Die britische Regierung setzt chinesische Polizisten gegen die eigenen Bürger ein

Veröffentlicht: 13. April 2008 von infowars in China
Schlagwörter:

Olympia

Paul Joseph Watson
Prison Planet
9. April 2008
infokrieg.tv
Übersetzung von wahrheitsportal.de

Dass die blau gekleideten Gangster, die während des olympischen Fackelzugs Demonstranten misshandelt und herumkommandiert haben, chinesische paramilitärische Polizisten von Bejing sind und von der britischen Regierung angeheuert worden waren, sorgte für einige Empörung. Diesen Schlägertrupp, offiziell bekannt als die 29th Olympic Games Torch Relay Flame Protection Unit, hat man von Chinas interner Sicherheitstruppe ausgewählt. Die Anforderungen für den Job: Man muss

„groß, gut aussehend und in guter körperlicher Verfassung sein, so ähnlich wie ein Athlet“,

sagte der staatlich kontrollierte China News Service. Den von der Regierung angeheuerten Schwergewichtlern wurden auch ein paar Worte Englisch beigebracht, damit sie den Fackelträgern Befehle erteilen konnten. Diese Gangster sind Meister der Kampf- und Schießkunst und wurden dazu ausgebildet, Demonstrationen und Bauernaufstände in China niederzuschlagen, was oft zum Tod von vielen führt die es wagen, sich dem kommunistischen Polizeistaat zu widersetzen. Das Anheuern ausländischer paramilitärischer Polizisten ist nicht nur illegal, es zeigt auch, dass die Engländer sich bereits in einem unterdrückerischen Polizeistaat befinden. Seitdem die britische Regierung das Demonstrationsrecht durch den Serious Organized Crime and Police Act of 2005 geächtet hat, haben Demonstranten sich immer wieder über das ungerechte Gesetz hinweggesetzt, welches einen Angriff darstellt auf die Grundidee von Freiheit und Menschenrechte.
Schatten-Innenminister David Davis schrieb einen Brief an Innenminister Jacqui Smith gestern, in dem er fragte, wer für diese Angelegenheit verantwortlich sei.

„Sie wurden dabei gesehen, wie sie Demonstranten misshandelten und sogar die Fackel bis zur Downing Street begleiteten“,

schrieb Davis. Diese blaugekleideten Schlägertypen haben nicht nur Demonstranten verprügelt, sie haben sogar Angestellte der Olympiade und selbst die Fackelträger eingeschüchtert.

Olympia

Ein Bericht von CBC hat eine Liste von Augenzeugenberichten zusammengestellt. Die französische Umweltjournalistin Yolaine De La Bigne, selbst eine Fackelträgerin in Paris, sagte der Associated Press dass sie versucht hatte, ein Stirnband mit einer tibetischen Fahne darauf zu tragen. Dieses sei ihr aber von chinesischen Agenten weggenommen worden.

„Es wurde gesehen und dann, nach vier Sekunden, stürzten sich alle chinesischen Sicherheitspersonen auf mich. Es waren bestimmt 5 oder 6. Sie wurden verärgert und riefen <Nein! Nein! Nein!> auf Englisch,“

sagte sie. De La Bigne versuchte einige von ihnen wegzuschubsen als sie ihren Arm packen wollten. Sie sagte, zwei französische Athleten mit Kampfsporterfahrung hätten versucht ihr zu helfen und stießen kurzweilig mit den Sicherheitskräften zusammen. Der Leiter des Londoner Olympischen Komitees, Sebastian Coe, war noch deutlicher.

„Sie versuchten mich drei Mal aus dem Weg zu schubsen. Die sind furchtbar. Sie sprachen kein Englisch. Sie waren einfach kriminell,“

sagte der zweimalige Olympiasieger Coe in den britischen Medien. Eine Sprecherin des Komitees der Olympia 2012 bestätigte das Zitat, sagte aber, dass es sich um ein privaten Kommentar gehandelt habe.

„Sie erteilten mir Befehle, wie <Lauf! Halt! Dies! Das!>; ich dachte mir, mein Gott, wer sind diese Leute?“

sagte die frühere Fernsehmoderatorin Konnie Huq dem BBC Radio über ihre Begegnung mit den Männern in Blau vom Sonntag.
Dies ist das jüngste Beispiel dafür, wie ein Faktor der Globalisierung, das Tauschen von Polizeiarbeit und -einsätzen zwischen Staaten, dazu konditionieren soll, fremde Truppen im eigenen Land zu akzeptieren. Vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 erlaubte die britische Regierung uniformierten deutschen Polizisten in England nach Unruhestiftern zu suchen, die zum Tournier reisen wollten. Vor der Veranstaltung änderte der deutsche Innenminister das Grundgesetz, um es möglich zu machen, Truppen aus „Sicherheitsgründen“ im Innern einzusetzen.
Als Teil einer NATO-Übung im September 2003 überprüften bewaffnete ukrainische und französische Soldaten an Kontrollpunkten und belästigten Bürger in Schottland. Alex Jones hat zahlreiche militärische Häuserkampfübungen in den vereinigten Staaten dokumentiert, bei denen nachgespielt wurde wie Amerikaner verhaftet und zu Internierungslagern gebracht werden. Routinemäßig hat man dabei Ausländische Truppen zum Mitmachen eingeladen.
Dass es akzeptiert wird, chinesische paramilitärische Gangster-Polizisten bei einer öffentlichen Veranstaltung einzusetzen, zeigt dass die Engländer im Kriegsrecht unter militärischer Besatzung leben. Auch wenn die Medien mit ihrer bedeutungslosen Rhetorik uns weismachen wollen, dass westliche Regierungen China wegen dessen Menschenrechtsverletzungen verurteilten, sieht man bereits das größere Bild. England, die USA und China sind einzigartig im Gebrauch von Paramilitärs gegen Dissidenten. Sie arbeiten eng zusammen gegen das Recht, gegen den Mißbrauch der Staatsmacht zu demonstrieren.

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