürzlich durchgeführten Operationen der Todesschwadronen, eine davon direkt aus einer US-Militärbasis für Sondereinheiten in Kandahar geführt. Dabei wurden zwei Brüder ermordet.
Die afghanischen Regierungsbehörden gaben nachher zu, das keine der drei Operationen der Todesschwadronen irgendetwas mit “Taliban” zu tun hatte.
Keine Armee der NATO (in Afghanistan: ISAF) übernahm die Verantwortung für diese Militäraktionen in ihrer Besatzungszone.

Eine Todesschwadron, die als “Shaheen” bekannt ist, operiert im Osten Afghanistans, im so oft zitierten “afghanisch-pakistanischen
Grenzgebiet”, aus der Stadt Nangahar, welche unter US-Militärkontrolle steht.

(Anm.: “Shaheen” bedeutet sowohl im Persischen, als auch in Urdu “Falke”.
Urdu wird in Pakistan gesprochen. Der Name der pakistanischen Atomraketen lautet “Shaheen”.
Die “Black Shaheen” ist eine Variante der britisch-französischen Cruise Missile “Storm Shadow/SCALP EG”, die in die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert wird.)

Letztes Jahr war bereits Sondereinheiten der Alliierten in Helmand vorgeworfen worden, sie hätten bei einer “verpfuschten” Militäroperation einem Mann die Kehle ausgeschlitzt.
Heute heisst es in Sicherheitskreisen, diese Aktion sei durch eine geheime Spionageeinheit geleitet worden.
In Helmand sind die meisten der 7.800 Soldaten der britischen Monarchie stationiert.

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Dokumentation aus `The Guardian` vom 30. April 2008, Seite 33

© Weltexpress
60 Jahre Israel – Grund zum Feiern?
Tel Aviv (Weltexpress) – Im Mai werden jüdische Organisationen den 60ten Jahrestag der Gründung des Staates Israel feiern. Im Zusammenhang mit Jahrhunderten der Verfolgung, die im Holocaust gipfelte, ist dies gut zu verstehen. Aber wir sind Juden, die nicht feiern werden. Denn nun ist es an der Zeit, die Erzählung der anderen anzuerkennen, den Preis, den ein anderes Volk für den europäischen Antisemitismus und Hitlers völkermörderische Politik gezahlt hat. Wie Edward Said sagte, was der Holocaust für die Juden, ist die Nakba für die Palästinenser.

Im April 1948, dem Monat des schändlichen Massakers von Deir Yassin und des Granatwerfer-Angriffs auf palästinensische Zivilisten vom Marktplatz von Haifa, kam der Plan Dalet zur Ausführung. Er sorgte für die Zerstörung palästinensischer Dörfer und die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung außerhalb der Staatsgrenzen. Wir werden nicht feiern.

Im Juli 1948 wurden 70.000 Palästinenser bei Sommerhitze ohne Nahrung und Wasser aus ihren Häusern in Lydda und Ramleh ausgetrieben, was als Todesmarsch bekannt wurde. Wir werden nicht feiern.

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Der EU-Reformvertrag von Lissabon (Teil 6)

Veröffentlicht: 15. Mai 2008 von infowars in EU, Gentechnik, Gesundheit
Schlagwörter:

radio-utopie.de

In der heutigen Ausgabe unserer Artikelserie über die Inhalte des EU-Reformvertrages von Lissabon befassen wir uns mit den Lebensmittelstandards und mit der Rolle der Firma „Monsanto“ und anderen in diesem Zusammenhang. Wer bisher geglaubt hat, dass sich die Standards für Qualität in unseren Lebensmitteln halten lassen, muss diesen Gedanken wohl leider wieder verwerfen…

Deutschland als fortschrittlich-ökologisch ausgerichteter Industriestaat hat in der Vergangenheit einiges dafür getan, dass die Standards für die Qualität von Lebensmitteln auf einem relativ hohen Niveau angesiedelt waren. Trotz erheblicher Mängel bei den Kontrollen, wie wir bei den aufgedeckten „Gammelfleisch-Skandalen“ erfahren durften, bekamen die VerbraucherInnen im Vergleich zu anderen EU-Staaten Lebensmittel, die durch diverse ökologische Prüfsiegel einem einigermaßen hohen Standard entsprachen. Jedoch haben die verantwortlichen PolitikerInnen in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Qualität unserer Lebensmittel innerhalb des gesetzlichen Rahmens verschlechtert hat. Nicht zuletzt durch die Ablehnung des Gesetzes zur Kennzeichnung von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln haben unsere Abgeordneten schon angezeigt, dass ihnen nichts an einer klaren und uneingeschränkten Aufklärung über die Bestandteile unserer Nahrungsmittel liegt. Es wurde zum Beispiel u.a. beschlossen, dass Lebensmittel die Verunreinigungen (Pestizide, Herbizide, genmanipulierte Rückstände usw.) enthalten nur dann gekennzeichnet werden müssen, wenn die Schadstoffanteile unter einem Wert von 0,9% liegen. Somit gelten solche Nahrungsmittel unterhalb dieser Grenze als unbedenklich, obwohl sie Verunreinigungen enthalten. Schon das ist im Prinzip nichts anderes als vorsätzlicher Etikettenschwindel. (mehr …)

Doku über die umfassende Zusammenarbeit zwischen Nazis und US-Industriellen, ohne die der Angriffskrieg und der Holocaust nicht möglich gewesen wäre.